Kräftiger Aufstrich aus schwarzen Oliven mit nativem Olivenöl extra, wildem Fenchelkraut, Lorbeer, Oregano und einer sehr kleinen Zimtnote. Nach dem Erwärmen im Wasserbad wird er gekühlt, erneut cremig gemixt und auf Brot, Crostini oder Friselle serviert.
Von Italien auf dem TellerVeröffentlicht am 27. September 2026
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Was dieses Rezept zuverlässig macht
Das erneute Mixen nach dem Abkühlen macht die Olivenpaste gleichmäßig und streichfähig.
Wasserbad und Ruhezeit verbinden die kräftigen Olivenaromen mit Fenchel, Lorbeer, Oregano und Zimt.
Die Aufteilung des Olivenöls sorgt für eine cremige Paste, ohne die Oliven beim ersten Mixen unnötig zu erwärmen.
Die kleine Zimtnote rundet die würzige Kräutermischung ab, ohne den Olivengeschmack zu überdecken.
Dieser kräftige Aufstrich aus schwarzen Oliven verbindet würziges Olivenöl mit wildem Fenchelkraut, Lorbeer, Oregano und einer sehr kleinen Prise Zimt. Die apulische Variante wird kurz im Wasserbad erwärmt und ruht anschließend im Kühlschrank, damit sich die Aromen verbinden. Serviert wird sie frisch auf knusprigem Brot, Crostini oder Friselle.
Cremig-streichfähige, dunkelviolette Paste mit intensiv salzig-würzigem Olivengeschmack. Wildes Fenchelkraut und Oregano wirken kräutrig, Lorbeer gibt Tiefe, während eine sehr feine Zimtnote den Abgang abrundet.
Schritt für Schritt
Zubereitung
Zubereitung
1
Oliven und Fenchel vorbereiten
Falls die Oliven in Salzlake liegen, spüle sie kurz ab und tupfe sie gründlich trocken. Hacke das wilde Fenchelkraut fein.
10 Minuten
Die Oliven vor dem Mixen möglichst trocken tupfen, damit die Paste nicht unnötig flüssig wird.
2
Oliven grob mixen
Gib die Oliven mit 60 ml des Olivenöls in den Mixer und zerkleinere sie in kurzen Intervallen zu einer groben Paste. Sie soll cremig werden, aber nicht warm laufen.
5 Minuten
Daran erkennst du es: Die Paste ist grob-cremig und nicht warm geworden.
Kurze Mixintervalle verhindern, dass sich die Olivenpaste durch die Reibung erwärmt.
3
Paste würzen
Fülle die Olivenpaste in eine hitzefeste Schüssel. Rühre das restliche Olivenöl, das Fenchelkraut, die Lorbeerblätter, den Oregano und den Zimt unter.
5 Minuten
Daran erkennst du es: Alle Zutaten sind gleichmäßig in der Olivenpaste verteilt.
Das restliche Öl erst nach dem ersten Mixen unterrühren, damit die Paste ihre gewünschte Struktur behält.
4
Im Wasserbad erwärmen
Setze die Schüssel auf einen Topf mit heißem Wasser, ohne dass ihr Boden das Wasser berührt. Erwärme die Paste im Wasserbad bei etwa 90 °C für 15 Minuten und rühre gelegentlich um.
15 Minuten90 °C
Daran erkennst du es: Die Paste ist gleichmäßig erwärmt und gelegentlich umgerührt.
Der Schüsselboden darf das Wasser nicht berühren; die Paste wird indirekt erwärmt.
5
Abkühlen und cremig mixen
Nimm die Schüssel aus dem Wasserbad und lass die Paste zugedeckt vollständig abkühlen. Entferne anschließend die Lorbeerblätter und püriere den Aufstrich nochmals, bis er gleichmäßig und streichfähig ist.
Daran erkennst du es: Der Aufstrich ist gleichmäßig, cremig und streichfähig.
Die Lorbeerblätter vor dem zweiten Mixen vollständig entfernen.
6
Durchziehen lassen
Fülle das Paté in ein sauberes, verschließbares Gefäß und stelle es mindestens 24 Stunden abgedeckt in den Kühlschrank. So können sich die Kräuteraromen verbinden.
