Fontina einkaufen
Fontina ist in gut sortierten Käsetheken, italienischen Feinkostläden und größeren Supermärkten erhältlich.
Piemont | gefüllte Crespelle
Hauchdünne Crespelle werden mit warmer Fontina-Fonduta gefüllt, gerollt und mit Parmigiano Reggiano goldbraun gratiniert. Ein cremiger piemontesischer erster Gang für vier Personen.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Crespelle di fonduta verbinden zarte, in der Pfanne ausgebackene Crespelle mit einer warmen Käsecreme. Fontina, Milch, Butter und Eigelb ergeben eine glatte, reichhaltige Fonduta, die sich als Füllung besonders gut eignet. Gerollt, mit Parmigiano bestreut und heiß serviert, werden die Crespelle zu einem eleganten ersten Gang.
Die Crespelle sind zart und leicht buttrig, während die warme Fonduta cremig, herzhaft und mild-würzig schmeckt. Beim Gratinieren entsteht eine goldbraune, leicht knusprige Oberfläche über der weich schmelzenden Käsefüllung.
Schritt für Schritt
Milch, Eier und Salz verquirlen. Das Mehl nach und nach einrühren, bis ein glatter, dünnflüssiger Teig entsteht. Die geschmolzene Butter unterrühren und den Teig 20 Minuten ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt und dünnflüssig.
Die gewürfelte Fontina in eine Schüssel geben, mit der Fonduta-Milch bedecken und 2 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.
Daran erkennst du es: Die Fontina ist vollständig von Milch bedeckt.
Eine beschichtete Pfanne erhitzen und mit wenig von der Ausbackbutter ausstreichen. Pro Crespella eine kleine Kelle Teig hineingeben, durch Schwenken dünn verteilen und etwa 1 Minute backen. Wenden und die zweite Seite 30–45 Sekunden backen. Insgesamt 8 dünne Crespelle backen und stapeln.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist gesetzt, die Ränder lösen sich und beide Seiten sind zart goldgelb.
Die eingeweichte Fontina samt Milch, Butter und Eigelb in eine hitzefeste Schüssel geben. Die Schüssel auf ein sanft siedendes Wasserbad setzen und die Mischung unter ständigem Rühren erwärmen, bis der Käse vollständig geschmolzen und die Fonduta cremig gebunden ist. Die Fonduta darf nicht kochen.
Daran erkennst du es: Der Käse ist geschmolzen und die Fonduta glatt und cremig gebunden.
Wichtig: Die Fonduta nicht kochen lassen, damit das Eigelb nicht stockt und die Käsemasse nicht ausflockt.
Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine ofenfeste Form mit etwas von der vorgesehenen Butter ausstreichen.
Daran erkennst du es: Der Backofen ist vollständig vorgeheizt und die Form dünn gebuttert.
Wichtig: Beim Hantieren mit der heißen Form später Ofenhandschuhe verwenden.
Etwa zwei Drittel der warmen Fonduta auf die Crespelle verteilen. Jede Crespella fest aufrollen und mit der Naht nach unten in die Form legen. Die übrige Fonduta darübergeben.
Daran erkennst du es: Alle Crespelle sind gleichmäßig gefüllt und liegen mit der Naht nach unten in der Form.
Die Crespelle mit dem geriebenen Parmigiano bestreuen und mit der restlichen Butter in kleinen Flöckchen belegen. Im vorgeheizten Ofen 12–15 Minuten gratinieren, bis die Oberfläche goldbraun ist.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist goldbraun und die Fonduta am Rand heiß und cremig.
Wichtig: Die Form vorsichtig aus dem Ofen nehmen; Käse und Fonduta sind sehr heiß.
Die Crespelle di fonduta kurz ruhen lassen und heiß servieren.
Daran erkennst du es: Die Füllung ist etwas gesetzt, bleibt aber cremig und heiß.
Gut zu wissen
Fontina ist in gut sortierten Käsetheken, italienischen Feinkostläden und größeren Supermärkten erhältlich.
Fein geriebener Parmigiano verteilt sich gleichmäßig und bildet beim Gratinieren eine geschlossene goldbraune Oberfläche.
Die Fonduta wird etwas kräftiger und weniger typisch piemontesisch.
Die Fontina in gleicher Menge durch jungen, gut schmelzenden Bergkäse ersetzen und wie beschrieben in Milch einweichen und im Wasserbad schmelzen.
Die Schüssel nur auf ein sanft siedendes Wasserbad setzen, ständig rühren und die Fonduta nicht kochen lassen.
Die Schüssel sofort vom Wasserbad nehmen und unter kräftigem Rühren etwas warme Milch einarbeiten, sofern die Masse noch nicht vollständig geronnen ist.
Eine kleine Kelle verwenden und die Pfanne direkt nach dem Eingießen schwenken.
Den restlichen Teig mit einem kleinen Schuss Milch verdünnen und die nächsten Crespelle dünner ausbacken.
Die erste Seite vollständig setzen lassen, die Crespelle vorsichtig wenden und kurz stapeln, bevor sie gefüllt werden.
Gerissene Stücke mit der Naht nach unten in die Form legen und beim Gratinieren mit Fonduta bedecken.
Bei 180 °C Ober-/Unterhitze gratinieren und die Oberfläche gegen Ende beobachten.
Die Form mit Backpapier locker abdecken und weiter erhitzen, bis die Füllung heiß ist.
Häufig gefragt
Ja. Ein junger, gut schmelzender Bergkäse kann in gleicher Menge verwendet werden. Die Fonduta schmeckt dann kräftiger und weniger typisch piemontesisch.
Das Wasserbad erwärmt die Käse-Ei-Mischung sanft und gleichmäßig. So bleibt die Fonduta cremig, während das Eigelb nicht stockt und die Käsemasse nicht ausflockt.
Der Teig sollte 20 Minuten ruhen. Danach lässt er sich glatt und dünn in der Pfanne verteilen.
Das Rezept ergibt 8 dünne Crespelle, also 2 Crespelle pro Person bei 4 Portionen.
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