Cannonau für die sardische Prägung
Cannonau gibt dem Dessert seine charakteristische sardische Weinbasis. Ein trockener, fruchtiger Rotwein ist als Ersatz möglich, macht das Aroma aber weniger typisch sardisch und meist etwas milder.
Frucht-Dessert aus Sardinien
Ganze feste Birnen werden in Cannonau, Wasser, Zucker und Zimt pochiert und anschließend mit dem sirupartig eingekochten Sud serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Pere al Cannonau ist ein schlichtes sardisches Dessert, bei dem ganze Birnen langsam im gewürzten Cannonau-Sud weich werden. Die Frucht bleibt dabei in ihrer Form erhalten und wird von einem konzentrierten, würzigen Weinsud begleitet.
Die Birnen werden weich, bleiben aber stabil und ganz. Der eingekochte Cannonau-Sud ist fruchtig, süß und würzig, mit einer glänzenden, leicht sirupartigen Konsistenz.
Schritt für Schritt
Die Birnen schälen und den Strunk entfernen. Dabei die Birnen möglichst ganz lassen, damit sie beim Pochieren ihre Form behalten.
Cannonau, Wasser, Zucker und Zimtstange in einen schmalen Topf geben und aufkochen. Rühren, bis sich der Zucker weitgehend gelöst hat.
Daran erkennst du es: Der Zucker ist weitgehend gelöst und der Sud kocht auf.
Die Birnen vorsichtig in den Sud setzen. Die Hitze reduzieren und die Birnen etwa 10 Minuten leise köcheln lassen, bis sie weich werden, aber noch stabil sind. Ein kleines Messer sollte leicht hineingleiten.
Daran erkennst du es: Ein kleines Messer gleitet leicht hinein, ohne dass die Birnen zerfallen.
Die Birnen mit einem Schaumlöffel herausheben und 10 Minuten ruhen lassen. Den Sud ohne Deckel weitere 8 bis 10 Minuten einkochen, bis er leicht sirupartig ist. Die Ruhezeit der Birnen und das Einkochen des Suds können gleichzeitig stattfinden.
Daran erkennst du es: Der Sud ist leicht sirupartig und überzieht den Löffel dünn.
Die Birnen auf Desserttellern anrichten und mit dem eingekochten Cannonau-Sud übergießen. Direkt servieren oder kurz abkühlen lassen.
Gut zu wissen
Cannonau gibt dem Dessert seine charakteristische sardische Weinbasis. Ein trockener, fruchtiger Rotwein ist als Ersatz möglich, macht das Aroma aber weniger typisch sardisch und meist etwas milder.
Feste Birnen, etwa Coscia oder Kaiser, behalten beim Pochieren besser ihre Form und werden weich, ohne leicht zu zerfallen.
Das Dessert schmeckt meist etwas milder und verliert einen Teil seiner sardischen Prägung.
Cannonau im gleichen Mengenverhältnis durch einen trockenen, fruchtigen Rotwein ersetzen und den Sud wie beschrieben zubereiten.
Nach dem Aufkochen die Hitze deutlich reduzieren und die Birnen nur leise köcheln lassen. Mit einem kleinen Messer die gewünschte Weichheit prüfen.
Sehr weiche Birnen vorsichtig mit dem Schaumlöffel herausheben und nicht weiter im Sud bewegen. Den Sud separat einkochen.
Die Birnen vorher herausheben und den Sud ohne Deckel weiter einkochen, bis er den Löffel leicht überzieht.
Den Sud bei moderater Hitze noch kurz weiter einkochen und dabei aufmerksam beobachten.
Häufig gefragt
Die Birnen können direkt serviert oder kurz abkühlen gelassen werden. Beide Varianten passen zum Rezept.
Ja. Ein trockener, fruchtiger Rotwein kann Cannonau im gleichen Mengenverhältnis ersetzen. Das Dessert wird dann meist milder und weniger typisch sardisch.
Ganze Birnen behalten beim Pochieren besser ihre Form und bleiben als Hauptmotiv des Desserts sichtbar.
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