Farbe und Reife
Rote, orangefarbene und gelbe Kaktusfeigen eignen sich gleichermaßen. Farbe und Süße der fertigen Confettura können dadurch variieren.
Kalabrische Fruchtkonfitüre
Kalabrische Kaktusfeigenkonfitüre mit leuchtender Farbe und glatter, samtiger Konsistenz. Die weich gekochten Früchte werden passiert, damit die zahlreichen harten Kerne entfernt werden.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Reife Kaktusfeigen werden mit Wasser weich gekocht, anschließend fein passiert und mit Zucker sowie Zitronensaft zu einer streichfähigen Confettura eingekocht. Die fertige Fruchtkonfitüre passt zu geröstetem Brot, Ricotta und kräftigem Käse.
Leuchtend rot, orange oder gelb, fruchtig-süß und leicht säuerlich mit einer glatten, samtigen, streichfähigen Textur.
Schritt für Schritt
Falls die Kaktusfeigen noch feine Stachelhärchen haben, trage dicke Haushaltshandschuhe und spüle die Früchte vorsichtig ab. Schneide die Enden ab, ritze die Schale längs ein und löse die Frucht mit Messer und Gabel aus der Schale.
Wichtig: Bei feinen Stachelhärchen dicke Haushaltshandschuhe tragen und die Früchte vorsichtig abspülen.
Schneide die geschälten Kaktusfeigen in Stücke und gib sie mit dem Wasser in einen großen Topf. Koche sie bei kleiner bis mittlerer Hitze 20–25 Minuten, bis das Fruchtfleisch weich ist und deutlich Saft abgegeben hat.
Daran erkennst du es: Das Fruchtfleisch ist weich und hat deutlich Saft abgegeben.
Streiche die weiche Frucht durch ein Passiergerät mit feiner Scheibe. Fange das Fruchtmark auf und drücke es bei Bedarf zusätzlich durch ein feines Sieb, damit die harten Kerne vollständig entfernt werden.
Daran erkennst du es: Das aufgefangene Fruchtmark ist glatt und frei von harten Kernen.
Gib das passierte Fruchtmark in einen sauberen Topf. Rühre Zucker und Zitronensaft ein und bringe die Mischung langsam zum leisen Köcheln. Koche sie unter häufigem Rühren 35–45 Minuten, bis sie sichtbar eindickt und streichfähig wird.
Daran erkennst du es: Die Masse ist sichtbar eingedickt und streichfähig.
Prüfe die Konsistenz auf einem kalten Teller. Gib dafür einen Teelöffel Confettura darauf und kippe den Teller leicht. Bleibt die Masse weitgehend liegen oder läuft nur langsam, ist sie fertig. Ist sie noch zu flüssig, koche sie in 5-Minuten-Schritten weiter und prüfe erneut.
Daran erkennst du es: Die Confettura bleibt auf dem leicht gekippten Teller weitgehend liegen oder läuft nur langsam.
Fülle die heiße Confettura in drei saubere, heiß ausgespülte Gläser zu je etwa 250 g. Verschließe sie, lasse sie vollständig abkühlen und stelle sie anschließend kühl.
Daran erkennst du es: Die Gläser sind vollständig abgekühlt und anschließend kühl gestellt.
Gut zu wissen
Rote, orangefarbene und gelbe Kaktusfeigen eignen sich gleichermaßen. Farbe und Süße der fertigen Confettura können dadurch variieren.
Das Fruchtmark durch ein Passiergerät mit feiner Scheibe streichen und bei Bedarf zusätzlich durch ein feines Sieb drücken.
Die noch warme Masse erneut durch ein feines Sieb drücken.
Die Tellerprobe durchführen und bei zu flüssiger Konsistenz in 5-Minuten-Schritten weiterkochen.
Die Confettura weiter einkochen und die Tellerprobe wiederholen.
Bei kleiner bis mittlerer Hitze beziehungsweise leiser Köchelstufe einkochen und häufig rühren.
Wähle die Farbe der Kaktusfeigen nach gewünschter Optik und Süße der fertigen Confettura.
Die abgefüllte Confettura vollständig abkühlen lassen und anschließend kühl stellen.
Häufig gefragt
Trage dicke Haushaltshandschuhe und spüle die Früchte vorsichtig ab. Anschließend die Enden abschneiden, die Schale längs einritzen und das Fruchtfleisch mit Messer und Gabel herauslösen.
Rote, orangefarbene und gelbe Kaktusfeigen eignen sich gleichermaßen. Sie können Farbe und Süße der fertigen Confettura verändern.
Gib einen Teelöffel auf einen kalten Teller und kippe ihn leicht. Bleibt die Masse weitgehend liegen oder läuft nur langsam, ist sie streichfähig und fertig.
Kaktusfeigen enthalten zahlreiche harte Kerne. Durch das Passieren erhält die Confettura eine glatte, samtige Konsistenz.
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