1 Tag
Daran erkennst du es: Das Paté ist vollständig durchgekühlt und die Aromen konnten sich verbinden.
Die Kühlzeit von mindestens 24 Stunden einplanen, bevor das Paté serviert wird.
7
Servieren
Serviere das Paté frisch auf geröstetem Brot, Crostini oder Friselle. Reste abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 3 Tagen verbrauchen.
Vor dem Servieren kurz aus dem Kühlschrank nehmen, damit sich das Paté leichter verstreichen lässt.
Gut zu wissen
Hinweise zum Rezept
Paste nicht warm laufen lassen: Beim ersten Mixen in kurzen Intervallen arbeiten. Eine warme Olivenpaste verliert an Frische und lässt sich schlechter kontrollieren.
Lorbeer vor dem zweiten Mixen entfernen: Die Lorbeerblätter geben während des Wasserbads Aroma ab, werden aber vor dem abschließenden Mixen herausgenommen.
Aromen verbinden lassen: Die mindestens 24 Stunden im Kühlschrank sind Teil der Zubereitung und sollten nicht übersprungen werden.
Zutatenwissen
Wilder Fenchel
Wilder Fenchel, italienisch finocchietto selvatico, ist am ehesten in italienischen Feinkostläden, auf gut sortierten Wochenmärkten oder bei Kräutergärtnereien erhältlich. Getrocknet ist er gelegentlich im italienischen Spezialitätenhandel zu finden.
Oliven gut trocknen
Oliven aus Salzlake kurz abspülen und gründlich trocken tupfen, bevor sie in den Mixer kommen.
Sinnvolle Alternativen
Junge Fenchelblätter und zerstoßene Fenchelsamen
Der Aufstrich schmeckt etwas grüner und deutlich anisbetonter.
Das wilde Fenchelkraut durch junge Fenchelblätter und zerstoßene Fenchelsamen ersetzen. Die Fenchelblätter fein hacken und beide Zutaten in Schritt 3 unter die Olivenpaste rühren.
Typische Fehler und ihre Lösung
Die Olivenpaste wird beim Mixen warm.
In kurzen Intervallen mixen und zwischendurch prüfen, ob die Paste noch kühl ist.
Die Paste vollständig abkühlen lassen und erst danach weiterarbeiten.
Der Schüsselboden steht im Wasser.
Nur so viel heißes Wasser einfüllen, dass die Schüssel indirekt erwärmt wird und ihr Boden das Wasser nicht berührt.
Der Aufstrich enthält nach dem zweiten Mixen harte Lorbeerstücke.
Die drei Lorbeerblätter nach dem Abkühlen vollständig herausnehmen.
Sichtbare Lorbeerstücke entfernen und den Aufstrich nochmals sorgfältig pürieren.
Varianten
Grünere Fenchelvariante
Wenn wildes Fenchelkraut nicht erhältlich ist, erhält der Aufstrich mit jungen Fenchelblättern und zerstoßenen Fenchelsamen eine grünere Farbe und einen deutlich anisbetonteren Geschmack.
Servieren und kombinieren
Auf geröstetem Brot: Das Paté frisch auf knusprigem, geröstetem Brot verstreichen.
Als Crostini: Auf kleinen Crostini servieren und als würzigen Happen reichen.
Auf Friselle: Das Paté auf Friselle geben und als kräftigen italienischen Brotaufstrich servieren.
Planen und Reste genießen
Aufbewahren
Das Paté abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 3 Tagen verbrauchen.
Lebensmittelsicherheit
Aufbewahrung: Das Paté abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 3 Tagen verbrauchen.
Häufig gefragt
Fragen zum Rezept
Womit kann ich wildes Fenchelkraut ersetzen?
Verwende 10 g junge Fenchelblätter und 1 g zerstoßene Fenchelsamen. Der Aufstrich schmeckt dann etwas grüner und deutlich anisbetonter.
Warum muss das Paté 24 Stunden kühlen?
Die Ruhezeit im Kühlschrank lässt die Aromen von Oliven, Fenchelkraut, Lorbeer, Oregano und Zimt miteinander verbinden.
Wozu passt der Olivenaufstrich?
Er wird frisch auf geröstetem Brot, Crostini oder Friselle serviert.
Wie lange halten sich Reste?
Reste abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 3 Tagen verbrauchen.
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