Barolo einkaufen
Barolo ist in gut sortierten Weinhandlungen, italienischen Weinfachgeschäften und vielen größeren Supermärkten erhältlich.
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Passwort vergessen?Piemontesisches Schmorgericht
Ein piemontesischer Rinderschmorbraten aus mariniertem Rinderbug, Barolo, Wurzelgemüse und Gewürzen. Das kräftig angebratene Fleisch schmort langsam in der aromatischen Wein-Gemüse-Mischung und wird mit püriertem Sugo serviert.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Brasato al Barolo verbindet kräftigen Rinderbug mit der dunklen Würze des Barolo. Das Fleisch mariniert zunächst mit Gemüse und Gewürzen, wird anschließend rundum gebräunt und langsam in der Weinmischung geschmort. So entsteht ein zarter Braten mit dichtem, aromatischem Sugo – eine charaktervolle Spezialität aus dem Piemont.
Das Fleisch wird zart und saftig, mit einer tiefen Röst- und Weinnote. Der pürierte Sugo ist dunkel, würzig und dicht, mit warmen Aromen von Wacholder, Nelke, Zimt und Kräutern.
Schritt für Schritt
Möhren, Sellerie und Zwiebel schälen beziehungsweise putzen und grob würfeln. Knoblauch leicht andrücken. Rosmarin, Salbei, Lorbeer, Wacholder, Nelken, Zimt und Pfeffer mit dem Gemüse in eine große Schüssel geben.
Das Rindfleisch dazulegen und mit dem Barolo übergießen. Die Schüssel abdecken und das Fleisch 12 Stunden im Kühlschrank marinieren. Nach etwa 6 Stunden einmal wenden.
Wichtig: Das Fleisch während der gesamten Marinierzeit im Kühlschrank aufbewahren.
Das Fleisch aus der Marinade nehmen und sorgfältig trocken tupfen. Die Marinade durch ein Sieb gießen und Wein und Gemüse getrennt auffangen. Kräuter und Gewürze aus dem Sieb entfernen.
Daran erkennst du es: Das Fleisch ist außen möglichst trocken.
Das Fleisch rundum mit dem Salz würzen. Olivenöl und Butter in einem schweren Schmortopf erhitzen. Das Fleisch darin bei kräftiger Hitze rundum insgesamt 8 bis 10 Minuten anbraten, bis es deutlich gebräunt ist. Herausnehmen.
Daran erkennst du es: Das Fleisch ist rundum deutlich gebräunt.
Das Marinadengemüse in den Topf geben und bei mittlerer Hitze etwa 5 Minuten anrösten. Das Fleisch wieder einlegen und die aufgefangene Marinade angießen.
Daran erkennst du es: Das Gemüse ist leicht angeröstet.
Wichtig: Die Marinade wird anschließend im Topf erhitzt und aufgekocht.
Die Flüssigkeit einmal aufkochen lassen. Dann den Topf mit dem Deckel verschließen und das Fleisch bei sehr niedriger Hitze etwa 3 Stunden 15 Minuten schmoren. Das Fleisch dabei alle 45 Minuten vorsichtig wenden; die Flüssigkeit soll nur sanft simmern.
Daran erkennst du es: Das Fleisch lässt sich nach der Schmorzeit leicht mit einer Gabel einstechen.
Wenn sich das Fleisch leicht mit einer Gabel einstechen lässt, aus dem Topf nehmen und 15 Minuten locker abgedeckt ruhen lassen. Währenddessen den Schmorsud mit dem Gemüse fein pürieren. Falls der Sugo noch sehr flüssig ist, ihn ohne Deckel einige Minuten einkochen lassen.
Daran erkennst du es: Das Fleisch ist gabelzart; der Sugo ist fein püriert und bei Bedarf leicht eingedickt.
Das Küchengarn entfernen und das Fleisch quer zur Faser in Scheiben schneiden. Die Scheiben mit dem heißen Barolo-Gemüsesugo anrichten.
Daran erkennst du es: Die Scheiben lassen sich sauber quer zur Faser schneiden.
Gut zu wissen
Barolo ist in gut sortierten Weinhandlungen, italienischen Weinfachgeschäften und vielen größeren Supermärkten erhältlich.
Beim Metzger kann nach Cappello del prete oder nach einem gut zum Schmoren geeigneten Schulterstück gefragt werden.
Mit Nebbiolo wird die Sauce etwas fruchtiger, mit Barbera etwas herber. Das Gericht ist dann nicht mehr im engeren Sinn Brasato al Barolo.
Den Barolo im gleichen Volumen durch trockenen Nebbiolo oder Barbera ersetzen und wie im Rezept zum Marinieren und Schmoren verwenden.
Je nach Zuschnitt kann das Fleisch etwas weniger saftig ausfallen.
Ein Rinder-Schulterstück mit ausreichend Bindegewebe verwenden und im Rezept an derselben Stelle einsetzen.
Das Fleisch vor dem Würzen und Anbraten gründlich trocken tupfen.
Die bereits angebratene Oberfläche nicht weiter stören; beim anschließenden Schmoren auf eine sanfte, gleichmäßige Garung achten.
Nach dem Aufkochen die Hitze deutlich reduzieren und nur sanft simmern lassen.
Die Hitze sofort reduzieren und den Topf wieder schließen; die Garung anschließend langsam fortsetzen.
Wein und Gemüse getrennt auffangen und Kräuter sowie Gewürze aus dem Sieb entfernen.
Sichtbare ganze Gewürze vor dem Pürieren herausnehmen und den Sugo gegebenenfalls nochmals durch ein Sieb passieren.
Das Fleisch 15 Minuten locker abgedeckt ruhen lassen.
Die austretenden Säfte mit dem Sugo auffangen und die Scheiben sofort mit der Sauce servieren.
Die Marinierphase kann vollständig am Vortag vorbereitet werden. Das Fleisch abgedeckt im Kühlschrank marinieren und nach etwa 6 Stunden wenden.
Im Ausgangstext ist keine belastbare Einfrier- oder Auftauanleitung angegeben.
Häufig gefragt
Ja. Ein trockener Nebbiolo oder Barbera kann im gleichen Volumen verwendet werden. Mit Nebbiolo wird die Sauce etwas fruchtiger, mit Barbera etwas herber; das Gericht ist dann nicht mehr im engeren Sinn Brasato al Barolo.
Barolo ist in gut sortierten Weinhandlungen, italienischen Weinfachgeschäften und vielen größeren Supermärkten erhältlich.
Ein gut zum Schmoren geeignetes Rinder-Schulterstück beziehungsweise Rinderbug mit ausreichend Bindegewebe funktioniert ebenfalls. Je nach Zuschnitt kann das Fleisch etwas weniger saftig ausfallen.
Das Fleisch ist fertig, wenn es sich leicht mit einer Gabel einstechen lässt. Danach sollte es 15 Minuten locker abgedeckt ruhen, bevor es quer zur Faser aufgeschnitten wird.
Aus unserer Küche
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