Mehlauswahl
Verwende backstarkes Weizenmehl Type 550 oder italienisches Tipo 0. Beide Varianten sind im Rezept als gleichwertige Mehloptionen genannt.
Süßes Hefegebäck aus Venetien
Buttriges, festliches Hefegebäck aus Venetien mit langer Teigführung, feiner Zitrusnote und knuspriger Mandel-Zuckerkruste.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Die Fugassa veneta ist ein zartes, buttriges Hefegebäck aus Venetien, das besonders zu festlichen Anlässen und rund um Ostern gebacken wird. Diese Hausversion arbeitet mit einem Vorteig und einer langen Gare über mehrere Phasen. So entsteht ein aromatisches Gebäck mit lockerer Krume und einer dekorativen Mandelkruste.
Die Fugassa hat eine goldbraune, leicht knusprige Oberfläche mit Mandeln und Hagelzucker. Darunter liegt eine weiche, elastische und lockere Krume mit buttrigem Geschmack, feiner Süße, Honignote und frischem Zitrusaroma.
Schritt für Schritt
Milch, Hefe und Zucker verrühren. Das Mehl einarbeiten, bis eine dicke, glatte Masse entsteht. Die Schüssel abdecken und den Vorteig bei etwa 18–21 °C 8–12 Stunden ruhen lassen. Er soll deutlich aufgegangen sein und an der Oberfläche viele kleine Bläschen zeigen.
Daran erkennst du es: Der Vorteig ist deutlich aufgegangen und zeigt viele kleine Bläschen.
Den Vorteig mit dem restlichen Mehl, Zucker, Eiern, Honig, Zitronen- und Orangenschale sowie Vanilleextrakt in die Rührschüssel geben. Mit dem Knethaken zunächst 5 Minuten langsam, dann 5 Minuten etwas schneller kneten.
Daran erkennst du es: Die Zutaten sind gleichmäßig verbunden und ein weicher Teig ist entstanden.
Das Salz einarbeiten. Die weiche Butter in 4–5 Portionen dazugeben und jeweils vollständig einkneten lassen, bevor die nächste Portion folgt. Den Teig insgesamt weitere 10–15 Minuten kneten, bis er glatt, elastisch und dehnbar ist. Er bleibt weich und leicht klebrig; zusätzliches Mehl macht die Krume trocken.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, elastisch und dehnbar, bleibt aber weich und leicht klebrig.
Den Teig zu einer Kugel formen, in eine leicht gebutterte Schüssel legen und abdecken. Bei 26–28 °C etwa 2–3 Stunden gehen lassen, bis sich das Volumen um ungefähr zwei Drittel vergrößert hat.
Daran erkennst du es: Das Teigvolumen hat sich ungefähr um zwei Drittel vergrößert.
Den Teig auf die Arbeitsfläche geben, vorsichtig rundwirken und mit der glatten Seite nach oben in die vorbereitete Form setzen. Die Form sollte höchstens zur Hälfte gefüllt sein. Abdecken und bei 26–28 °C weitere 3–5 Stunden gehen lassen, bis der Teig etwa 1–2 cm unter dem Rand steht.
Daran erkennst du es: Der Teig steht etwa 1–2 cm unter dem Rand der Form.
Den Backofen auf 170 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eiweiß und Puderzucker glatt verrühren. Die Oberfläche der Fugassa vorsichtig damit bestreichen und Mandeln sowie Hagelzucker darüberstreuen.
Die Fugassa auf der unteren Schiene 45–55 Minuten backen. Wird die Oberfläche nach etwa 25 Minuten zu dunkel, locker mit Alufolie abdecken. Die Fugassa ist fertig, wenn ein Holzstäbchen aus der Mitte ohne feuchten Teig herauskommt.
Daran erkennst du es: Ein Holzstäbchen kommt aus der Mitte ohne feuchten Teig heraus.
Das Gebäck 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann vorsichtig herauslösen und auf einem Gitter mindestens 2 Stunden vollständig auskühlen lassen. Erst danach anschneiden, damit sich die Krume stabilisiert.
Daran erkennst du es: Das Gebäck ist vollständig ausgekühlt und die Krume stabilisiert.
Gut zu wissen
Verwende backstarkes Weizenmehl Type 550 oder italienisches Tipo 0. Beide Varianten sind im Rezept als gleichwertige Mehloptionen genannt.
Die Butter soll weich sein, damit sie portionsweise vollständig in den Teig eingearbeitet werden kann.
Nur die fein abgeriebene äußere Schale verwenden. Zitrone und Orange geben dem reichhaltigen Hefeteig sein frisches Aroma.
Das Gebäck bleibt ein reichhaltiges Weizenhefegebäck; je nach Mehl kann sich die Teigkonsistenz leicht verändern.
Das im Rezept genannte Weizenmehl Type 550 in beiden Teigstufen durch die gleiche Menge backstarkes italienisches Tipo 0 ersetzen.
Den weichen, leicht klebrigen Teig akzeptieren und die Butter vollständig einkneten lassen.
Den Teig nicht nachträglich mit viel Mehl korrigieren; stattdessen weiterkneten, bis er elastischer wird.
Auf die sichtbaren Gärzeichen achten: Bläschen im Vorteig, etwa zwei Drittel Volumenzunahme und ein Teigstand 1–2 cm unter dem Formrand.
Wenn die zweite Gare noch nicht weit genug fortgeschritten ist, den Teig vor dem Backen weiter abgedeckt gehen lassen.
Die Oberfläche nur vorsichtig bestreichen und den Teig nicht über den Formrand hinausgehen lassen.
Bei leichtem Absinken trotzdem backen und die Garprobe in der Mitte besonders sorgfältig durchführen.
Die Fugassa auf der unteren Schiene backen und die Oberfläche nach etwa 25 Minuten beobachten.
Die Oberfläche locker mit Alufolie abdecken und bis zur Garprobe weiterbacken.
Nach dem Herauslösen mindestens 2 Stunden auf dem Gitter auskühlen lassen.
Die Stücke wieder zusammensetzen und das Gebäck vollständig auskühlen lassen; die Krume kann sich noch stabilisieren.
Den Vorteig am Vorabend ansetzen, abdecken und 8–12 Stunden bei etwa 18–21 °C ruhen lassen. Am nächsten Tag den Hauptteig zubereiten und die weiteren Gehphasen anschließen.
Unabhängig von Google Analytics verwenden wir eine cookielose, selbst betriebene Reichweitenstatistik mit Plausible. Sie erhält keine Kontodaten, Suchbegriffe oder URL-Parameter. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Aus unserer Küche
Kommentare zum Rezept
Wie hat es dir geschmeckt? Teile deine Erfahrungen oder stelle eine Frage.
Kommentare werden geladen …