Ratafià finden
Abrüzzesischer Ratafià ist in gut sortierten italienischen Feinkostläden, regionalen Spezialitätengeschäften und bei gut sortierten Getränkehändlern erhältlich.
Abruzzen · Granita mit Ratafià
Eine kristalline, löffelbare Granita aus Ratafià, Zucker und Wasser, die ohne Eismaschine im Gefrierfach gelingt.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Die Granita alla Ratafià verbindet die fruchtige Säure von Amarena-Likör mit einer locker-kristallinen, löffelbaren Struktur. Der abruzzesische Ratafià steht dabei im Mittelpunkt. Nach dem Kochen des Zuckersirups wird die Mischung im Gefrierfach mehrfach mit einer Gabel aufgeraut, bis feine Eiskristalle entstehen.
Fruchtig-kirschig, kühl und leicht weinfruchtig mit feinen, locker kratzbaren Eiskristallen und einer angenehm süßen Säure.
Schritt für Schritt
Wasser und Zucker in den kleinen Topf geben und bei niedriger bis mittlerer Hitze unter Rühren erwärmen, bis sich der Zucker vollständig gelöst hat. Den Sirup kurz aufkochen lassen und anschließend 2 Minuten sanft köcheln.
Daran erkennst du es: Der Zucker ist vollständig gelöst und der Sirup ist klar.
Wichtig: Den heißen Sirup vorsichtig handhaben.
Den Zuckersirup vom Herd nehmen und vollständig abkühlen lassen. Erst danach die Ratafià einrühren, damit möglichst wenig Alkohol und Aroma verloren gehen.
Daran erkennst du es: Der Sirup ist nicht mehr heiß, bevor die Ratafià eingerührt wird.
Die abgekühlte Mischung in die flache, gefriergeeignete Form gießen. Die Flüssigkeit sollte höchstens etwa 2 cm hoch stehen. Die Form für 45 Minuten ins Gefrierfach stellen.
Daran erkennst du es: An den Rändern beginnen sich erste Eiskristalle zu bilden.
Wichtig: Nur eine ausdrücklich gefriergeeignete Form verwenden.
Sobald sich an den Rändern erste Eiskristalle bilden, die Masse mit der Gabel gründlich vom Rand zur Mitte auflockern. Wieder einfrieren und den Vorgang alle 30–45 Minuten insgesamt 4–5 Mal wiederholen.
Daran erkennst du es: Die Masse lässt sich mit der Gabel vom Rand zur Mitte lösen und bleibt locker statt als kompakte Platte zu gefrieren.
Die Granita weiterfrieren, bis sie vollständig durchgefroren, aber noch locker abkratzbar ist. Je nach Gefrierfach dauert das insgesamt etwa 4–5 Stunden.
Daran erkennst du es: Die Granita ist durchgefroren und lässt sich dennoch mit der Gabel locker abkratzen.
Die Granita vor dem Servieren 5–10 Minuten bei Raumtemperatur stehen lassen. Die Eiskristalle nochmals mit der Gabel aufrauen und die Granita in gekühlte Gläser oder Schalen füllen.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche lässt sich wieder leicht aufrauen und die Granita bleibt löffelbar.
Gut zu wissen
Abrüzzesischer Ratafià ist in gut sortierten italienischen Feinkostläden, regionalen Spezialitätengeschäften und bei gut sortierten Getränkehändlern erhältlich.
Die Granita wird meist süßer und verliert die weinfruchtige Note der Ratafià.
Kirschlikör kann anstelle von Ratafià verwendet werden. Den Ersatz erst in den vollständig abgekühlten Zuckersirup einrühren.
Den Sirup vollständig abkühlen lassen, bevor die Ratafià dazukommt.
Die Mischung trotzdem einfrieren und beim Servieren mit etwas zusätzlicher Ratafià als Begleitung anrichten, sofern gewünscht.
Die Masse nach der ersten Kristallbildung alle 30–45 Minuten gründlich mit der Gabel aufrauen.
Die gefrorene Masse kurz temperieren lassen und anschließend kräftig mit der Gabel auflockern.
Eine ausreichend große, flache Form verwenden.
Die Masse in eine flachere gefriergeeignete Form umfüllen und weiterfrieren.
Häufig gefragt
Nein. Die Granita wird im Gefrierfach zubereitet und erhält ihre lockere Struktur durch das wiederholte Aufrauen mit einer Gabel.
So gehen möglichst wenig Alkohol und Aroma verloren. Der Sirup sollte vor dem Einrühren vollständig abgekühlt sein.
Ja. Als Ersatz eignet sich Kirschlikör. Die Granita wird dann meist süßer und verliert die weinfruchtige Note der Ratafià.
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