Celline-Oliven finden
Celline-Oliven sind in italienischen Feinkostläden, gut sortierten Supermärkten und im mediterranen Lebensmittelhandel erhältlich.
Herzhafte Focaccia aus Apulien
Hohe apulische Puccia mit weichem Hefeteig, Tomaten, Celline-Oliven, Zwiebeln, Kapern und SardellenKleine Speisefische, die häufig gesalzen oder in Öl eingelegt kräftig würzen., in einer runden Form kräftig gebacken.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Die Puccia alla spasa ist eine hohe, herzhafte apulische Teigzubereitung aus den Orten Lizzano und Pulsano. Der weiche Hefeteig wird in einer runden, hohen Form ausgebreitet, teilweise mit dem würzigen Belag aus Tomaten, Celline-Oliven, Zwiebeln, Kapern und Sardellen durchsetzt und anschließend mit dem restlichen Belag obenauf gebacken. In Stücke geschnitten schmeckt sie warm ebenso wie ausgekühlt.
Außen kräftig gebräunt mit aromatischer Kruste, innen weich, luftig und saftig. Der Belag schmeckt würzig, salzig und fruchtig mit süßlich gegarten Zwiebeln, intensiven Sardellen und aromatischen Oliven.
Schritt für Schritt
Die Sardellenfilets mindestens 10 Minuten in kaltem Wasser entsalzen, anschließend abspülen und gut abtropfen lassen. Tomaten, Zwiebeln, Oliven und Kapern wie angegeben vorbereiten.
Mehl und Hefe in einer großen Schüssel vermischen. Das lauwarme Wasser nach und nach einarbeiten und den Teig etwa 5 Minuten kneten. Das Olivenöl langsam hinzufügen, danach das Salz einarbeiten. Weitere 8–10 Minuten kneten, bis ein weicher, glatter Teig entsteht.
Daran erkennst du es: Der Teig ist weich und glatt.
Den Teig zu einer Kugel formen, abdecken und bei Raumtemperatur etwa 2 Stunden gehen lassen, bis sich sein Volumen deutlich vergrößert hat.
Daran erkennst du es: Das Teigvolumen hat sich deutlich vergrößert.
Die Backform mit einem Teil des Olivenöls ausstreichen. Den gegangenen Teig hineingeben und mit geölten Händen bis an den Rand drücken. Nicht entgasen, sondern die vorhandenen Luftblasen möglichst erhalten.
Daran erkennst du es: Der Teig liegt bis an den Rand der Form und bleibt sichtbar luftig.
Etwa zwei Drittel der Oliven, Zwiebeln, Tomaten und Kapern in den Teig drücken. Die restlichen Zutaten und alle Sardellen gleichmäßig auf der Oberfläche verteilen. Mit Pfeffer und dem Salz für den Belag würzen und das übrige Olivenöl darüberträufeln.
Daran erkennst du es: Der Belag ist gleichmäßig verteilt und teilweise in den Teig gedrückt.
Die Puccia in der Form weitere 30 Minuten ruhen lassen. Inzwischen den Ofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Wichtig: Beim Vorheizen und späteren Einschieben der Form auf heiße Ofenteile achten.
Die Puccia 40–45 Minuten auf der unteren Schiene backen, bis die Oberfläche kräftig gebräunt und der Boden fest ist. Wird sie zu dunkel, die Form locker mit Backpapier abdecken.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist kräftig gebräunt und der Boden fest.
Wichtig: Die heiße Form nur mit geeignetem Hitzeschutz aus dem Ofen nehmen.
Die Puccia 15 Minuten in der Form abkühlen lassen, anschließend in Stücke schneiden und warm oder ausgekühlt servieren.
Daran erkennst du es: Die Puccia lässt sich nach der kurzen Abkühlzeit sauber schneiden.
Wichtig: Die Form bleibt nach dem Backen heiß; beim Schneiden vorsichtig arbeiten.
Gut zu wissen
Celline-Oliven sind in italienischen Feinkostläden, gut sortierten Supermärkten und im mediterranen Lebensmittelhandel erhältlich.
Sardellenfilets in Salz vor der Verwendung mindestens 10 Minuten wässern, anschließend abspülen und gründlich abtropfen lassen.
Die Oliven schmecken meist fruchtiger und weicher; der regionale Charakter der Puccia verändert sich.
Die Celline-Oliven im gleichen Mengenverhältnis durch entsteinte schwarze Kalamata-Oliven ersetzen und wie im Rezept auf dem Teig verteilen.
Den Teig mit geölten Händen vorsichtig bis an den Rand drücken und vorhandene Luftblasen erhalten.
Die Puccia wie angegeben backen; sie wird trotzdem genießbar, bleibt aber dichter.
Tomaten gut abtropfen lassen und Sardellen sowie Kapern nach dem Abspülen gründlich abtropfen lassen.
Die Puccia bis zur festen Bodenstruktur weiterbacken und bei zu starker Oberbräunung locker abdecken.
Auf der unteren Schiene backen und bei Bedarf locker mit Backpapier abdecken.
Backpapier locker auflegen und die Puccia bis zum festen Boden weiterbacken.
Häufig gefragt
Vorgesehen ist eine runde, hohe Backform mit 30 cm Durchmesser und mindestens 4 cm Höhe.
Ja. Schwarze Kalamata-Oliven eignen sich als Ersatz, schmecken meist fruchtiger und weicher und verändern den regionalen Charakter.
Sie kann nach dem Abkühlen in der Form warm oder vollständig ausgekühlt in Stücke geschnitten serviert werden.
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