Altbackenes Brot verwenden
Altbackenes helles Brot nimmt die Milch gleichmäßig auf und gibt der Masse die gewünschte Struktur. Harte Rinde vorher entfernen.
Brotgnocchi aus der Lombardei
Weiche lombardische Brotgnocchi aus eingeweichtem Brot, Spinat, Ei und Grana Padano, in Salbeibutter geschwenkt und sofort serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Strangolapreti sind weiche Gnocchi aus eingeweichtem Brot, Spinat, Ei und Käse. In der Lombardei, besonders im Bergamaskischen, gehören sie zu den regionalen Brotgnocchi; ähnliche Namen begegnen auch in anderen norditalienischen Küchen. Hier werden sie als eigenständiger erster Gang in Salbeibutter serviert.
Die Strangolapreti sind weich und zart, mit einer leicht unregelmäßigen, gnocchiartigen Struktur. Spinat sorgt für eine grüne Farbe und herzhafte Frische, Grana Padano für würzige Tiefe; die Salbeibutter bringt warme, kräuterige Aromen und einen seidigen Überzug.
Schritt für Schritt
Das Brot in kleine Würfel schneiden, mit der Milch übergießen und 20 Minuten quellen lassen.
Daran erkennst du es: Das Brot ist weich und vollständig durchfeuchtet.
Den Spinat gründlich waschen und in kochendem Salzwasser 2 Minuten blanchieren. Abgießen, kalt abschrecken, vollständig ausdrücken und fein hacken.
Daran erkennst du es: Der Spinat ist zusammengefallen, bleibt aber grün.
Wichtig: Vorsicht beim Umgang mit kochendem Wasser.
Das eingeweichte Brot mit den Händen zu einer gleichmäßigen Masse zerdrücken. Spinat, Eier, Mehl, 80 g Grana Padano, Muskatnuss, Pfeffer und etwa 5 g Salz gründlich einarbeiten.
Daran erkennst du es: Die Masse ist gleichmäßig vermischt und weich, aber nicht flüssig.
Die Masse abgedeckt 15 Minuten ruhen lassen. Sie soll danach weich, aber formbar sein.
Daran erkennst du es: Die Masse lässt sich mit angefeuchteten Löffeln abstechen und behält ihre Form.
Einen großen Topf mit reichlich Wasser und dem restlichen Salz zum leisen Sieden bringen. Das Wasser darf nicht sprudelnd kochen.
Daran erkennst du es: Das Wasser bewegt sich leicht, ohne stark zu sprudeln.
Wichtig: Vorsicht beim Arbeiten mit dem heißen Topf und siedendem Wasser.
Mit zwei angefeuchteten Teelöffeln etwa walnussgroße, unregelmäßige Gnocchi aus der Masse abstechen und portionsweise ins siedende Wasser geben. Sobald sie an die Oberfläche steigen, noch etwa 1 Minute garen und mit einer Schaumkelle herausheben.
Daran erkennst du es: Die Gnocchi steigen an die Oberfläche und bleiben beim Herausheben kompakt.
Wichtig: Die Gnocchi vorsichtig in das siedende Wasser geben, um Spritzer zu vermeiden.
Während die Gnocchi portionsweise garen, die Butter in einer großen Pfanne schmelzen. Die Salbeiblätter darin bei mittlerer Hitze 2 bis 3 Minuten aromatisieren, ohne sie zu verbrennen.
Daran erkennst du es: Die Butter ist geschmolzen und die Salbeiblätter duften aromatisch, ohne dunkel zu werden.
Wichtig: Die Butter nicht überhitzen und die Salbeiblätter nicht verbrennen lassen.
Die abgetropften Strangolapreti in die Salbeibutter geben und vorsichtig schwenken. Mit den restlichen 30 g Grana Padano sofort servieren.
Daran erkennst du es: Die Gnocchi sind gleichmäßig mit Salbeibutter überzogen.
Gut zu wissen
Altbackenes helles Brot nimmt die Milch gleichmäßig auf und gibt der Masse die gewünschte Struktur. Harte Rinde vorher entfernen.
Nach dem Blanchieren und Abschrecken muss der Spinat vollständig ausgedrückt werden, damit die Gnocchi formbar bleiben.
Der größere Anteil wird in die Masse eingearbeitet; die restlichen 30 g kommen erst beim Servieren darüber.
Den Spinat kräftig ausdrücken und die Masse anschließend 15 Minuten ruhen lassen.
Die Masse vor dem Formen länger ruhen lassen und nur falls nötig sehr sparsam mit zusätzlichem Mehl korrigieren.
Das Wasser nur leise sieden lassen und die Gnocchi portionsweise hineingeben.
Die verbleibenden Gnocchi in noch ruhigerem Wasser garen und erst nach dem Aufsteigen vorsichtig herausheben.
Bei mittlerer Hitze aromatisieren und die Salbeiblätter nicht verbrennen lassen.
Bei deutlich bitterem Geschmack die Salbeibutter nicht weiterverwenden.
Häufig gefragt
Strangolapreti sind weiche Brotgnocchi aus eingeweichtem Brot, Spinat, Ei und Käse. In dieser Zubereitung werden sie in Salbeibutter geschwenkt.
Ohne harte Rinde kann das Brot die Milch gleichmäßiger aufnehmen und eine homogene, formbare Masse bilden.
Die Masse soll weich, aber formbar sein. Nach 15 Minuten Ruhe lässt sie sich mit angefeuchteten Teelöffeln abstechen.
Das leise Sieden schont die empfindliche Masse und hilft, dass die unregelmäßig geformten Gnocchi zusammenbleiben.
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