Robiola erst spät auflegen
Die Robiola wird in kleinen Stücken erst nach den ersten 7 Minuten Backzeit auf der Pizza verteilt und anschließend kurz fertiggebacken.
Piemont | Runde Pizza
Runde piemontesische Pizza mit lange gereiftem Teig, würziger Tomatensauce, roten Zwiebeln, Sardellen, schwarzen Oliven und cremiger Robiola.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Pizza a Merlazza verbindet einen über Nacht im Kühlschrank gereiften Teig mit einem kräftigen Belag aus Tomaten, Zwiebeln, Sardellen, Oliven und Robiola. Im sehr heißen Haushaltsbackofen wird sie auf einem vorgeheizten Blech gebacken, bis der Rand knusprig und kräftig gebräunt ist.
Der Rand wird knusprig und kräftig gebräunt, während der Boden dünn und elastisch bleibt. Dazu kommen fruchtige Tomate, süßlich-würzige Zwiebeln, salzige Sardellen und Oliven sowie cremige, milde Robiola.
Schritt für Schritt
Die frische Hefe im kalten Wasser auflösen. Das Weizenmehl in eine große Schüssel geben, das Hefewasser dazugießen und alles grob vermengen. Den Teig abdecken und 20 Minuten ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist zunächst noch grob vermengt und muss noch nicht glatt sein.
Salz und 15 ml Olivenöl hinzufügen. Den Teig 8 bis 10 Minuten kneten, bis er glatt und elastisch ist.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, elastisch und lässt sich zu einer zusammenhängenden Kugel formen.
Den gekneteten Teig abdecken und 1 Stunde bei Raumtemperatur ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Der Teig hat sich entspannt und leicht entwickelt.
Den Teig in zwei gleich große Portionen teilen, rundwirken und in leicht geölte, verschließbare Behälter legen. Die Teiglinge 12 bis 18 Stunden im Kühlschrank gehen lassen.
Daran erkennst du es: Die Teiglinge sind entspannt und bereit für die abschließende Raumtemperaturphase.
Die Teiglinge 2 Stunden vor dem Backen aus dem Kühlschrank nehmen und bei Raumtemperatur entspannen lassen.
Daran erkennst du es: Die Teiglinge lassen sich ohne starken Widerstand ausziehen.
Die Knoblauchzehe schälen und mit den passierten Tomaten, Oregano und 2 g Salz verrühren. Die roten Zwiebeln schälen, halbieren und in feine Streifen schneiden. Die Sardellen abtropfen lassen und die Oliven halbieren.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist gleichmäßig verrührt und alle Belagzutaten sind vorbereitet.
Einen umgedrehten, schweren Backofenrost oder ein dickes Backblech auf der untersten Schiene platzieren. Den Backofen mindestens 45 Minuten auf 250 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Währenddessen können Sauce und Belag vorbereitet werden.
Daran erkennst du es: Backofen und schwere Backfläche sind vollständig durchgeheizt.
Wichtig: Das Blech oder der umgedrehte Rost wird sehr heiß; zum Umsetzen hitzebeständige Ofenhandschuhe verwenden.
Einen Teigling auf leicht bemehltem Backpapier mit den Fingerspitzen vorsichtig zu einem 28 cm großen Kreis drücken und einen schmalen Rand stehen lassen. Die Hälfte der Tomatensauce darauf verteilen, dann die Hälfte der Zwiebeln, Sardellen und Oliven auflegen und mit 5 ml Olivenöl beträufeln.
Daran erkennst du es: Der Teig ist rund ausgezogen, der Rand bleibt sichtbar und der Belag ist gleichmäßig verteilt.
Die Pizza samt Backpapier auf das vorgeheizte Blech ziehen und 7 Minuten backen. Die Hälfte der Robiola in kleinen Stücken darauf verteilen und weitere 3 bis 5 Minuten backen, bis der Rand kräftig gebräunt ist.
Daran erkennst du es: Der Rand ist kräftig gebräunt und die Robiola ist weich und cremig.
Wichtig: Beim Einschieben und Herausnehmen auf die sehr heiße Backfläche achten.
Die fertige Pizza kurz ruhen lassen, bevor sie angeschnitten und serviert wird.
Daran erkennst du es: Der Belag ist etwas gesetzt und die Pizza lässt sich sauber anschneiden.
Wichtig: Die Pizza vor dem Anschneiden kurz abkühlen lassen, da Belag und Käse sehr heiß sind.
Den zweiten Teigling ebenso auf Backpapier zu einem 28 cm großen Kreis formen, mit der restlichen Sauce, den restlichen Zwiebeln, Sardellen und Oliven belegen und mit 5 ml Olivenöl beträufeln. Die Pizza 7 Minuten backen, anschließend mit der restlichen Robiola belegen und weitere 3 bis 5 Minuten backen, bis der Rand kräftig gebräunt ist.
Daran erkennst du es: Der Rand ist kräftig gebräunt und die Robiola ist weich und cremig.
Wichtig: Backpapier und Backfläche sind sehr heiß; beim Herausnehmen vorsichtig arbeiten.
Gut zu wissen
Die Robiola wird in kleinen Stücken erst nach den ersten 7 Minuten Backzeit auf der Pizza verteilt und anschließend kurz fertiggebacken.
Die Backfläche mindestens 45 Minuten bei 250 °C vorheizen.
Die Pizza kurz weiterbacken, bis der Rand kräftig gebräunt ist.
Sauce, Zwiebeln, Sardellen, Oliven und Öl jeweils halbieren und gleichmäßig verteilen.
Die Pizza auf der heißen Backfläche weiterbacken, bis der Rand kräftig gebräunt ist.
Robiola erst nach 7 Minuten Backzeit in kleinen Stücken verteilen.
Die Pizza nur noch so lange backen, bis der Käse weich ist und der Rand fertig gebräunt ist.
Die Teiglinge können nach dem Rundwirken bis zu 18 Stunden im Kühlschrank gehen. Zwei Stunden vor dem Backen bei Raumtemperatur entspannen lassen.
Häufig gefragt
Die Teiglinge gehen 12 bis 18 Stunden im Kühlschrank und entspannen anschließend 2 Stunden bei Raumtemperatur.
Der Backofen wird mindestens 45 Minuten auf 250 °C Ober-/Unterhitze vorgeheizt.
Die vorgeheizte, schwere Backfläche liefert beim Einschieben sofort starke Hitze und unterstützt einen knusprigen Boden.
Die Robiola wird nach den ersten 7 Minuten Backzeit in kleinen Stücken verteilt und anschließend weitere 3 bis 5 Minuten mitgebacken.
Unabhängig von Google Analytics verwenden wir eine cookielose, selbst betriebene Reichweitenstatistik mit Plausible. Sie erhält keine Kontodaten, Suchbegriffe oder URL-Parameter. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Aus unserer Küche
Kommentare zum Rezept
Wie hat es dir geschmeckt? Teile deine Erfahrungen oder stelle eine Frage.
Kommentare werden geladen …