Schweineschmalz auswählen
Verwende mild riechendes, weiches, aber nicht flüssiges, ungewürztes Schweineschmalz. Du findest es im Kühlregal oder an der Fleischtheke.
Biscotti aus den Marken
Knusprige Anisbiscotti aus den Marken mit Schweineschmalz, Anissamen und einer charakteristischen zweistufigen Ofenzubereitung.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Anicetti gehören zu den traditionellen Biscotti der Marken, besonders verbreitet sind sie in den Provinzen Ancona, Macerata und Ascoli Piceno. Der weiche Teig aus Weizenmehl, Schweineschmalz, Anissamen, Zucker, Milch und Eiern wird zunächst als zwei Laibe gebacken. Anschließend schneidest du ihn lauwarm in Scheiben und trocknest die Biscotti im zweiten Backgang knusprig aus.
Außen sind die Anicetti goldbraun und knusprig, während der Kern angenehm mürbe bleibt. Die Anissamen sorgen für ein deutlich würziges, leicht süßliches Aroma.
Schritt für Schritt
Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
Mehl, Backpulver, Anissamen und Salz in einer Schüssel vermischen. In einer zweiten Schüssel Schweineschmalz und Zucker cremig verrühren. Die Eier nacheinander einarbeiten, dann die Milch unterrühren.
Daran erkennst du es: Schmalz und Zucker sind cremig verbunden, die Eier vollständig eingearbeitet.
Die Mehlmischung portionsweise zu den feuchten Zutaten geben und alles zu einem weichen, gleichmäßigen Teig verkneten. Nicht länger kneten als nötig.
Daran erkennst du es: Der Teig ist weich und gleichmäßig verbunden.
Den Teig abdecken und 20 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen. Anschließend in zwei gleich große Stücke teilen und zu etwa 25 cm langen, 5 bis 6 cm breiten Laiben formen. Mit etwas Abstand auf das Blech legen.
Daran erkennst du es: Der Teig lässt sich nach der Ruhezeit in zwei gleichmäßige Laibe formen.
Die Laibe 25 bis 30 Minuten auf der mittleren Schiene backen, bis sie fest und hell goldbraun sind. Herausnehmen und 15 Minuten abkühlen lassen.
Daran erkennst du es: Die Laibe sind fest und hell goldbraun.
Wichtig: Beim Herausnehmen das heiße Backblech und den heißen Ofenrost vorsichtig handhaben.
Die lauwarmen Laibe mit einem scharfen Sägemesser schräg in etwa 1,5 cm dicke Scheiben schneiden. Die Scheiben mit der Schnittfläche nach oben wieder auf das Blech legen.
Daran erkennst du es: Die Laibe sind noch lauwarm, aber stabil genug zum Schneiden.
Wichtig: Das Messer beim Schneiden sicher führen und die Finger von der Klinge fernhalten.
Die Ofentemperatur auf 160 °C Ober-/Unterhitze reduzieren und die Biscotti weitere 10 bis 12 Minuten backen. Nach etwa 6 Minuten wenden, damit beide Seiten gleichmäßig trocknen.
Daran erkennst du es: Die Schnittflächen sind trocken und beide Seiten gleichmäßig goldbraun.
Wichtig: Das Blech beim Wenden vorsichtig aus dem Ofen nehmen.
Die Anicetti auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen.
Daran erkennst du es: Die Biscotti sind vollständig ausgekühlt und fest.
Gut zu wissen
Verwende mild riechendes, weiches, aber nicht flüssiges, ungewürztes Schweineschmalz. Du findest es im Kühlregal oder an der Fleischtheke.
Die Anissamen geben den Biscotti ihr charakteristisches würzig-süßes Aroma.
Die Biscotti werden etwas mürber und schmecken milder.
Das weiche, ungewürzte Schweineschmalz durch weiche Butter ersetzen und diese an derselben Stelle mit dem Zucker cremig verrühren.
Nur kneten, bis die trockenen und feuchten Zutaten gerade gleichmäßig verbunden sind.
Die gebackenen Laibe 15 Minuten abkühlen lassen und lauwarm mit einem Sägemesser schneiden.
Bruchstücke ebenfalls nachtrocknen; sie eignen sich als knusprige Biscotti-Stücke.
Die Biscotti nach etwa 6 Minuten wenden.
Die weichere Seite noch kurz bei 160 °C nachtrocknen und dabei aufmerksam beobachten.
Häufig gefragt
Ja. Weiche Butter funktioniert als Alternative. Die Biscotti werden dadurch etwas mürber und schmecken milder.
Schneide die lauwarmen Laibe schräg in etwa 1,5 cm dicke Scheiben.
Der erste Backgang backt die beiden Laibe fest. Nach dem Schneiden trocknet der zweite Backgang die Schnittflächen aus und sorgt für die knusprige Textur.
Du findest es meist im Kühlregal oder an der Fleischtheke. Es sollte mild riechen und weich, aber nicht flüssig sein.
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