Haselnüsse aus dem Piemont
Nocciole Piemonte beziehungsweise Haselnüsse aus dem Piemont geben der Torte ihr charakteristisches Aroma. Ungesalzene geröstete Haselnüsse anderer Herkunft sind eine mögliche Alternative, schmecken meist etwas milder.
Nusskuchen aus dem Piemont
Ein flacher, mehlfreier Haselnusskuchen aus dem Piemont: Geröstete piemontesische Haselnüsse, Eier und Zucker verbinden sich zu einer saftigen, feinporigen Torte mit zartem Rand.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Torta di nocciole delle Langhe ist ein aromatischer Haselnusskuchen aus dem Piemont. Diese puristische Version konzentriert sich auf geröstete Haselnüsse, Eier und Zucker und wird nach dem Backen nur mit etwas Puderzucker bestäubt.
Saftige, feinporige Krume mit zart gebräuntem Rand, intensiv geröstetem Haselnussaroma und einer milden Süße. Der Puderzucker setzt einen feinen, trockenen Kontrast.
Schritt für Schritt
Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor. Fette Boden und Rand der Springform mit der Butter ein und lege den Boden mit Backpapier aus.
Wichtig: Beim späteren Herausnehmen ist die Form heiß; verwende geeignete Ofenhandschuhe.
Falls du ganze geröstete Haselnüsse verwendest, mahle sie portionsweise mit kurzen Impulsen fein. Stoppe rechtzeitig, damit kein Nussmus entsteht.
Daran erkennst du es: Die Haselnüsse sind fein gemahlen, aber noch trocken und nicht pastös.
Trenne die Eier. Schlage die Eigelbe mit 100 g Zucker 3–4 Minuten hell und cremig auf. Rühre die gemahlenen Haselnüsse nach und nach unter.
Daran erkennst du es: Die Eigelb-Zucker-Masse ist hell und cremig.
Schlage die Eiweiße mit dem Salz zunächst schaumig. Lass den restlichen Zucker langsam einrieseln und schlage weiter, bis eine glänzende, standfeste Masse entsteht.
Daran erkennst du es: Der Eischnee ist glänzend und standfest.
Hebe den Eischnee in drei Portionen vorsichtig unter die Haselnussmasse. Arbeite mit einem Teigschaber und rühre nur so lange, bis keine weißen Streifen mehr sichtbar sind.
Daran erkennst du es: Die Masse ist gleichmäßig verbunden und noch luftig.
Fülle den Teig in die vorbereitete Form und streiche die Oberfläche glatt. Backe die Torte 30–35 Minuten auf der mittleren Schiene.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist leicht gebräunt; ein Holzstäbchen darf noch einige feuchte Krümel zeigen.
Wichtig: Die Form und die Torte sind sehr heiß; beim Herausnehmen Ofenhandschuhe verwenden.
Lass die Torte 15 Minuten in der Form abkühlen. Löse anschließend den Rand, setze den Kuchen auf ein Gitter und lasse ihn vollständig auskühlen. Bestäube ihn vor dem Servieren mit dem Puderzucker.
Daran erkennst du es: Die Torte ist vollständig ausgekühlt und lässt sich sauber schneiden.
Gut zu wissen
Nocciole Piemonte beziehungsweise Haselnüsse aus dem Piemont geben der Torte ihr charakteristisches Aroma. Ungesalzene geröstete Haselnüsse anderer Herkunft sind eine mögliche Alternative, schmecken meist etwas milder.
Die Eier werden getrennt verarbeitet: Eigelb und Zucker bilden die cremige Basis, während das Eiweiß mit Salz und dem restlichen Zucker als Eischnee für Lockerung sorgt.
Das Haselnussaroma kann etwas milder und weniger charakteristisch als bei piemontesischen Haselnüssen ausfallen.
Die Haselnüsse ungesalzen und geröstet verwenden. Falls sie noch ganz sind, portionsweise mit kurzen Impulsen fein mahlen und anschließend wie im Rezept beschrieben verarbeiten.
Nur portionsweise mit kurzen Impulsen mahlen und rechtzeitig stoppen.
Wenn die Masse nur leicht ölig ist, die Haselnüsse kurz kühl stellen und weiterverarbeiten; stark pastöse Nüsse ergeben eine schwerere Torte.
Den Eischnee in drei Portionen mit einem Teigschaber vorsichtig unterheben.
Nach dem Unterheben lässt sich verlorenes Volumen nicht vollständig zurückgewinnen; die Torte trotzdem vollständig durchbacken.
Nach 30 Minuten prüfen und die Torte herausnehmen, sobald die Oberfläche leicht gebräunt ist und noch einige feuchte Krümel am Stäbchen haften.
Die abgekühlten Stücke mit etwas Puderzucker servieren; die ursprüngliche Saftigkeit lässt sich nicht vollständig zurückholen.
Häufig gefragt
Nein. Diese Version ist mehlfrei und basiert auf fein gemahlenen gerösteten Haselnüssen, Eiern und Zucker.
Ja. Mahle sie portionsweise mit kurzen Impulsen fein und stoppe rechtzeitig, bevor ein Nussmus entsteht.
Die Oberfläche soll leicht gebräunt sein. Ein Holzstäbchen darf noch einige feuchte Krümel zeigen.
Ungesalzene geröstete Haselnüsse aus anderer Herkunft eignen sich ebenfalls. Ihr Aroma ist meist etwas milder.
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