Parmigiano sehr fein reiben
Sehr fein geriebener Parmigiano verteilt sich gleichmäßiger und lässt sich leichter mit Butter und Kochwasser verbinden.
Frische Eierpasta, römische Art
Frische Fettuccine aus Eierpasta werden mit geschmolzener Butter, fein geriebenem Parmigiano Reggiano und stärkehaltigem Kochwasser zu einer glatten, cremigen Sauce verbunden.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Fettuccine Alfredo stehen für eine römische Zubereitung aus Latium: Frische Eierpasta wird direkt nach dem Garen mit Butter und sehr fein geriebenem Parmigiano Reggiano vermengt. Das aufgefangene Kochwasser verleiht der Sauce ihre samtige Konsistenz – ganz ohne Sahne.
Die Fettuccine sind weich und zugleich bissfest, umhüllt von einer samtigen, buttrigen Käsesauce. Parmigiano Reggiano sorgt für eine würzige, vollmundige Note, während frisch gemahlener schwarzer Pfeffer einen aromatischen Akzent setzt.
Schritt für Schritt
Weizenmehl und Hartweizengrieß auf der Arbeitsfläche mischen und in der Mitte eine Mulde formen. Die Eier hineingeben, mit einer Gabel verquirlen und nach und nach Mehl vom Rand einarbeiten.
Den Teig mit den Händen 8–10 Minuten kräftig kneten, bis er glatt und elastisch ist. Zu einer Kugel formen, luftdicht abdecken und 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt und elastisch.
Den Teig in vier Stücke teilen. Jedes Stück auf einer leicht mit Hartweizengrieß bestäubten Fläche dünn ausrollen oder mit der Nudelmaschine bis etwa 1 mm Stärke auswalzen. Die Teigplatten leicht antrocknen lassen, locker aufrollen und in etwa 5–7 mm breite Fettuccine schneiden. Die Bänder voneinander lösen und zu kleinen Nestern formen.
Daran erkennst du es: Die Teigbänder sind voneinander gelöst und zu Nestern geformt.
Das Wasser zum Kochen bringen und erst dann salzen. Währenddessen die Butter in einer großen, weiten Pfanne bei niedriger Hitze schmelzen lassen, ohne sie zu bräunen.
Daran erkennst du es: Die Butter ist vollständig geschmolzen und bleibt hell.
Die frischen Fettuccine 3–4 Minuten garen, bis sie bissfest sind. Vor dem Abgießen 200–250 ml Kochwasser auffangen. Die Pasta direkt aus dem Topf in die Pfanne mit der Butter geben.
Daran erkennst du es: Die Fettuccine sind bissfest.
Die Pfanne vom Herd nehmen. Den Parmigiano portionsweise einarbeiten und die Pasta dabei mit einer Nudelzange oder zwei Gabeln wenden. Nach und nach so viel Kochwasser zugeben, bis eine glatte, cremige Sauce entsteht.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist glatt und cremig und haftet an den Fettuccine.
Mit frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer abschmecken und die Fettuccine Alfredo sofort servieren.
Daran erkennst du es: Die Pasta ist unmittelbar nach dem Binden servierbereit.
Gut zu wissen
Sehr fein geriebener Parmigiano verteilt sich gleichmäßiger und lässt sich leichter mit Butter und Kochwasser verbinden.
Der Hartweizengrieß gehört sowohl in den Teig als auch zum leichten Bestäuben der Arbeitsfläche beim Ausrollen.
Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer wird erst nach dem Binden zugegeben und kann so nach Geschmack dosiert werden.
Die Pasta wird tendenziell weicher und weniger kernig.
Den Hartweizengrieß durch die gleiche Menge Weizenmehl Type 00 ersetzen und den Teig wie beschrieben kneten und ruhen lassen.
Die Sauce wird kräftiger und salziger im Geschmack.
Pecorino Romano sehr fein reiben und portionsweise außerhalb der Hitze einarbeiten. Anschließend vorsichtig abschmecken.
Die Pfanne vom Herd nehmen, den Parmigiano portionsweise einarbeiten und dabei ständig wenden.
Etwas warmes Kochwasser nach und nach einarbeiten und die Pasta kräftig wenden.
Die Butter nur bei niedriger Hitze schmelzen und nicht bräunen lassen.
Bei deutlich bitterem Geschmack die Butter ersetzen, bevor die Pasta in die Pfanne kommt.
Die Garzeit überwachen und die Pasta abgießen, sobald sie bissfest ist.
Die Pasta sofort in die Pfanne geben und ohne weitere Flüssigkeit zügig binden.
Das Kochwasser nur nach und nach einarbeiten und die Konsistenz zwischendurch prüfen.
Die Pasta außerhalb der Hitze weiterwenden, damit Käse und Stärke die Sauce binden.
Häufig gefragt
Die cremige Konsistenz entsteht durch das Zusammenspiel von Butter, sehr fein geriebenem Parmigiano Reggiano und stärkehaltigem Kochwasser.
Vor dem Abgießen 200–250 ml auffangen und anschließend nur so viel nach und nach zugeben, bis die Sauce glatt und cremig ist.
Die Pasta wird direkt nach dem Binden mit schwarzem Pfeffer abgeschmeckt und sofort serviert.
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