Spinat gründlich ausdrücken
Gut ausgedrückter Spinat bringt weniger zusätzliche Flüssigkeit in den Teig und erleichtert eine stabile, schnittfeste Masse.
Dreifarbige Minestra in Brühe
Dreifarbige Würfel aus Ei-Parmesan-Teig werden in kräftiger Hühnerbrühe erwärmt und als charaktervolle Suppe serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Die Minestra imperiale verbindet einen hellen, grünen und orangefarbenen Ei-Parmesan-Teig zu einem besonderen Suppeneinlage-Klassiker aus den Marken. Spinat, Tomatenmark, Zitrone und Muskat geben den Würfeln Farbe und feine Würze, während die kräftige Hühnerbrühe das Gericht abrundet.
Die Würfel sind weich, aber schnittfest, mit feiner Ei-Parmesan-Note und einem Hauch von Zitrone und Muskat. Spinat bringt eine herzhafte Grünnote, Tomatenmark eine milde Fruchtigkeit und die kräftige Brühe Wärme und Tiefe.
Schritt für Schritt
Den Spinat in wenig kochendem Wasser etwa 1 Minute blanchieren, kalt abschrecken, sehr gut ausdrücken und fein pürieren. Gleichzeitig die Hühnerbrühe im zweiten Topf erhitzen, aber nicht sprudelnd kochen lassen.
Daran erkennst du es: Der Spinat ist zusammengefallen und anschließend gut ausgedrückt.
Eier, Weizenmehl, Parmigiano Reggiano, Zitronenschale, Muskatnuss und Salz zu einem glatten, dickflüssigen Teig verrühren. Den Teig in drei möglichst gleiche Portionen teilen. Eine Portion mit dem pürierten Spinat, eine mit dem Tomatenmark verrühren; die dritte bleibt hell.
Daran erkennst du es: Der Grundteig ist glatt und dickflüssig, die drei Farbportionen sind gleichmäßig vermischt.
Das hitzefeste lebensmittelechte Baumwolltuch dünn mit der Butter einfetten und in das Sieb legen. Die drei Teigportionen nebeneinander als breite Streifen auf das Tuch geben. Das Tuch locker um den Teig schlagen, mit Küchengarn verschließen und genügend Platz zum Aufquellen lassen.
Daran erkennst du es: Das Päckchen ist geschlossen, aber nicht straff um die Teigmasse gewickelt.
Wichtig: Nur ein hitzefestes, lebensmittelechtes Baumwolltuch oder einen dafür geeigneten Baumwoll-Kochbeutel verwenden.
In dem großen Topf reichlich Wasser zum Kochen bringen. Das Teigpäckchen vorsichtig hineinlegen, vollständig untertauchen und die Hitze so einstellen, dass das Wasser nur sanft siedet. Den Deckel auflegen und das Päckchen 3 Stunden garen.
Daran erkennst du es: Das Teigpäckchen ist durchgegart und die Masse im Inneren fest geworden.
Wichtig: Das heiße Teigpäckchen vorsichtig einlegen und später mit geeignetem Küchenwerkzeug herausheben.
Das Päckchen herausheben, abtropfen lassen und ungeöffnet auf eine Platte legen. Eine zweite schwere Platte oder einen kleinen schweren Topf daraufstellen und die Masse 1 Stunde abkühlen und fest werden lassen.
Daran erkennst du es: Die Masse ist abgekühlt und fest genug, um sauber geschnitten zu werden.
Wichtig: Beim Umgang mit dem heißen Päckchen und den Platten auf ausreichenden Hitzeschutz achten.
Das Tuch vorsichtig öffnen und den gegarten Teig in etwa 1,5 cm große Würfel schneiden. Die heiße Hühnerbrühe auf sechs Schalen verteilen oder in einem Topf bereitstellen.
Daran erkennst du es: Die Würfel sind kompakt und behalten beim Schneiden ihre Form.
Die Würfel portionsweise in die heiße Brühe geben und 3 bis 5 Minuten erwärmen, ohne die Brühe kräftig sprudeln zu lassen. Sofort servieren.
Daran erkennst du es: Die Würfel sind vollständig heiß, bleiben aber formstabil.
Gut zu wissen
Gut ausgedrückter Spinat bringt weniger zusätzliche Flüssigkeit in den Teig und erleichtert eine stabile, schnittfeste Masse.
Für die Minestra wird ausschließlich die abgeriebene Schale der unbehandelten Zitrone verwendet.
Eine kräftige Hühnerbrühe trägt den Geschmack der milden Teigwürfel und bildet die geschmackliche Grundlage der Suppe.
Die Suppe wird vegetarisch und schmeckt etwas pflanzlicher und leichter als mit Hühnerbrühe.
Die Hühnerbrühe im gleichen Volumen durch kräftige Gemüsebrühe ersetzen und wie beschrieben erhitzen.
Der Geschmack bleibt ähnlich, kann aber etwas milder und weniger salzig ausfallen.
Den Parmigiano Reggiano im Grundteig durch die gleiche Menge fein geriebenen Grana Padano ersetzen.
Den Spinat nach dem Abschrecken sehr gut ausdrücken und erst danach fein pürieren.
Die gegarte Masse vollständig fest werden lassen und die Würfel besonders vorsichtig schneiden.
Das Tuch locker schlagen und beim Verschließen ausreichend Platz zum Aufquellen lassen.
Bei einem geöffneten Päckchen die Masse vorsichtig wieder zusammenhalten und vollständig festigen lassen.
Nach dem Aufkochen die Hitze reduzieren und nur sanft siedend garen.
Die Hitze sofort reduzieren und das Päckchen bis zum Ende vorsichtig weitergaren.
Das ungeöffnete Päckchen eine Stunde unter Beschwerung abkühlen lassen.
Die Masse erneut möglichst kompakt zusammensetzen, weiter kühlen und anschließend vorsichtig schneiden.
Häufig gefragt
Eine Portion bleibt hell, eine wird mit püriertem Spinat grün und eine mit Tomatenmark orange. So entstehen die charakteristischen dreifarbigen Würfel.
Nein. Die Brühe sollte heiß sein, aber nicht kräftig sprudeln, damit die Würfel ihre Form behalten.
Ja. Ein großer hitzefester, lebensmittelechter Baumwoll-Kochbeutel ist als Alternative zum Tuch vorgesehen.
Nach dem dreistündigen Garen sollte das ungeöffnete Päckchen eine Stunde unter Beschwerung abkühlen und fest werden. Danach lassen sich etwa 1,5 cm große Würfel schneiden.
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