Strutto einkaufen
Strutto ist italienisches Schweineschmalz. Du findest es in italienischen Feinkostläden, gut sortierten Metzgereien oder größeren Supermärkten.
Bologneser Crostini
Knusprig geröstete Weizenbrotscheiben mit langsam geschmortem Friggione aus weißen Zwiebeln, geschälten Tomaten und italienischem Schweineschmalz.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese Crostini verbinden rustikales geröstetes Brot mit einem weich geschmorten Belag aus Zwiebeln und Tomaten. Das Friggione ruht zunächst, damit die Zwiebeln Saft ziehen, und entwickelt anschließend bei milder Hitze eine sämige, süßlich-aromatische Konsistenz.
Die Crostini schmecken herzhaft, mild süßlich und tomatig. Das Friggione ist weich und sämig, während die gerösteten Brotscheiben außen knusprig und innen noch leicht zart bleiben.
Schritt für Schritt
Die Zwiebeln schälen, halbieren und in sehr feine Streifen schneiden. Mit dem Salz und Zucker in der großen Schüssel vermengen, abdecken und 2 Stunden ruhen lassen, damit sie Saft ziehen.
Daran erkennst du es: Die Zwiebeln haben sichtbar Flüssigkeit gezogen.
Die geschälten Tomaten mit ihrem Saft in die Schüssel geben und mit den Händen oder einem Kochlöffel grob zerdrücken.
Daran erkennst du es: Die Tomaten sind in grobe Stücke zerfallen, der Saft bleibt erhalten.
Das Strutto im schweren, breiten Topf bei niedriger bis mittlerer Hitze schmelzen. Die Zwiebeln samt ausgetretenem Saft hineingeben und etwa 10 Minuten sanft anschmoren, ohne sie zu bräunen.
Daran erkennst du es: Die Zwiebeln sind weicher geworden, aber noch nicht gebräunt.
Die Tomaten hinzufügen und alles langsam zum Köcheln bringen. Den Topf teilweise abdecken und das Friggione bei sehr niedriger Hitze 80 bis 90 Minuten schmoren lassen. Regelmäßig umrühren, bis die Zwiebeln fast zerfallen und eine sämige, dicke Sauce entstanden ist. Gegen Ende der Schmorzeit den Backofen für die Brotscheiben vorheizen, damit die Arbeitsschritte teilweise parallel ablaufen können.
Daran erkennst du es: Die Zwiebeln sind fast zerfallen und die Sauce ist dick, sämig und nicht wässrig.
Den Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Brotscheiben auf das Backblech legen und 8 bis 10 Minuten rösten, nach etwa 5 Minuten wenden. Sie sollen an den Rändern knusprig, in der Mitte aber nicht hart sein.
Daran erkennst du es: Die Ränder sind knusprig und die Mitte bleibt leicht zart.
Wichtig: Das Backblech und die Brotscheiben vorsichtig aus dem heißen Ofen nehmen.
Das heiße Friggione auf die gerösteten Brotscheiben verteilen und die Crostini 2 Minuten ruhen lassen, damit sich der Belag etwas setzt. Anschließend warm servieren.
Daran erkennst du es: Der Belag sitzt auf dem Brot und läuft nicht mehr stark an den Seiten herunter.
Gut zu wissen
Strutto ist italienisches Schweineschmalz. Du findest es in italienischen Feinkostläden, gut sortierten Metzgereien oder größeren Supermärkten.
Den Saft der Dosentomaten vollständig mit in den Topf geben; er trägt zur Schmorflüssigkeit des Friggione bei.
Der Friggione schmeckt etwas leichter und weniger schmalzig.
Das milde Olivenöl anstelle des Strutto verwenden und wie beschrieben zum Anschmoren der Zwiebeln erhitzen.
Bei niedriger bis mittlerer Hitze arbeiten und die Zwiebeln regelmäßig bewegen.
Mit den Tomaten ablöschen und bei sehr niedriger Hitze weiter schmoren; der Geschmack bleibt etwas kräftiger.
80 bis 90 Minuten schmoren und den Topf nur teilweise abdecken.
Das Friggione ohne Deckel bei sehr niedriger Hitze weiter einkochen, bis es deutlich sämiger ist.
Nach etwa 5 Minuten wenden und gegen Ende der Röstzeit regelmäßig prüfen.
Den Belag großzügig auftragen und die Crostini nur kurz ruhen lassen, damit die Mitte wieder etwas weicher wird.
Das Schweineschmalz wird durch mildes Olivenöl ersetzt. Die Crostini bleiben herzhaft, schmecken aber leichter und weniger schmalzig.
Häufig gefragt
Für diese Zubereitung wird das heiße Friggione direkt auf die gerösteten Brotscheiben verteilt. Nach 2 Minuten Ruhezeit werden die Crostini warm serviert.
Ja. Verwende 45 ml mildes Olivenöl. Der Friggione schmeckt dadurch etwas leichter und weniger schmalzig.
Das Brot erst kurz vor dem Servieren rösten und das Friggione unmittelbar danach auftragen. So bleiben die Ränder knusprig, während die Mitte den Belag aufnehmen kann.
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