Crema gianduia

Piemonteser Nusscreme

Eine glatte piemontesische Haselnuss-Schokoladencreme aus gerösteten Haselnüssen, Milchschokolade, Zartbitterschokolade und Kakao.

Zum Rezept
Haselnuss trifft Kakao im Piemont
Vorbereitung 30 Minuten
Kochen / Backen 15 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 30 Minuten
Gesamtzeit ca. 75 Minuten
Menge 1 Ansatz, ca. 580 g
Gerichtsform und Gerichtsart Dips und Aufstriche
Prägende Zutatenfamilie Milchprodukte, Nüsse und Samen
Prägende Zubereitungsverfahren Rösten und Ofenbraten
Geprüfte Rezept-Eignung Vegetarisch (Ei und Milch möglich), Vegetarisch ohne Ei (Milch möglich)

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Das Rösten intensiviert das Aroma der Haselnüsse und gibt der Creme ihre charakteristische Tiefe.
  • Die Kombination aus Milchschokolade, Zartbitterschokolade und Kakao sorgt für ausgewogene Süße und eine deutlich schokoladige Note.
  • Das warme Haselnussmus verbindet sich besonders gut mit der geschmolzenen Schokolade zu einer glatten, glänzenden Creme.
  • Ein feines Sieb kann die Konsistenz zusätzlich verfeinern, wenn eine besonders seidige Creme gewünscht ist.

Geröstete Haselnüsse und Schokolade verbinden sich zu einer aromatischen, glänzenden Creme mit kräftigem Nussgeschmack und feiner Kakaonote. Die Crema gianduia schmeckt frisch auf Brot, Brioche oder Gebäck und eignet sich ebenso als süße Füllung oder Ergänzung für Gebäck.

Glatt, glänzend und streichfähig mit intensiv geröstetem Haselnussduft. Die Creme schmeckt nussig, schokoladig und vollmundig, mit einer feinen Kakaonote und ausgewogener Süße.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung

  1. Haselnüsse rösten

    Den Backofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Haselnüsse gleichmäßig auf dem Backblech verteilen und rösten, bis sie deutlich duften.

    11 Minuten 160 °C

    Daran erkennst du es: Die Haselnüsse duften deutlich und sind leicht geröstet, aber nicht dunkel verbrannt.

    • Die Nüsse möglichst in einer Lage verteilen, damit sie gleichmäßig rösten.
  2. Schalen teilweise lösen

    Die heißen Haselnüsse in ein sauberes Küchentuch geben und aneinanderreiben, damit sich ein Teil der Schalen löst. Einige Schalenreste dürfen bleiben.

    • Die Nüsse müssen nicht vollständig geschält werden; einige Schalenreste beeinträchtigen die Creme nicht.

    Wichtig: Die Haselnüsse sind direkt nach dem Rösten sehr heiß. Beim Reiben das Tuch als Schutz verwenden.

  3. Haselnüsse zu Nussmus mixen

    Die noch warmen Haselnüsse in den Mixer geben. Zuerst fein mahlen, dann weiter mixen, bis eine dicke, möglichst glatte Nussmus-Paste entsteht. Zwischendurch pausieren und die Masse vom Rand lösen.

    Daran erkennst du es: Die Haselnüsse sind zu einer zusammenhängenden, dicken Paste verarbeitet.

    • Die Restwärme der Haselnüsse erleichtert die Verarbeitung.
    • Bei Bedarf den Mixer zwischendurch ausschalten und die Masse mit einem Spatel vom Rand lösen.

    Wichtig: Den Mixer vor jedem Lösen der Masse ausschalten.

  4. Schokolade schmelzen

    Milchschokolade und Zartbitterschokolade grob hacken und in die hitzefeste Schüssel geben. Die Schüssel über ein warmes Wasserbad setzen und die Schokolade langsam schmelzen lassen. Sie darf das Wasser nicht berühren.

    Daran erkennst du es: Die Schokolade ist vollständig geschmolzen und glatt.

    • Das Wasserbad nur warm halten und die Schokolade langsam schmelzen lassen.

    Wichtig: Darauf achten, dass kein Wasser in die Schokolade gelangt und die Schüssel das Wasser nicht berührt.

  5. Nussmus verfeinern

    Puderzucker, Kakaopulver, Vanillemark, Salz und Pflanzenöl zur Haselnusspaste geben. Kurz mixen, bis die Zutaten gleichmäßig verteilt sind.

    Daran erkennst du es: Die trockenen Zutaten und das Öl sind gleichmäßig in der Haselnusspaste verteilt.

    • Das Kakaopulver möglichst vollständig einarbeiten, bevor die Schokolade dazukommt.

    Wichtig: Den Mixer vor dem Öffnen oder Auskratzen vollständig ausschalten.

  6. Creme fertig mixen

    Die geschmolzene Schokolade zur Haselnusspaste geben und 1–2 Minuten mixen, bis die Creme glatt und glänzend ist. Für eine besonders feine Konsistenz die Creme anschließend durch ein feines Sieb streichen.

    2 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Creme ist glatt, glänzend und gleichmäßig vermischt.

    • Während des Mixens kann die Creme leicht warm werden und dadurch besonders geschmeidig werden.
    • Das Durchstreichen durch ein feines Sieb ist optional und verfeinert die Textur.

