Fontina DOP
Fontina DOP liefert den charakteristischen Geschmack und die schmelzende Textur der Fonduta. Sie ist in gut sortierten Käsetheken, italienischen Spezialitätengeschäften und größeren Supermärkten erhältlich.
Warme Käsevorspeise
Samtige warme Käsevorspeise aus dem Aostatal mit Fontina DOP, Milch, Butter und Eigelb, serviert mit gerösteten Scheiben rustikalem Bauernbrot.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Die Fonduta valdostana verbindet geschmolzene Fontina DOP mit Milch, Butter und Eigelb zu einer glatten, glänzenden Käsecreme. Durch das Einweichen wird der Käse weich und die Milch aromatisiert; anschließend bindet das Eigelb die Fonduta behutsam über dem Wasserbad. Sofort mit goldbraun geröstetem Bauernbrot servieren.
Warm, samtig und intensiv käsig mit einer glänzenden, cremigen Textur. Die Fontina schmeckt voll und mild-würzig, während die goldbraunen Brotscheiben knusprig und rustikal dagegenhalten.
Schritt für Schritt
Die Fontina in die hitzefeste Schüssel geben und mit der Vollmilch übergießen. Abdecken und 3 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen, damit der Käse weich wird und die Milch aromatisiert.
Daran erkennst du es: Die Fontina ist weich und von Milch umgeben.
Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Das Bauernbrot in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden und auf dem Backblech 8 bis 10 Minuten rösten, bis die Kanten goldbraun sind.
Daran erkennst du es: Die Brotkanten sind goldbraun und die Scheiben knusprig.
Wichtig: Das Backblech und die Brotscheiben sind nach dem Rösten sehr heiß.
Die Fontina aus der Milch nehmen und die Milch auffangen. Die Butter in der hitzefesten Schüssel über einem sanft simmernden Wasserbad schmelzen. Fontina und zunächst 200 ml der Einweichmilch dazugeben.
Daran erkennst du es: Die Butter ist geschmolzen und Fontina sowie Milch sind gleichmäßig in der Schüssel verteilt.
Wichtig: Vorsicht beim Umgang mit Dampf und heißem Wasserbad.
Die Mischung mit einem Holzlöffel ständig rühren, bis der Käse vollständig geschmolzen ist und eine glatte Creme entsteht. Das Wasserbad darf nur sanft erhitzen; die Käsecreme soll nicht kochen.
Daran erkennst du es: Die Fontina ist vollständig geschmolzen und die Creme glatt, ohne sichtbare Käseklumpen.
Wichtig: Die Fonduta nicht kochen lassen, damit sie glatt bleibt und nicht ausflockt.
Die Schüssel kurz vom stärksten Dampf nehmen. Die Eigelbe nacheinander einarbeiten und jeweils so lange rühren, bis das Eigelb vollständig mit der Creme verbunden ist. Anschließend die Fonduta noch 3 bis 4 Minuten über dem Wasserbad rühren, bis sie glänzt und den Löffel leicht überzieht.
Daran erkennst du es: Die Fonduta glänzt und überzieht den Löffel leicht.
Wichtig: Die Creme nur sanft erhitzen und nicht kochen lassen.
Ist die Fonduta zu dick, nach und nach etwas von der übrigen Einweichmilch einrühren. Sofort in vorgewärmten Schälchen verteilen und mit den gerösteten Brotscheiben servieren.
Daran erkennst du es: Die Fonduta ist cremig, fließt langsam vom Löffel und bleibt warm.
Gut zu wissen
Fontina DOP liefert den charakteristischen Geschmack und die schmelzende Textur der Fonduta. Sie ist in gut sortierten Käsetheken, italienischen Spezialitätengeschäften und größeren Supermärkten erhältlich.
Die Milch dient zunächst zum Einweichen und wird danach als aromatisierte Flüssigkeit in die Käsecreme eingearbeitet. Zuerst 200 ml verwenden und den Rest nur bei Bedarf ergänzen.
Das Brot wird in etwa 1 cm dicke Scheiben geschnitten und geröstet. Seine knusprige Oberfläche bildet den Kontrast zur warmen, samtigen Fonduta.
Die Creme bleibt ähnlich schmelzend, schmeckt aber etwas nussiger und weniger typisch nach Aostatal.
Die Fontina im gleichen Gewicht durch jungen, gut schmelzenden Bergkäse ersetzen und wie im Rezept in dünnen Scheiben in Milch einweichen.
Nur sanft erhitzen und die Mischung ständig mit dem Holzlöffel rühren.
Die Schüssel sofort vom stärksten Dampf nehmen und vorsichtig etwas von der übrigen Einweichmilch einrühren.
Die übrige Einweichmilch zurückbehalten und nur nach und nach einarbeiten.
Etwas Einweichmilch unter ständigem Rühren ergänzen, bis die Creme den Löffel leicht überzieht.
Die Schüssel kurz vom stärksten Dampf nehmen und die Eigelbe einzeln vollständig einrühren.
Die Creme vorsichtig weiter über dem sanften Wasserbad rühren; größere Stückchen lassen sich gegebenenfalls durch ein Sieb entfernen.
Die warme Käsecreme wird als kleine Vorspeise pur in vorgewärmten Schälchen serviert.
Die Fonduta wird mit etwas mehr von der aromatisierten Einweichmilch fließfähiger eingestellt.
Die Fontina kann bis zu 3 Stunden vor dem Kochen in der Milch eingeweicht und abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden. Die fertige Fonduta anschließend erst kurz vor dem Servieren binden.
Nicht empfohlen, da die cremige Käse-Ei-Struktur beim Einfrieren und Auftauen leiden kann.
Häufig gefragt
Ja. Als klar gekennzeichnete Alternative eignet sich ein junger, gut schmelzender Bergkäse. Die Creme bleibt ähnlich, schmeckt aber etwas nussiger und weniger typisch.
Das Einweichen macht den Käse weich und aromatisiert gleichzeitig die Milch, die später als Flüssigkeit für die Fonduta verwendet wird.
Das Wasserbad sorgt für sanfte, gleichmäßige Hitze. Die Käsecreme soll schmelzen und binden, aber nicht kochen.
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