Moscato d’Asti
Moscato d’Asti DOCG bringt florale und fruchtige Noten in das Gelato. Er ist in gut sortierten Weinhandlungen, italienischen Feinkostläden und vielen Supermärkten erhältlich.
Gelato aus dem Piemont
Cremiges piemontesisches Gelato aus Milch, Sahne, Eigelb, Zucker und Moscato d’Asti. Die gekochte Zabaione-Creme wird gekühlt und in der Eismaschine besonders glatt gefroren.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Gelato allo zabaione ist die gefrorene Form einer cremigen Eier-Wein-Basis. Eigelb und Zucker sorgen für Fülle, während Moscato d’Asti florale und fruchtige Noten einbringt. Die Basis wird vorsichtig bis 82 bis 84 °C erhitzt, gekühlt und anschließend in der Eismaschine zu einem besonders glatten Gelato verarbeitet.
Hellcremiges, dichtes Gelato mit glatter, samtiger Textur. Es schmeckt vollmundig nach Milch und Eigelb, süß und weich nach Moscato d’Asti sowie floral und fruchtig im Abgang.
Schritt für Schritt
Wenn deine Eismaschine einen vorzufrierenden Behälter hat, friere ihn rechtzeitig nach Herstellerangabe ein, meist mindestens 12 Stunden. Bei einer Kompressor-Eismaschine entfällt dieser Schritt.
Verrühre Eigelb und Zucker in der Rührschüssel mit dem Schneebesen, bis die Mischung glatt und leicht heller ist.
Daran erkennst du es: Die Mischung ist glatt und gleichmäßig verrührt.
Erwärme Vollmilch und Sahne im Topf auf etwa 75 °C, ohne sie aufzukochen. Gieße die warme Milchmischung langsam unter ständigem Rühren zum Eigelb. Gib alles zurück in den Topf und erhitze die Creme unter ständigem Rühren auf 82 bis 84 °C. Sie darf nicht kochen.
Daran erkennst du es: Die Creme erreicht 82 bis 84 °C, ist leicht gebunden und kocht nicht.
Wichtig: Die Creme nicht aufkochen lassen.
Stelle den Topf sofort in ein kaltes Wasserbad und rühre, bis die Creme deutlich abgekühlt ist. Decke sie ab und stelle sie mindestens 4 Stunden, besser über Nacht, bei etwa 4 °C in den Kühlschrank.
Daran erkennst du es: Die Creme ist vollständig durchgekühlt.
Rühre den gut gekühlten Moscato d’Asti kurz vor dem Gefrieren unter die kalte Creme.
Daran erkennst du es: Der Moscato ist gleichmäßig unter die Creme gerührt.
Fülle die Mischung in die Eismaschine und lasse sie 25 bis 30 Minuten gefrieren, bis sie dick und cremig ist. Fülle das Gelato anschließend in einen flachen, gut verschließbaren Behälter und lasse es bei etwa −18 °C noch 2 Stunden festigen. Vor dem Servieren 5 bis 10 Minuten temperieren lassen.
Daran erkennst du es: Das Gelato ist dick, cremig und lässt sich in den Behälter umfüllen.
Ohne Eismaschine füllst du die gekühlte Mischung mit dem Moscato in eine flache Metallschale. Friere sie 45 Minuten ein, rühre die bereits gefrorenen Ränder kräftig zur Mitte und wiederhole das Rühren anschließend alle 30 Minuten etwa fünfmal. Danach noch 1 bis 2 Stunden fest gefrieren lassen. Die Konsistenz wird etwas kompakter als mit einer Eismaschine.
Daran erkennst du es: Die Mischung wird durch wiederholtes Rühren zunehmend gleichmäßig und cremig.
Gut zu wissen
Moscato d’Asti DOCG bringt florale und fruchtige Noten in das Gelato. Er ist in gut sortierten Weinhandlungen, italienischen Feinkostläden und vielen Supermärkten erhältlich.
Die Eigelbmenge wird in Gramm angegeben, weil Eier je nach Größe unterschiedlich viel Eigelb liefern. Wiege das Eigelb deshalb möglichst genau ab.
Das Gelato bleibt fruchtig und aromatisch, schmeckt aber weniger spezifisch piemontesisch.
Ersetze den Moscato d’Asti im gleichen Volumen durch einen anderen süßen, aromatischen Moscato und rühre ihn wie im Rezept kurz vor dem Gefrieren unter die gut gekühlte Creme.
Die Milchmischung langsam unter ständigem Rühren zugießen und die Creme nur bis 82 bis 84 °C erhitzen.
Die warme Creme sofort durch ein feines Sieb gießen und anschließend im kalten Wasserbad abkühlen.
Die Basis mindestens 4 Stunden kühlen und die Eismaschine beziehungsweise den Behälter gut vorbereiten.
Das Gelato 5 bis 10 Minuten temperieren und vor dem Servieren kräftig durchrühren, soweit die Konsistenz es zulässt.
Das Gelato vor dem Servieren 5 bis 10 Minuten bei Raumtemperatur stehen lassen.
Den Behälter kurz temperieren lassen und anschließend mit einem warmen Eisportionierer arbeiten.
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