Bottarga di muggine
Bottarga di muggine ist getrockneter Rogen der Meeräsche und wird fein gerieben oder gehobelt. Du findest sie in italienischen Feinkostläden, gut sortierten Fischgeschäften oder im Feinkostversand.
Pizza aus Sardinien
Sardische Blechpizza mit langsam geschmorten Zwiebeln, grünen Oliven und fein geriebener Bottarga di muggine auf einem knusprigen Hefeteig.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Pizza con cipolle, bottarga e olive verdi verbindet einen gut vorgeheizten, knusprigen Pizzaboden mit süßlich geschmorten Zwiebeln, grünen Oliven und dem salzig-aromatischen Geschmack fein geriebener Bottarga di muggine. Die Bottarga kommt erst nach dem Backen auf die Pizza, damit ihr charakteristisches Meeresaroma erhalten bleibt. Die Pizza wird warm und in Stücke geschnitten serviert.
Der Rand wird goldbraun und knusprig, der Boden bleibt fest und tragfähig. Dazu kommen weiche, süßlich-aromatische Zwiebeln, saftige grüne Oliven und ein intensiv salziger, leicht maritimer Bottarga-Geschmack.
Schritt für Schritt
300 ml vom lauwarmen Wasser in die große Schüssel geben und die Trockenhefe darin auflösen. 450 g des Mehls hinzufügen und alles grob vermengen. Den Teig abgedeckt 15 Minuten ruhen lassen.
Das restliche Mehl, das Salz, das übrige Wasser und 20 ml Olivenöl einarbeiten. Den Teig 8–10 Minuten kneten, bis er glatt und elastisch ist.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt und elastisch.
Die Schüssel abdecken und den Teig 2 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist sichtbar aufgegangen.
Während der Teig geht, die Zwiebeln schälen, halbieren und in feine Streifen schneiden. Den Knoblauch andrücken. 30 ml Olivenöl in der großen Pfanne erhitzen und Zwiebeln, Knoblauch und Rosmarin bei niedriger bis mittlerer Hitze 20–25 Minuten weich schmoren. Mit schwarzem Pfeffer würzen, den Rosmarin entfernen und die Zwiebeln abkühlen lassen.
Daran erkennst du es: Die Zwiebeln sind weich und nicht verbrannt.
Wichtig: Beim Erhitzen der Pfanne und des Öls vorsichtig arbeiten.
Die Oliven halbieren. Das 30 × 40 cm große Blech mit etwas Olivenöl ausstreichen. Den gegangenen Teig daraufgeben und mit geölten Händen vorsichtig bis in die Ecken drücken. Den Teig weitere 45 Minuten abgedeckt ruhen lassen.
Den Backofen mit Ober- und Unterhitze auf 250 °C vorheizen. Das Blech oder ein umgedrehtes, schweres Backblech dabei mindestens 30 Minuten mit aufheizen, sofern dein Ofen das zulässt.
Wichtig: Das heiße Blech nur mit geeignetem Hitzeschutz anfassen.
Die geschmorten Zwiebeln gleichmäßig auf dem Teig verteilen und die halbierten Oliven darauflegen. Das Blech auf die unterste Schiene stellen und die Pizza bei 250 °C 12–16 Minuten backen.
Daran erkennst du es: Der Rand ist goldbraun und der Boden knusprig.
Wichtig: Beim Einschieben und Herausnehmen des Blechs auf die heiße Ofenumgebung achten.
Die Pizza aus dem Ofen nehmen und 2–3 Minuten ruhen lassen. Die Bottarga fein darüberreiben, die Pizza mit dem Küchenmesser in Stücke schneiden und warm servieren.
Wichtig: Die Pizza vor dem Schneiden kurz abkühlen lassen, da Belag und Blech sehr heiß sind.
Gut zu wissen
Bottarga di muggine ist getrockneter Rogen der Meeräsche und wird fein gerieben oder gehobelt. Du findest sie in italienischen Feinkostläden, gut sortierten Fischgeschäften oder im Feinkostversand.
Der Geschmack wird kräftiger und ausgeprägter.
Die Bottarga di tonno in derselben Menge fein reiben und erst nach dem Backen über die Pizza geben.
Die Bottarga erst auf die fertig gebackene und kurz ruhende Pizza reiben.
Das Blech mindestens 30 Minuten mit aufheizen und die Pizza auf der untersten Schiene backen.
Die Zwiebeln bei niedriger bis mittlerer Hitze 20–25 Minuten weich schmoren.
Häufig gefragt
Du findest Bottarga di muggine in italienischen Feinkostläden, gut sortierten Fischgeschäften oder im Feinkostversand.
Ja. Bottarga di tonno ist eine mögliche Alternative und schmeckt kräftiger. Verwende 25 g und reibe sie erst nach dem Backen über die Pizza.
Sie wird erst auf die fertige Pizza gerieben, damit ihr charakteristisches, intensiv salziges Aroma erhalten bleibt.
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