Anislikör
Anislikör prägt das Aroma der Favette deutlich und ist meist in gut sortierten Spirituosenabteilungen oder italienischen Lebensmittelgeschäften erhältlich.
Warme Süßspeise aus Venetien
Kleine venezianische Karnevals-Frittelle aus lockerem Teig mit Zitrone, Vanille und Anislikör. Die goldbraun frittierten Kugeln werden lauwarm in feinem Zucker gewendet.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Favette sind kleine süße Teigkugeln aus Venetien, die besonders zur Karnevalszeit gebacken werden. Der Teig wird zu handlichen Kugeln geformt, goldbraun frittiert und noch warm in feinem Zucker gewendet. Zitrone, Vanille und ein Schuss Anislikör geben ihnen ein klares, aromatisches Profil. Lauwarm serviert, bleibt die Hülle zart knusprig und das Innere weich.
Außen goldbraun und zart knusprig, innen weich und locker. Feiner Zucker haftet an der warmen Oberfläche, während Zitrone, Vanille und Anislikör für ein süßes, klares und leicht würziges Aroma sorgen.
Schritt für Schritt
Mehl, 60 g Zucker, Backpulver, Salz und Zitronenabrieb in der großen Schüssel gründlich vermischen.
In der Mitte eine Mulde bilden. Eier, weiche Butter, Anislikör und Vanilleextrakt hineingeben und zunächst mit dem Kochlöffel vermengen.
Den Teig mit den Händen weiterkneten, bis er glatt, elastisch und leicht klebrig ist. Die Schüssel abdecken und den Teig 5 Minuten ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, elastisch und leicht klebrig.
Den Teig in fünf gleich große Stücke teilen. Jedes Stück zu einer etwa 1 cm dicken Rolle formen und in etwa 1 cm lange Stücke schneiden. Die Stücke zwischen den Handflächen zu kleinen Kugeln rollen.
Daran erkennst du es: Die Kugeln sind möglichst gleich groß, damit sie gleichmäßig garen.
Das Sonnenblumenöl in einem tiefen Topf oder einer tiefen Pfanne auf 180 °C erhitzen. Die Favette portionsweise hineingeben und insgesamt etwa 15 Minuten beziehungsweise pro Charge ungefähr 4 Minuten frittieren. Dabei vorsichtig wenden, damit sie rundum gleichmäßig goldbraun werden.
Daran erkennst du es: Die Favette sind rundum goldbraun.
Wichtig: Vorsichtig mit dem heißen Öl arbeiten und die Favette behutsam hineingeben und wenden.
Die fertigen Favette mit der Schaumkelle herausheben und auf mehreren Lagen Küchenpapier abtropfen lassen.
Wichtig: Die Favette und die Schaumkelle sind direkt nach dem Frittieren sehr heiß.
Die noch warmen Favette im restlichen Zucker wenden und lauwarm servieren.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist gleichmäßig mit feinem Zucker überzogen.
Gut zu wissen
Anislikör prägt das Aroma der Favette deutlich und ist meist in gut sortierten Spirituosenabteilungen oder italienischen Lebensmittelgeschäften erhältlich.
Für den Abrieb eine unbehandelte Zitrone verwenden und nur die äußere gelbe Schale fein abreiben.
Die Favette schmecken weniger anisbetont und erhalten ein anderes, klareres Alkohol- und Traubenaroma.
Den Anislikör durch Grappa ersetzen und die im Rezept vorgesehene Flüssigkeitsmenge beibehalten.
Das Öl auf 180 °C erhitzen und die Favette in kleinen Portionen frittieren.
Die nächste Charge erst hineingeben, wenn das Öl wieder ausreichend heiß ist. Bereits frittierte Favette können kurz auf frischem Küchenpapier abtropfen.
Die Temperatur während des Frittierens kontrollieren und die Favette vorsichtig wenden.
Die Hitze reduzieren und die folgenden Chargen etwas länger bei stabiler Temperatur frittieren.
Rollen und Stücke möglichst gleichmäßig portionieren und zu Kugeln gleicher Größe rollen.
Sehr große Kugeln für die nächste Charge kleiner formen und die Stücke innerhalb einer Charge ähnlich groß halten.
Häufig gefragt
Ja. Grappa funktioniert als Alternative. Die Favette schmecken dann weniger anisbetont.
Kleine Chargen helfen, die Öltemperatur stabil zu halten und die Kugeln gleichmäßig goldbraun zu frittieren.
Am besten lauwarm und frisch in feinem Zucker gewendet. Dann ist die Hülle noch zart knusprig und das Innere weich.
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