    Wichtig: Die geschmolzene Schokolade kann heiß sein. Vorsichtig arbeiten und Spritzer vermeiden.

  7. Abfüllen und abkühlen

    Die Creme in ein sauberes, vollständig trockenes Glas füllen und bei Raumtemperatur abkühlen lassen. Anschließend auf Brot, Brioche oder Gebäck streichen. Nicht als Vorratskonserve lagern; ein geöffnetes Glas kühl aufbewahren und zeitnah verbrauchen.

    30 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Creme ist abgekühlt und streichfähig.

    • Das Glas vor dem Befüllen vollständig trocknen, damit keine Feuchtigkeit in die Creme gelangt.

    Wichtig: Das Glas sauber und vollständig trocken verwenden. Die Creme ist nicht als Vorratskonserve vorgesehen.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Wärme für die Verarbeitung nutzen: Die noch warmen Haselnüsse lassen sich leichter zu einer möglichst glatten Nussmus-Paste verarbeiten.
  • Besonders feine Creme: Das Durchstreichen durch ein feines Sieb entfernt gröbere Stückchen und macht die Creme besonders glatt.
  • Feuchtigkeit vermeiden: Das Glas muss vollständig trocken sein. Die Creme ist nicht als Vorratskonserve vorgesehen.

Zutatenwissen

Haselnüsse aus dem Piemont

Für den piemontesischen Charakter eignen sich aromatische Haselnüsse aus dem Piemont. Sie sind in italienischen Feinkostläden, gut sortierten Supermärkten oder im Nussfachhandel erhältlich. Haselnüsse anderer Herkunft sind eine sinnvolle Alternative, schmecken je nach Sorte aber unterschiedlich intensiv.

Zwei Schokoladensorten

Milchschokolade bringt Süße und Cremigkeit, während Zartbitterschokolade und Kakaopulver für ein kräftigeres Schokoladenaroma sorgen.

Neutrales Öl

Ein neutrales Pflanzenöl unterstützt die streichfähige Konsistenz, ohne den Haselnuss- und Schokoladengeschmack zu überdecken.

Sinnvolle Alternativen

Haselnüsse anderer Herkunft

Die Creme bleibt grundsätzlich gleich, kann je nach Sorte aber unterschiedlich intensiv nach Haselnuss schmecken.

Die Haselnüsse wie im Rezept rösten und weiterverarbeiten.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die Creme schmeckt bitter oder deutlich verbrannt.

Die Nüsse nach 10–12 Minuten prüfen und herausnehmen, sobald sie deutlich duften.

Die Creme enthält viele grobe Nussstückchen und bleibt wenig streichfähig.

Die noch warmen Nüsse weiter mixen, zwischendurch die Masse vom Rand lösen und bei Bedarf einen leistungsstärkeren Mixer verwenden.

Die fertige Creme durch ein feines Sieb streichen, sofern die Konsistenz dies zulässt.

Die geschmolzene Schokolade wird körnig oder dicklich.

Die Schüssel darf das Wasser nicht berühren und alle verwendeten Utensilien müssen trocken sein.

Die Creme wird im Glas unnötig feucht oder lässt sich schlechter aufbewahren.

Ein sauberes, vollständig trockenes Glas verwenden und die Creme nicht als Vorratskonserve lagern.

Servieren und kombinieren

  • Auf Brot: Die abgekühlte Crema gianduia auf frisches Brot streichen und direkt servieren.
  • Zu Brioche: Die Creme passt besonders gut zu weicher Brioche, deren buttrige Süße die Haselnuss- und Schokoladennoten ergänzt.
  • Für Gebäck: Die Crema gianduia kann als süße Ergänzung oder Füllung für Gebäck verwendet werden.

Planen und Reste genießen

Aufbewahren

Die Creme im sauberen, vollständig trockenen Glas bei Raumtemperatur abkühlen lassen. Ein geöffnetes Glas kühl aufbewahren und zeitnah verbrauchen. Nicht als Vorratskonserve lagern.

Die Zubereitung ist nicht für eine Vorratskonservierung vorgesehen.

Allergene und Nährwerte

  • Schalenfrüchte: enthält · Haselnüsse sind ein fester Bestandteil der Creme.
  • Milch: enthält · Milchschokolade ist Bestandteil der Rezeptur.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Müssen die Haselnüsse aus dem Piemont stammen?

Nein. Haselnüsse aus dem Piemont unterstreichen den piemontesischen Charakter, aber Haselnüsse anderer Herkunft sind eine sinnvolle Alternative. Je nach Sorte kann die Creme unterschiedlich intensiv nach Haselnuss schmecken.

Wie wird die Crema gianduia besonders glatt?

Die noch warmen Haselnüsse möglichst lange zu einer glatten Paste mixen, die Masse zwischendurch vom Rand lösen und die fertige Creme bei Bedarf durch ein feines Sieb streichen.

Wie sollte die Creme aufbewahrt werden?

Die Creme in ein sauberes, vollständig trockenes Glas füllen, nicht als Vorratskonserve lagern und ein geöffnetes Glas kühl aufbewahren. Sie sollte zeitnah verbraucht werden.

Wozu passt Crema gianduia?

Sie schmeckt auf Brot, Brioche oder Gebäck und kann auch als süße Ergänzung oder Füllung für Gebäck verwendet werden.

Aus unserer Küche

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