Nur die gelbe Zitronenschale verwenden
Die Zitrone fein abreiben und möglichst wenig von der weißen Schicht darunter erwischen, da diese bitter schmecken kann.
Süße Fritti aus Latium
Ungefüllte römische Castagnole aus weichem Zitronen-Rum-Teig, frittiert und noch warm in Zucker gewendet.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Castagnole alla romana sind kleine, goldbraune Teigkugeln aus der süßen Karnevalsküche rund um Rom. Der einfache Teig mit Butter, Zitrone, Zimt und einem Schuss Rum wird zu walnussgroßen Kugeln geformt, frittiert und anschließend warm in Zucker gewendet.
Außen goldbraun und leicht knusprig, innen weich und locker, mit frischer Zitronennote, warmer Zimtwürze und einem feinen Rumaroma.
Schritt für Schritt
Mehl, Backpulver, Salz und Zimt in einer großen Schüssel mischen. Zucker und Zitronenschale mit den Fingern kurz verreiben, damit sich das Zitronenaroma gleichmäßig verteilt.
Butter, Eier und Rum zur Mehlmischung geben und alles zu einem weichen, glatten Teig verkneten. Nur so lange arbeiten, bis der Teig formbar ist und kaum noch klebt.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, weich und formbar.
Die Schüssel abdecken und den Teig 20 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen.
Aus dem Teig etwa 30 Portionen von je 15–16 g abstechen und zu glatten, walnussgroßen Kugeln rollen.
Daran erkennst du es: Alle Kugeln sind möglichst gleich groß und glatt gerollt.
Das Erdnussöl in einem hohen Topf auf 170–175 °C erhitzen. Ein kleines Teigstück sollte zügig aufsteigen und langsam goldbraun werden. Die Castagnole portionsweise jeweils 4–5 Minuten frittieren und dabei mehrfach wenden, bis sie rundum gleichmäßig gebräunt und durchgegart sind.
Daran erkennst du es: Die Castagnole sind rundum gleichmäßig goldbraun und durchgegart.
Wichtig: Heißes Öl vorsichtig handhaben und den Topf während des Frittierens nicht unbeaufsichtigt lassen.
Die Castagnole mit einem Schaumlöffel herausheben, kurz auf Küchenpapier abtropfen lassen und noch warm im Zucker wenden.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist noch warm und leicht feucht genug, damit der Zucker haftet.
Wichtig: Beim Herausheben auf abtropfendes heißes Öl achten.
Die Castagnole warm servieren.
Gut zu wissen
Die Zitrone fein abreiben und möglichst wenig von der weißen Schicht darunter erwischen, da diese bitter schmecken kann.
Das Öl wird als Frittiermedium verwendet und sollte den Teigkugeln ausreichend Platz zum Aufsteigen und Wenden lassen.
Weiche Butter lässt sich gleichmäßig in den Teig einarbeiten und verhindert unnötig langes Kneten.
Den Teig nur bis zu einer weichen, glatten und kaum klebenden Konsistenz verkneten.
Den Teig abgedeckt ruhen lassen und anschließend vorsichtig weiterverarbeiten.
Das Öl auf 170–175 °C erhitzen und die Castagnole portionsweise frittieren.
Die nächsten Portionen bei niedrigerer Öltemperatur und etwas länger frittieren.
Nicht zu viele Kugeln gleichzeitig frittieren und die Temperatur zwischen den Portionen stabilisieren.
Die aktuelle Portion vollständig ausbacken und die Öltemperatur vor der nächsten Portion wieder erhöhen.
Den Teig möglichst gleichmäßig in etwa 30 Portionen von 15–16 g teilen.
Größere Kugeln bei der nächsten Portion kleiner formen und die bereits frittierten Stücke nach Gargrad sortieren.
Häufig gefragt
Der Teig ergibt etwa 30 Castagnole.
Das Erdnussöl wird auf 170–175 °C erhitzt. Die Castagnole werden portionsweise 4–5 Minuten frittiert und mehrfach gewendet.
Nach dem Herausheben kurz auf Küchenpapier abtropfen lassen und noch warm im Zucker wenden.
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