Weizenmehl Type 550
Type 550 ergibt einen elastischen Hefeteig, der sich gut ausrollen und auf 25 bis 30 cm verlängern lässt.
Gerollte Grissini aus dem Piemont
Gerollte und leicht verwundene Grissini aus dem Piemont: außen goldbraun und knusprig, innen trocken und aromatisch. Der einfache Hefeteig wird von Hand geformt und darf seine bewusst unregelmäßige Gestalt behalten.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Rubatà sind eine gerollte, von Hand geformte Grissini-Variante aus dem Piemont. Der Teig kommt mit Weizenmehl, Wasser, frischer Hefe und Salz aus. Beim Rollen entstehen die leicht knotigen, unregelmäßigen Stangen, die frisch gebacken besonders knusprig schmecken und sich gut als herzhafter Brotersatz zu Antipasti eignen.
Goldbraune, schlanke Stangen mit leicht verdickten und verwundenen Stellen. Beim Hineinbeißen sind die Rubatà trocken, splittrig-knusprig und angenehm brotartig, mit einer milden Weizennote und zurückhaltender Hefearomatik.
Schritt für Schritt
280 ml des lauwarmen Wassers in die Schüssel geben. Die frische Hefe darin vollständig auflösen. Das Weizenmehl dazugeben und alles grob vermischen, bis kein trockenes Mehl mehr sichtbar ist.
Das Salz im restlichen Wasser auflösen und nach und nach in den Teig einarbeiten. Den Teig 8 bis 10 Minuten kneten, bis er glatt und elastisch ist und nur noch leicht klebt.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, elastisch und nur noch leicht klebrig.
Den Teig zu einer Kugel formen, in der Schüssel abdecken und 20 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen.
Den Teig einmal von allen Seiten zur Mitte falten. Wieder abdecken und etwa 60 Minuten gehen lassen, bis er sichtbar aufgegangen ist.
Daran erkennst du es: Der Teig ist sichtbar aufgegangen.
Den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und in 24 gleich große Stücke teilen. Jedes Stück zunächst zu einem kurzen Strang rollen und anschließend mit beiden Händen auf etwa 25 bis 30 cm verlängern. Leichte Verdickungen und Windungen dürfen bleiben; sie gehören zur typischen unregelmäßigen Form der Rubatà.
Daran erkennst du es: Alle 24 Teiglinge sind ungefähr gleich lang, dürfen aber bewusst leicht unregelmäßig aussehen.
Die Teiglinge mit etwas Abstand auf zwei mit Backpapier belegte Backbleche legen. Abdecken und weitere 15 Minuten ruhen lassen. Inzwischen den Backofen auf 230 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Ein Blech auf der mittleren Schiene einschieben und die Temperatur sofort auf 200 °C reduzieren. Die Rubatà 20 bis 25 Minuten backen, bis sie goldbraun und trocken wirken. Das zweite Blech ebenso backen. Für besonders gleichmäßige Ergebnisse die Bleche nacheinander backen.
Daran erkennst du es: Die Rubatà sind goldbraun und wirken trocken.
Wichtig: Beim Öffnen und Einschieben der Bleche vorsichtig mit der heißen Ofentür und dem heißen Blech umgehen.
Die fertigen Rubatà auf ein Kuchengitter legen und vollständig auskühlen lassen. Erst beim Abkühlen entwickeln sie ihre knusprige Konsistenz.
Daran erkennst du es: Die Rubatà sind vollständig ausgekühlt und knusprig.
Gut zu wissen
Type 550 ergibt einen elastischen Hefeteig, der sich gut ausrollen und auf 25 bis 30 cm verlängern lässt.
Die Hefe wird zunächst in einem Teil des lauwarmen Wassers aufgelöst. Das Wasser sollte nicht heiß sein.
Die Stücke nur zunächst kurz ausrollen und anschließend mit beiden Händen verlängern. Verdickungen und leichte Windungen bewusst stehen lassen.
Bereits geformte Teiglinge vorsichtig etwas lockern und nicht weiter nachglätten.
Den Teig 8 bis 10 Minuten kneten, bis er glatt und elastisch ist.
Den Teig kurz ruhen lassen und anschließend vorsichtig weiterkneten.
Die geformten Stangen mit etwas Abstand auf den beiden Blechen verteilen.
Wenn möglich, die Teiglinge vor dem Backen vorsichtig auseinanderlegen.
Die Stangen auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.
Die ausgekühlten Stangen bei Bedarf kurz im warmen Ofen nachtrocknen, ohne sie zu stark zu bräunen.
Häufig gefragt
Nein. Leichte Verdickungen und Windungen sind bei der handgerollten Rubatà-Variante ausdrücklich erwünscht und prägen ihr typisches Aussehen.
Beim nacheinander erfolgenden Backen lassen sich Temperatur und Bräunung besser kontrollieren. So werden die Rubatà gleichmäßiger trocken und goldbraun.
Die endgültige Knusprigkeit entsteht beim vollständigen Auskühlen auf dem Kuchengitter.
Unabhängig von Google Analytics verwenden wir eine cookielose, selbst betriebene Reichweitenstatistik mit Plausible. Sie erhält keine Kontodaten, Suchbegriffe oder URL-Parameter. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Aus unserer Küche
Kommentare zum Rezept
Wie hat es dir geschmeckt? Teile deine Erfahrungen oder stelle eine Frage.
Kommentare werden geladen …