Rotwein auswählen
Ein trockener Rotwein passt zur vorgesehenen Aromatik. Sehr süße oder stark gewürzte Weine können die Süße und den Geschmack des Gebäcks verändern.
Biscotti aus Latium
Knusprige italienische Weinkringel aus dem Latium: Ein einfacher Teig aus Weizenmehl, trockenem Rotwein, neutralem Öl und Zucker wird zu Ringen geformt, in Zucker gewendet und goldbraun gebacken.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Ciambelline al vino rosso sind kleine, trockene Weingebäcke aus der Biscotti-Tradition des Latiums. Der unkomplizierte eifreie Teig wird zu Ringen geformt und vor dem Backen in Zucker gewendet. Dadurch erhalten die Kringel eine feine Röstnote und eine angenehm knusprige Oberfläche.
Goldbraune, trockene und knusprige Kringel mit feiner Röstnote, dezenter Rotweinaromatik und einer leicht süßen Zuckerkruste.
Schritt für Schritt
Mehl, Backpulver und die abgemessene Prise Salz in einer großen Schüssel vermischen. In der Mitte eine Mulde formen.
Öl und Rotwein in die Mulde gießen, den Zucker für den Teig hinzufügen und alles zunächst mit einem Löffel vermengen. Sobald die Flüssigkeit aufgenommen ist, den Teig mit den Händen zu einer glatten, geschmeidigen Kugel verkneten.
Daran erkennst du es: Der Teig soll glatt, geschmeidig und gut formbar sein.
Die Teigkugel abdecken und 15 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen.
Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Zucker zum Wenden in eine flache Schale geben.
Den Teig in etwa 20 gleich große Portionen teilen. Jede Portion zu einem etwa 12–15 cm langen Strang rollen, zu einem kleinen Ring schließen und die Enden gut zusammendrücken. Die Oberseite jedes Rings in den restlichen Zucker drücken und die Ciambelline mit etwas Abstand auf das Blech legen.
Daran erkennst du es: Die Enden jedes Rings sollen fest verbunden sein, damit sie beim Backen nicht aufgehen.
Die Ciambelline al vino rosso bei 180 °C Ober-/Unterhitze 18–20 Minuten backen, bis sie goldbraun sind.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist goldbraun und die Ringe wirken fest und trocken.
Die Weinkringel aus dem Ofen nehmen und mindestens 10 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen. Anschließend vollständig auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
Daran erkennst du es: Die Ciambelline sind vollständig ausgekühlt und fest.
Wichtig: Das heiße Blech vorsichtig handhaben.
Gut zu wissen
Ein trockener Rotwein passt zur vorgesehenen Aromatik. Sehr süße oder stark gewürzte Weine können die Süße und den Geschmack des Gebäcks verändern.
Der Zucker für den Teig und der Zucker zum Wenden sind zwei eigene Zutatenmengen und sollten getrennt bereitgestellt werden.
Das Gebäck erhält eine deutlichere Ölnote.
Das neutrale Öl im gleichen Volumen durch mildes Olivenöl ersetzen. Sehr intensiv fruchtige Öle können den Rotweingeschmack überdecken.
Die Ciambelline können etwas feiner und zarter werden.
Das Weizenmehl Type 00 im gleichen Gewicht durch Weizenmehl Type 405 ersetzen und den Teig wie beschrieben zubereiten.
Die Flüssigkeit zunächst nach und nach mit den trockenen Zutaten vermengen und den Teig anschließend kurz ruhen lassen.
Den Teig kurz weiterkneten und bei Bedarf mit einer kleinen zusätzlichen Menge Mehl bestäuben, ohne ihn unnötig hart zu machen.
Die Strangenden leicht überlappen lassen und sorgfältig zusammendrücken.
Vor dem Backen offene Verbindungsstellen nochmals zusammendrücken.
Ab 18 Minuten kontrollieren und die Ringe bei goldbrauner Oberfläche aus dem Ofen nehmen.
Stark verbrannte Stellen lassen sich nicht vollständig korrigieren; weniger stark gebräunte Stücke können weiterverwendet werden.
Die Ringe etwas dünner formen und bis zur goldbraunen, trockenen Oberfläche backen.
Eine fein abgeriebene Zitrusschale ergänzt die Rotweinaromatik.
Die Ciambelline vollständig auskühlen lassen und anschließend trocken, dunkel und luftdicht bei Raumtemperatur aufbewahren.
Häufig gefragt
Der trockene Rotwein gibt den Ciambelline Aroma und Farbe, der Geschmack bleibt nach dem Backen jedoch eher fein und ausgewogen.
Direkt aus dem Ofen sind sie noch etwas weicher. Beim vollständigen Auskühlen auf dem Kuchengitter werden sie fester und knuspriger.
So erhält die sichtbare Oberfläche eine Zuckerkruste, während die Unterseite stabil auf dem Backblech liegt und nicht unnötig viel Zucker aufnimmt.
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