Wildschweinfleisch einkaufen
Wildschweinfleisch ist am zuverlässigsten bei einer Wildmetzgerei oder einem gut sortierten Metzger erhältlich; häufig wird es portionsweise tiefgekühlt angeboten.
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Passwort vergessen?Wildgericht aus den Abruzzen
Kräftiges Wildschwein-Schmorgericht aus der abruzzischen Bergküche: Das Fleisch mariniert in Rotwein, Wacholder und Kräutern und schmort langsam in aromatischer Sauce. Dazu wird cremige Polenta serviert.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Cinghiale in salmì verbindet mariniertes Wildschwein mit einer dunklen Rotweinsauce und cremiger Polenta. Die 12–24-stündige Marinade gibt dem Fleisch Tiefe, bevor es langsam geschmort wird, bis es sich leicht mit der Gabel zerteilen lässt.
Zart zerfallendes Wildschwein in einer dunklen, würzigen und leicht herben Rotweinsauce; Wacholder und Kräuter prägen das Aroma. Die Polenta ist weich, cremig und mild, mit einem feinen Butterton.
Schritt für Schritt
Zwiebel, Möhren, Sellerie und Knoblauch grob zerkleinern. Das Fleisch mit dem Gemüse, Wacholder, Lorbeer, Rosmarin, Salbei, Pfeffer und 500 ml Rotwein in eine verschließbare Schüssel geben. Abdecken und 12–24 Stunden im Kühlschrank marinieren.
Wichtig: Die Schüssel abdecken und durchgehend im Kühlschrank marinieren.
Das Fleisch aus der Marinade nehmen und gründlich trocken tupfen. Die Marinade durch ein feines Sieb gießen und den Wein auffangen. Gemüse und Kräuter getrennt bereithalten; die Wacholderbeeren und Pfefferkörner entfernen.
Das Olivenöl in einem schweren Schmortopf erhitzen. Das Fleisch portionsweise bei kräftiger Hitze rundum 8–10 Minuten anbraten, bis es deutlich gebräunt ist. Herausnehmen und beiseitestellen.
Daran erkennst du es: Das Fleisch ist rundum deutlich gebräunt.
Das Marinadengemüse in den Topf geben und bei mittlerer Hitze etwa 8 Minuten anrösten. Das Fleisch wieder hinzufügen. Mit dem aufgefangenen Marinadenwein und den restlichen 250 ml Rotwein ablöschen, aufkochen und etwa 5 Minuten sprudelnd kochen lassen.
Daran erkennst du es: Der Wein ist aufgekocht und die Röstaromen haben sich gelöst.
Den heißen Fond angießen, Lorbeer, Rosmarin und Salbei wieder in den Topf geben und alles einmal aufkochen. Das Fleisch sollte knapp von Flüssigkeit umgeben sein. Den Deckel auflegen und das Gericht bei sehr kleiner Hitze etwa 3 Stunden schmoren lassen.
Daran erkennst du es: Das Fleisch lässt sich leicht mit einer Gabel zerteilen.
Das Fleisch während des Schmorens gelegentlich wenden. Falls die Flüssigkeit zu stark einkocht, etwas heißen Fond nachgießen. Nach etwa 2 Stunden das Salz hinzufügen. Das Cinghiale ist fertig, wenn sich das Fleisch leicht mit einer Gabel zerteilen lässt. Lorbeer, Rosmarin und Salbei entfernen und die Sauce abschmecken.
Daran erkennst du es: Das Fleisch lässt sich leicht zerteilen und die Sauce ist ausgewogen abgeschmeckt.
Für die Polenta während der letzten 40 Minuten der Schmorzeit das Wasser mit dem Salz aufkochen. Das Maismehl unter ständigem Rühren langsam einrieseln lassen. Die Hitze reduzieren und die Polenta 35–40 Minuten sanft garen, dabei regelmäßig rühren. Zum Schluss die Butter unterziehen.
Daran erkennst du es: Die Polenta ist cremig und weich gegart.
Das Cinghiale in salmì 10 Minuten ruhen lassen. Mit der cremigen Polenta und reichlich Sauce servieren.
Daran erkennst du es: Das Fleisch ist kurz geruht und die Polenta wird cremig serviert.
Gut zu wissen
Wildschweinfleisch ist am zuverlässigsten bei einer Wildmetzgerei oder einem gut sortierten Metzger erhältlich; häufig wird es portionsweise tiefgekühlt angeboten.
Insgesamt werden 750 ml trockener Rotwein benötigt: 500 ml für die Marinade und 250 ml zum Ablöschen und Schmoren.
Grobes Maismehl ergibt die im Rezept vorgesehene cremige, aber strukturierte Polenta und benötigt 35–40 Minuten Garzeit.
Die Sauce bleibt kräftig, schmeckt jedoch weniger wildtypisch.
Den heißen Rinderfond in derselben Menge wie den Wildfond angießen und nach Bedarf beim Schmoren zum Nachgießen verwenden.
Das Fleisch gründlich trocken tupfen und portionsweise bei kräftiger Hitze anbraten.
Das Fleisch herausnehmen, die Flüssigkeit einkochen lassen und die nächste Portion erst bei wieder hoher Hitze anbraten.
Den Flüssigkeitsstand gelegentlich prüfen und bei Bedarf heißen Fond nachgießen.
Etwas heißen Fond angießen und das Gericht zugedeckt bei sehr kleiner Hitze weiter schmoren.
Das Maismehl unter ständigem Rühren einrieseln lassen und während der Garzeit regelmäßig rühren.
Die Polenta vorsichtig in einen sauberen Topf umfüllen, ohne den angebrannten Boden abzukratzen, und mit etwas heißem Wasser cremig rühren.
Die Garprobe mit der Gabel durchführen und die Schmorzeit bei sehr kleiner Hitze vollständig einhalten.
Mit etwas heißem Fond auffüllen und zugedeckt weiter schmoren, bis das Fleisch zart ist.
Die Polenta mit etwas mehr Flüssigkeit zubereiten und am Ende besonders gründlich mit der Butter verrühren.
Die Sauce vor dem Servieren etwas stärker einkochen lassen, ohne das Fleisch trocken werden zu lassen.
Das Fleisch 12–24 Stunden vor dem Garen mit Rotwein, Gemüse und Kräutern marinieren und abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren. Die Polenta erst während der letzten 40 Minuten der Schmorzeit zubereiten.
Keine belegte Angabe zum Einfrieren des fertig gegarten Gerichts vorhanden.
Häufig gefragt
Das Fleisch sollte 12–24 Stunden abgedeckt im Kühlschrank in Rotwein, Gemüse, Wacholder und Kräutern marinieren.
Ja. Im Rezept sind 350 ml heißer Wild- oder Rinderfond vorgesehen. Rinderfond macht die Sauce etwas weniger wildtypisch, bleibt aber kräftig.
Die Polenta während der letzten 40 Minuten der Schmorzeit ansetzen. Sie gart 35–40 Minuten und wird anschließend mit Butter verfeinert.
Das Fleisch ist fertig, wenn es sich leicht mit einer Gabel zerteilen lässt. Danach Lorbeer, Rosmarin und Salbei entfernen und die Sauce abschmecken.
Aus unserer Küche
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