Paté di olive nere alla pugliese

Herzhafter Aufstrich aus Apulien

Kräftiger Aufstrich aus schwarzen Oliven mit nativem Olivenöl extra, wildem Fenchelkraut, Lorbeer, Oregano und einer sehr kleinen Zimtnote. Nach dem Erwärmen im Wasserbad wird er gekühlt, erneut cremig gemixt und auf Brot, Crostini oder Friselle serviert.

Zum Rezept
Paté di olive nere alla pugliese
Vorbereitung 25 Minuten
Kochen / Backen 15 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 1 Tag
Gesamtzeit ca. 1 Tag 1 Std.
Menge ca. 450 g, etwa 8 kleine Portionen
Gerichtsform und Gerichtsart Dips und Aufstriche
Prägende Zutatenfamilie Kräuter und Gewürze, Obst
Prägende Zubereitungsverfahren Pürieren und Mixen, Wasserbadgaren
Geprüfte Rezept-Eignung Vegan
Servierrolle Als servierfertiger Würzbegleiter vorgesehen

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Das erneute Mixen nach dem Abkühlen macht die Olivenpaste gleichmäßig und streichfähig.
  • Wasserbad und Ruhezeit verbinden die kräftigen Olivenaromen mit Fenchel, Lorbeer, Oregano und Zimt.
  • Die Aufteilung des Olivenöls sorgt für eine cremige Paste, ohne die Oliven beim ersten Mixen unnötig zu erwärmen.
  • Die kleine Zimtnote rundet die würzige Kräutermischung ab, ohne den Olivengeschmack zu überdecken.

Dieser kräftige Aufstrich aus schwarzen Oliven verbindet würziges Olivenöl mit wildem Fenchelkraut, Lorbeer, Oregano und einer sehr kleinen Prise Zimt. Die apulische Variante wird kurz im Wasserbad erwärmt und ruht anschließend im Kühlschrank, damit sich die Aromen verbinden. Serviert wird sie frisch auf knusprigem Brot, Crostini oder Friselle.

Cremig-streichfähige, dunkelviolette Paste mit intensiv salzig-würzigem Olivengeschmack. Wildes Fenchelkraut und Oregano wirken kräutrig, Lorbeer gibt Tiefe, während eine sehr feine Zimtnote den Abgang abrundet.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung

  1. Oliven und Fenchel vorbereiten

    Falls die Oliven in Salzlake liegen, spüle sie kurz ab und tupfe sie gründlich trocken. Hacke das wilde Fenchelkraut fein.

    10 Minuten
    • Die Oliven vor dem Mixen möglichst trocken tupfen, damit die Paste nicht unnötig flüssig wird.
  2. Oliven grob mixen

    Gib die Oliven mit 60 ml des Olivenöls in den Mixer und zerkleinere sie in kurzen Intervallen zu einer groben Paste. Sie soll cremig werden, aber nicht warm laufen.

    5 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Paste ist grob-cremig und nicht warm geworden.

    • Kurze Mixintervalle verhindern, dass sich die Olivenpaste durch die Reibung erwärmt.
  3. Paste würzen

    Fülle die Olivenpaste in eine hitzefeste Schüssel. Rühre das restliche Olivenöl, das Fenchelkraut, die Lorbeerblätter, den Oregano und den Zimt unter.

    5 Minuten

    Daran erkennst du es: Alle Zutaten sind gleichmäßig in der Olivenpaste verteilt.

    • Das restliche Öl erst nach dem ersten Mixen unterrühren, damit die Paste ihre gewünschte Struktur behält.
  4. Im Wasserbad erwärmen

    Setze die Schüssel auf einen Topf mit heißem Wasser, ohne dass ihr Boden das Wasser berührt. Erwärme die Paste im Wasserbad bei etwa 90 °C für 15 Minuten und rühre gelegentlich um.

    15 Minuten 90 °C

    Daran erkennst du es: Die Paste ist gleichmäßig erwärmt und gelegentlich umgerührt.

    • Der Schüsselboden darf das Wasser nicht berühren; die Paste wird indirekt erwärmt.
  5. Abkühlen und cremig mixen

    Nimm die Schüssel aus dem Wasserbad und lass die Paste zugedeckt vollständig abkühlen. Entferne anschließend die Lorbeerblätter und püriere den Aufstrich nochmals, bis er gleichmäßig und streichfähig ist.

    Daran erkennst du es: Der Aufstrich ist gleichmäßig, cremig und streichfähig.

