Konsistenz der Masse
Kichererbsenmehl und Wasser werden zu einer glatten, dünnflüssigen Masse verrührt. Die Masse wird nicht zu einem festen Teig verarbeitet.
Sardinischer Kichererbsenfladen
Herzhafter sardischer Kichererbsenfladen mit Zwiebeln, Rosmarin und schwarzem Pfeffer. Die dünnflüssige Masse ruht mehrere Stunden und wird anschließend sehr heiß gebacken.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Im Norden Sardiniens, rund um Sassari, gehört Fainè zu den herzhaften Kichererbsenfladen der lokalen Küche. Diese Variante mit Zwiebeln verbindet eine goldene, knusprige Oberfläche mit einer weichen Mitte und mildem Röstaroma. Nach der Ruhezeit wird die dünne Masse im heißen Ofen gebacken und anschließend heiß in Dreiecke geschnitten.
Oben goldbraun und leicht knusprig, innen weich und zart. Die Zwiebeln bringen milde Süße und Röstaromen, während Rosmarin und schwarzer Pfeffer für eine würzige, kräuterige Note sorgen.
Schritt für Schritt
Das Kichererbsenmehl in die große Schüssel geben. Das Wasser nach und nach mit dem Schneebesen einarbeiten, bis eine glatte, dünnflüssige Masse entsteht. Das Salz einrühren, die Schüssel abdecken und die Masse 4 Stunden bei Raumtemperatur ruhen lassen. Nach etwa 30 Minuten einmal gründlich umrühren.
Die Zwiebel schälen, halbieren und in sehr dünne Streifen schneiden. Den Backofen mit Ober- und Unterhitze auf 250 °C vorheizen.
30 ml Olivenöl auf dem Boden der 32-cm-Form verteilen. Die ruhende Masse nochmals durchrühren und vorsichtig in die Form gießen. Die Zwiebelstreifen und den Rosmarin darauf verteilen, anschließend das restliche Olivenöl darüberträufeln und den Pfeffer darübergeben.
Wichtig: Die Form darf beim Befüllen noch nicht heiß sein.
Die Fainè auf der unteren bis mittleren Schiene 20 Minuten backen. Die Form vorsichtig drehen und weitere 5 bis 10 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun ist. Falls vorhanden, in den letzten 3 Minuten die Grillfunktion zuschalten und die Fainè dabei aufmerksam beobachten.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist goldbraun und die Fainè wirkt am Rand fest.
Wichtig: Die Form und der Fladen sind sehr heiß; hitzebeständige Ofenhandschuhe verwenden.
Den Fladen 5 Minuten ruhen lassen, dann in Dreiecke schneiden und heiß servieren.
Wichtig: Vor dem Schneiden kurz abkühlen lassen, damit die Oberfläche nicht mehr gefährlich heiß ist.
Gut zu wissen
Kichererbsenmehl und Wasser werden zu einer glatten, dünnflüssigen Masse verrührt. Die Masse wird nicht zu einem festen Teig verarbeitet.
Von den insgesamt 80 ml Olivenöl kommen 30 ml auf den Boden der Form. Das restliche Öl wird nach dem Eingießen über den Fladen geträufelt.
Die Zwiebel wird in sehr dünne Streifen geschnitten und vor dem Backen auf der flüssigen Masse verteilt.
Das Wasser nach und nach mit dem Schneebesen einarbeiten.
Die Masse vor der Ruhezeit gründlich durchrühren, bis sie möglichst glatt ist.
Eine runde Form mit etwa 32 cm Durchmesser verwenden und die Masse dünn verteilen.
Den Fladen länger backen und die Oberfläche dabei aufmerksam beobachten.
Den Backofen rechtzeitig auf 250 °C vorheizen und bis zur goldbraunen Oberfläche backen.
Die Fainè einige Minuten weiterbacken; falls vorhanden, die Grillfunktion kurz zuschalten und kontrollieren.
Die Grillfunktion höchstens in den letzten 3 Minuten zuschalten und die Fainè aufmerksam beobachten.
Den Fladen ohne weitere Grillhitze fertig backen, sobald die Oberfläche ausreichend gebräunt ist.
Häufig gefragt
Die dünnflüssige Masse aus Kichererbsenmehl und Wasser ruht 4 Stunden bei Raumtemperatur. Nach etwa 30 Minuten wird sie einmal gründlich umgerührt.
Vorgesehen ist ein rundes Metallblech oder Pizzablech mit 32 cm Durchmesser. Die Formgröße beeinflusst die Schichtdicke und damit auch die Backzeit.
Falls vorhanden, kann in den letzten 3 Minuten die Grillfunktion zugeschaltet werden. Dabei die Oberfläche aufmerksam beobachten, damit die Zwiebeln nicht zu dunkel werden.
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