Frischer oder aufgetauter Oktopus
Küchenfertiger, vollständig aufgetauter Tiefkühl-Oktopus ist eine praktische Alternative zu frischer Ware. Nach dem Garen kann er etwas weicher sein, bleibt aber aromatisch.
Salentinisches Schmorgericht
Salentinischer Oktopus aus Apulien, der langsam mit Tomaten, Zwiebel und Petersilie im eigenen Sud gart und anschließend offen zu einer würzigen Sauce einkocht.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Polpo alla pignata ist ein kräftiges Schmorgericht aus dem Salento. Der Oktopus gart bedeckt mit Tomaten, Zwiebel, Petersilie, Olivenöl, Pfeffer und wenig Wasser, bis er zart ist. Danach wird der Sud offen reduziert, sodass eine aromatische Sauce entsteht. Traditionell wird dafür eine Pignata aus Terrakotta verwendet; ein schwerer Schmortopf mit gut schließendem Deckel eignet sich ebenfalls.
Zarter, rötlich gefärbter Oktopus mit kräftiger, leicht eingekochter Tomatensauce. Die Zwiebel wird weich und süßlich, während Petersilie und schwarzer Pfeffer für frische und würzige Akzente sorgen.
Schritt für Schritt
Tiefgekühlten Oktopus 12–24 Stunden im Kühlschrank auftauen lassen und anschließend abtropfen lassen. Frischen, küchenfertigen Oktopus kurz abspülen und trocken tupfen. Falls er nicht vorbereitet ist, Schnabel, Augen und Innereien entfernen. Die Tentakel mit der flachen Seite eines Fleischklopfers einige Male leicht bearbeiten. Den Oktopus anschließend in 4–5 cm große Stücke schneiden.
Wichtig: Tiefgekühlten Oktopus im Kühlschrank auftauen und die Kühlkette bis zur Verarbeitung einhalten.
Die Hälfte von Tomaten, Zwiebel und Petersilie im Schmortopf verteilen. Die Oktopusstücke darauflegen und mit den übrigen Tomaten, der restlichen Zwiebel und Petersilie bedecken.
Olivenöl, schwarzen Pfeffer und 60 ml Wasser darübergeben. Den Topf mit dem Deckel schließen. Bei einem empfindlichen Tontopf mit niedriger Hitze beginnen; andernfalls langsam bei mittlerer Hitze bis knapp unter den Siedepunkt erwärmen.
Die Hitze auf niedrig stellen und den Oktopus 90 Minuten zugedeckt schmoren lassen. Nicht kräftig kochen. Der Oktopus gibt währenddessen Flüssigkeit ab und gart überwiegend im eigenen Sud.
Daran erkennst du es: Der Oktopus gart ruhig im eigenen Sud, ohne stark zu sprudeln.
Den Deckel abnehmen und weitere 25–30 Minuten sanft köcheln lassen. Alle 10 Minuten vorsichtig umrühren. Falls der Topfboden anzusetzen droht, esslöffelweise heißes Wasser ergänzen.
Daran erkennst du es: Der Oktopus ist rötlich gefärbt und lässt sich mit einer Gabel leicht einstechen; die Sauce ist sichtbar konzentriert.
Mit Salz abschmecken, den Topf vom Herd nehmen und das Gericht 10 Minuten zugedeckt ruhen lassen. Anschließend heiß servieren.
Gut zu wissen
Küchenfertiger, vollständig aufgetauter Tiefkühl-Oktopus ist eine praktische Alternative zu frischer Ware. Nach dem Garen kann er etwas weicher sein, bleibt aber aromatisch.
Das Fleisch kann nach dem Garen etwas weicher sein, bleibt aber aromatisch.
Den Tiefkühl-Oktopus 12–24 Stunden im Kühlschrank auftauen lassen, anschließend abtropfen lassen und wie beschrieben weiterverarbeiten.
Nach dem langsamen Erwärmen die Hitze deutlich reduzieren und den Oktopus zugedeckt nur sanft schmoren lassen.
Falls der Sud bereits stark reduziert ist, esslöffelweise heißes Wasser ergänzen und bei niedriger Hitze weitergaren.
Zunächst nur 60 ml Wasser verwenden und die Flüssigkeit des Oktopus nutzen.
Den Deckel abnehmen und die Sauce bei sanfter Hitze weiter einkochen lassen.
Erst nach dem Reduzieren abschmecken.
Die Sauce mit wenig heißem Wasser strecken und vorsichtig weiter einkochen, ohne erneut zu salzen.
Häufig gefragt
Ja. Verwende einen schweren, herdgeeigneten Schmortopf mit gut schließendem Deckel. Eine empfindliche Terrakotta-Pignata langsam erwärmen.
Der Oktopus gibt beim Garen selbst Flüssigkeit ab und schmort überwiegend im eigenen Sud. Die 60 ml Wasser helfen beim Ansetzen, ohne die Sauce unnötig zu verdünnen.
Der Oktopus ist rötlich gefärbt und lässt sich mit einer Gabel leicht einstechen. Die Sauce sollte nach dem offenen Einkochen sichtbar konzentriert sein.
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