    • Die Lorbeerblätter vor dem zweiten Mixen vollständig entfernen.
  6. Durchziehen lassen

    Fülle das Paté in ein sauberes, verschließbares Gefäß und stelle es mindestens 24 Stunden abgedeckt in den Kühlschrank. So können sich die Kräuteraromen verbinden.

    1 Tag

    Daran erkennst du es: Das Paté ist vollständig durchgekühlt und die Aromen konnten sich verbinden.

    • Die Kühlzeit von mindestens 24 Stunden einplanen, bevor das Paté serviert wird.
  7. Servieren

    Serviere das Paté frisch auf geröstetem Brot, Crostini oder Friselle. Reste abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 3 Tagen verbrauchen.

    • Vor dem Servieren kurz aus dem Kühlschrank nehmen, damit sich das Paté leichter verstreichen lässt.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Paste nicht warm laufen lassen: Beim ersten Mixen in kurzen Intervallen arbeiten. Eine warme Olivenpaste verliert an Frische und lässt sich schlechter kontrollieren.
  • Lorbeer vor dem zweiten Mixen entfernen: Die Lorbeerblätter geben während des Wasserbads Aroma ab, werden aber vor dem abschließenden Mixen herausgenommen.
  • Aromen verbinden lassen: Die mindestens 24 Stunden im Kühlschrank sind Teil der Zubereitung und sollten nicht übersprungen werden.

Zutatenwissen

Wilder Fenchel

Wilder Fenchel, italienisch finocchietto selvatico, ist am ehesten in italienischen Feinkostläden, auf gut sortierten Wochenmärkten oder bei Kräutergärtnereien erhältlich. Getrocknet ist er gelegentlich im italienischen Spezialitätenhandel zu finden.

Oliven gut trocknen

Oliven aus Salzlake kurz abspülen und gründlich trocken tupfen, bevor sie in den Mixer kommen.

Sinnvolle Alternativen

Junge Fenchelblätter und zerstoßene Fenchelsamen

Der Aufstrich schmeckt etwas grüner und deutlich anisbetonter.

Das wilde Fenchelkraut durch junge Fenchelblätter und zerstoßene Fenchelsamen ersetzen. Die Fenchelblätter fein hacken und beide Zutaten in Schritt 3 unter die Olivenpaste rühren.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die Olivenpaste wird beim Mixen warm.

In kurzen Intervallen mixen und zwischendurch prüfen, ob die Paste noch kühl ist.

Die Paste vollständig abkühlen lassen und erst danach weiterarbeiten.

Der Schüsselboden steht im Wasser.

Nur so viel heißes Wasser einfüllen, dass die Schüssel indirekt erwärmt wird und ihr Boden das Wasser nicht berührt.

Der Aufstrich enthält nach dem zweiten Mixen harte Lorbeerstücke.

Die drei Lorbeerblätter nach dem Abkühlen vollständig herausnehmen.

Sichtbare Lorbeerstücke entfernen und den Aufstrich nochmals sorgfältig pürieren.

Varianten

Grünere Fenchelvariante

Wenn wildes Fenchelkraut nicht erhältlich ist, erhält der Aufstrich mit jungen Fenchelblättern und zerstoßenen Fenchelsamen eine grünere Farbe und einen deutlich anisbetonteren Geschmack.

Servieren und kombinieren

  • Auf geröstetem Brot: Das Paté frisch auf knusprigem, geröstetem Brot verstreichen.
  • Als Crostini: Auf kleinen Crostini servieren und als würzigen Happen reichen.
  • Auf Friselle: Das Paté auf Friselle geben und als kräftigen italienischen Brotaufstrich servieren.

Planen und Reste genießen

Aufbewahren

Das Paté abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 3 Tagen verbrauchen.

Lebensmittelsicherheit

  • Aufbewahrung: Das Paté abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 3 Tagen verbrauchen.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Womit kann ich wildes Fenchelkraut ersetzen?

Verwende 10 g junge Fenchelblätter und 1 g zerstoßene Fenchelsamen. Der Aufstrich schmeckt dann etwas grüner und deutlich anisbetonter.

Warum muss das Paté 24 Stunden kühlen?

Die Ruhezeit im Kühlschrank lässt die Aromen von Oliven, Fenchelkraut, Lorbeer, Oregano und Zimt miteinander verbinden.

Wozu passt der Olivenaufstrich?

Er wird frisch auf geröstetem Brot, Crostini oder Friselle serviert.

Wie lange halten sich Reste?

Reste abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 3 Tagen verbrauchen.

Aus unserer Küche

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