Grober Maisgrieß
Grober Maisgrieß ergibt eine kräftige, leicht körnige Polentastruktur und trägt dazu bei, dass die gekühlte Masse schnittfest wird.
Frittierte Maispolenta
Fest gekochte, gekühlte Maispolenta wird in Stäbchen geschnitten, mit Maismehl umhüllt und goldbraun frittiert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese sardische Variante macht aus fest gekochter Maispolenta knusprige Stäbchen mit weichem Kern. Die Polenta wird zunächst sehr dick gekocht, vollständig gekühlt und erst danach geschnitten und frittiert. In Arborea ist die Zubereitung regional verankert, auch wenn Polenta dort durch die Ansiedlung von Bauern aus Venetien und Friaul verbreitet wurde und nicht als ursprünglich sardische Spezialität gilt.
Außen sind die Stäbchen goldbraun, trocken und knusprig, während die Mitte weich, dicht und leicht körnig bleibt. Der Geschmack ist mild-nussig nach Mais und wird durch das abschließende Salz klar hervorgehoben.
Schritt für Schritt
Die rechteckige Form dünn mit etwas Öl aus dem abgemessenen Frittieröl ausstreichen oder mit Backpapier auslegen. Das Wasser mit 10 g Salz in einem schweren Topf aufkochen.
Wichtig: Die heiße Polenta später vorsichtig in die vorbereitete Form geben.
Den Maisgrieß unter ständigem Rühren langsam einrieseln lassen. Die Hitze auf die kleinste Stufe reduzieren und die Polenta 40–45 Minuten garen. Dabei regelmäßig vom Topfboden lösen und rühren, bis sie sehr dick ist.
Daran erkennst du es: Die Polenta ist sehr dick und löst sich beim Rühren zunehmend vom Topfboden.
Wichtig: Beim Rühren aufspritzende heiße Polenta vermeiden.
Die heiße Polenta in die Form geben und 2–3 cm dick glatt streichen. Vollständig abkühlen lassen, abdecken und mindestens 8 Stunden, am besten über Nacht, kalt stellen.
Daran erkennst du es: Die Polenta ist vollständig durchgekühlt und fest.
Wichtig: Die heiße Form zunächst abkühlen lassen, bevor sie abgedeckt in den Kühlschrank gestellt wird.
Die feste Polenta aus der Form lösen und in etwa 2 cm breite und 8 cm lange Stäbchen schneiden. Jedes Stäbchen rundum leicht im Maismehl wenden und überschüssiges Mehl abklopfen.
Daran erkennst du es: Die Stäbchen sind gleichmäßig geschnitten und nur dünn mit Maismehl bedeckt.
Das Öl in einem hohen Topf auf 170–175 °C erhitzen. Die Polentastäbchen portionsweise 3–4 Minuten pro Seite frittieren, bis sie rundum goldbraun und knusprig sind. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.
Daran erkennst du es: Die Stäbchen sind rundum goldbraun und knusprig.
Wichtig: Das Öl vorsichtig erhitzen und die Stäbchen behutsam einlegen, um Spritzer zu vermeiden.
Die abgetropften Polentastäbchen mit dem restlichen Salz würzen und heiß servieren.
Daran erkennst du es: Die Stäbchen sind heiß und frisch knusprig.
Wichtig: Vor dem Servieren kurz abkühlen lassen, da die Stäbchen innen sehr heiß sein können.
Gut zu wissen
Grober Maisgrieß ergibt eine kräftige, leicht körnige Polentastruktur und trägt dazu bei, dass die gekühlte Masse schnittfest wird.
Die angegebene Menge ist ungefähr und richtet sich danach, wie hoch die Polentastäbchen im Topf im Öl liegen. Sie müssen weitgehend eingetaucht sein.
Der Geschmack bleibt neutral; die benötigte Menge hängt weiterhin von Topf und Füllhöhe ab.
Das Rapsöl wie angegeben auf 170–175 °C erhitzen und portionsweise frittieren.
Die Hülle wird etwas körniger und kann weniger gleichmäßig anhaften als Maismehl.
Die Polentastäbchen dünn im feinen Maisgrieß wenden und überschüssige Körner abklopfen.
Die Polenta 40–45 Minuten eindicken lassen und mindestens 8 Stunden kalt stellen.
Die Masse weiter kühlen und vor dem Schneiden vorsichtig nachfestigen lassen; sehr weiche Stücke nicht zu dünn schneiden.
Das Öl auf 170–175 °C bringen und portionsweise frittieren.
Die nächste Portion erst einlegen, wenn die Zieltemperatur wieder erreicht ist.
Die Temperatur kontrollieren und möglichst gleichmäßige Stäbchen schneiden.
Die Temperatur etwas senken und die nächste Portion kürzer, aber kontrolliert frittieren.
Die Stäbchen dünn bemehlen, überschüssiges Mehl abklopfen und portionsweise frittieren.
Die Stäbchen vorsichtig mit einer Zange trennen, sobald die Oberfläche leicht angezogen ist.
Häufig gefragt
Für saubere Stäbchen sollte sie mindestens 8 Stunden, am besten über Nacht, gekühlt werden. Erst vollständig durchgekühlt lässt sie sich stabil schneiden und frittieren.
Das Öl sollte 170–175 °C heiß sein. Bei zu niedriger Temperatur werden die Stäbchen fettig, bei zu hoher Temperatur bräunt die Hülle zu schnell.
Ja. Entscheidend ist, dass die Masse etwa 2–3 cm dick verteilt wird, damit sie gleichmäßig fest wird und sich anschließend in Stäbchen schneiden lässt.
Die Stäbchen schmecken pur mit Salz oder mit einer einfachen Sauce zum Dippen. Die Sauce am besten erst beim Servieren dazugeben, damit die Oberfläche knusprig bleibt.
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