Grana Padano
Der lombardische Hartkäse schmeckt mild-würzig und schmilzt im Ofen zu einer kräftigen, leicht gebräunten Kruste.
Lombardischer Gemüseauflauf
Weiße Mangoldstiele werden weich gekocht, ausgedrückt und mit Butter, Grana Padano, weißem Pfeffer und kräftigem Bratensaft geschichtet. Im Ofen entsteht ein herzhafter Auflauf mit zarter Mitte und goldbrauner Käsekruste.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Parmigiana di coste bringt eine lombardische Variante des italienischen Auflaufs auf den Tisch: Statt Auberginen stehen zarte weiße Mangoldstiele im Mittelpunkt. Zusammen mit Butter, Grana Padano und etwas Sugo di arrosto werden sie lagenweise geschichtet und überbacken.
Die Mangoldstiele sind weich und saftig, aber noch leicht formstabil. Dazu kommen eine cremig-buttrige Mitte, würziger Grana Padano und eine zart gebräunte, kräftige Käsekruste.
Schritt für Schritt
Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Auflaufform mit 15 g Butter ausstreichen.
Die Mangoldstiele gründlich waschen und trocknen. Enden abschneiden, bei Bedarf grobe Fäden an den Außenseiten abziehen und die Stiele in etwa 5 cm lange Stücke schneiden.
Daran erkennst du es: Die Stücke sollten möglichst ähnlich groß sein.
In einem großen Topf etwa 3 l Wasser mit dem Salz zum Kochen bringen. Die Mangoldstiele hineingeben und 8–10 Minuten garen, bis sie weich, aber noch formstabil sind.
Daran erkennst du es: Die Stiele sind weich, behalten aber ihre Form und zerfallen nicht.
Die Mangoldstiele abgießen und kurz abkühlen lassen. Anschließend vorsichtig ausdrücken, ohne sie zu zerdrücken, damit möglichst wenig Flüssigkeit im Auflauf bleibt.
Daran erkennst du es: Die Stiele sind abgetropft und geben beim Ausdrücken nur noch wenig Flüssigkeit ab.
Ein Drittel der Mangoldstiele in der Form verteilen. Mit einem Drittel des geriebenen Grana Padano, einem Drittel der restlichen Butter in kleinen Flocken, etwas weißem Pfeffer und 50 ml Bratensaft bedecken. Die beiden weiteren Lagen ebenso einschichten.
Daran erkennst du es: Die Zutaten sind möglichst gleichmäßig auf drei Lagen verteilt.
Die Form ohne Deckel in den heißen Ofen stellen und die Parmigiana di coste 20–25 Minuten backen.
Daran erkennst du es: Der Käse ist geschmolzen und die Oberfläche leicht gebräunt.
Den Auflauf 10 Minuten ruhen lassen. Danach in vier Portionen teilen und warm servieren.
Daran erkennst du es: Die Lagen haben sich etwas gesetzt und lassen sich sauber portionieren.
Gut zu wissen
Der lombardische Hartkäse schmeckt mild-würzig und schmilzt im Ofen zu einer kräftigen, leicht gebräunten Kruste.
Nach ungewürztem Bratensaft kannst du an der Metzger- oder Frischetheke fragen. Eine klar gekennzeichnete kräftige Gemüsebrühe ist eine mögliche Alternative; der Auflauf wird dadurch leichter und weniger fleischig.
Der Auflauf schmeckt leichter und weniger fleischig als mit Sugo di arrosto.
Den Sugo di arrosto vollständig durch 150 ml kräftige Gemüsebrühe ersetzen und die Brühe wie den Bratensaft in drei Portionen über die Lagen verteilen.
Die Stiele kurz abkühlen lassen und vorsichtig ausdrücken, ohne sie zu zerdrücken.
Vor dem Gratinieren überschüssige Flüssigkeit vorsichtig aus der Form abschöpfen.
Die Stiele nur 8–10 Minuten garen und anschließend vorsichtig ausdrücken.
Ab 20 Minuten regelmäßig prüfen und den Auflauf herausnehmen, sobald der Käse geschmolzen und leicht gebräunt ist.
Häufig gefragt
Sugo di arrosto ist kräftiger Bratensaft. Du kannst an der Metzger- oder Frischetheke nach ungewürztem Bratensaft fragen.
Ja. Verwende 150 ml kräftige Gemüsebrühe. Der Auflauf schmeckt dann leichter und weniger fleischig.
Durch das vorsichtige Ausdrücken bleibt möglichst wenig Flüssigkeit im Auflauf. So werden die Lagen kompakter und die Parmigiana lässt sich besser portionieren.
Die zehnminütige Ruhezeit lässt die Lagen etwas setzen, sodass sich die Parmigiana di coste sauber in vier Portionen teilen lässt.
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