Kategorie: Gewürze, Kräuter & Aromen
Salbei
Beim Küchensalbei handelt es sich meist um Echten Salbei, Salvia officinalis. Die aromatischen Blätter werden frisch oder getrocknet verwendet und passen besonders zu Pasta, Gnocchi, Geflügel, Fisch, Kalbfleisch, Gemüse und Hülsenfrüchten.
Bedeutung und Verwendung
Echter Salbei ist ein immergrüner bis halbimmergrüner Halbstrauch aus der Familie der Lippenblütler. In der Küche werden vor allem die länglich-ovalen, grau- bis olivgrünen Blätter verwendet. Ihr Aroma ist würzig-herb, leicht bitter und erinnert an Eukalyptus. Salbei kann frisch geschnitten, getrocknet oder schonend in Fett aromatisiert werden. Durch sanftes Erhitzen in Butter oder Öl entfaltet sich sein Duft besonders deutlich. Typische Anwendungen sind Salbeibutter zu Pasta und Gnocchi, Saltimbocca, Geflügel, Fisch, Gemüse- und Pilzgerichte sowie Zubereitungen mit Quark oder Eiern. Getrockneter Salbei schmeckt meist konzentrierter als frischer und sollte entsprechend zurückhaltend dosiert werden. Neben dem Echten Salbei gibt es weitere Arten und Sorten, deren Aroma und kulinarische Eignung variieren können.
Herkunft
Der Echte Salbei ist ursprünglich im Mittelmeerraum heimisch. Heute wird er unter anderem in Osteuropa, Asien, den USA, Südafrika und auch in Deutschland angebaut.
Varianten und Abgrenzung
- Echter Salbei oder Gartensalbei bezeichnet Salvia officinalis, die wichtigste Küchenart.
- Frischer Salbei ist weicher und heller im Aroma, getrockneter Salbei meist intensiver und konzentrierter.
- Muskateller- und Ananas-Salbei sind weitere Arten beziehungsweise Sorten und nicht automatisch mit Küchensalbei gleichzusetzen.
Passende Rezepte
Rezepte aus dem TahayHub-Netzwerk, in denen dieser kulinarische Begriff verwendet wird.
Bayerische Kräuterbutter mit Salbei und Kresse
Kalbsrahmbraten mit Kartoffelklößen und Rosenkohl
Gefüllte Kalbsbrust mit Semmelknödeln und gelben Rüben
Wildschweinrollbraten mit Grünkohl und Kartoffeln
Gefüllte Rindfleischröllchen mit Schinken, Salbei und Basilikum
Uccellini scappati
Cinghiale in salmì mit cremiger Polenta
Florentinische Rinderröllchen in Tomatensauce
Fagioli all’uccelletto
