Semola rimacinata
Semola rimacinata ist fein nachgemahlener Hartweizengrieß. Sie prägt Farbe, Duft und Biss des Brotes und ist in italienischen Feinkostläden, größeren Supermärkten oder im Fachhandel erhältlich.
Apulisches Regionalbrot
Kräftiger, runder Brotlaib aus Laterza in Apulien mit aromatischer Semola-Basis, elastischer Krume und tief goldbrauner Kruste. Die Hausversion verbindet Hartweizengrieß mit etwas Weizenmehl Type 0 und Trockenhefe.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Pane di Laterza steht für einen markanten apulischen Brotlaib mit runder Form, kräftiger Kruste und charakteristischem Kreuzschnitt. Dieses Hausrezept führt die traditionelle Semola-Basis mit einer langen Teigführung, zwei Faltserien und einem Dampfbacken zusammen. Nach dem vollständigen Auskühlen wird der Laib in dicken Scheiben serviert.
Außen kräftig und tief goldbraun, innen elastisch mit herzhaftem Hartweizenaroma. Die Kruste ist deutlich ausgeprägt, während die Krume weich, saftig und leicht klebrig aus dem Ofen kommt.
Schritt für Schritt
600 ml Wasser handwarm temperieren und die Trockenhefe darin verrühren. Semola rimacinata und Weizenmehl Type 0 in die große Schüssel geben, das Hefewasser zugießen und alles vermengen, bis keine trockenen Stellen mehr bleiben. Abdecken und 20 Minuten ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Keine trockenen Mehlstellen mehr sichtbar.
Das Salz in den übrigen 80 ml Wasser auflösen. Nach der Ruhezeit nach und nach in den Teig einarbeiten und anschließend 8–10 Minuten kräftig kneten, bis der Teig weich, elastisch und noch leicht klebrig ist.
Daran erkennst du es: Der Teig ist weich, elastisch und noch leicht klebrig.
Den Teig zu einer Kugel formen, in der Schüssel abdecken und bei Raumtemperatur etwa 3 Stunden gehen lassen. Nach 45 und nach 90 Minuten jeweils eine Faltserie ausführen: Eine Teigseite zur Mitte ziehen, die gegenüberliegende Seite darüberlegen und den Vorgang rundum wiederholen.
Daran erkennst du es: Der Teig hat sichtbar an Volumen gewonnen und wirkt durch die Faltungen gespannter.
Die Arbeitsfläche mit etwas von der abgewogenen Semola bestreuen. Den Teig vorsichtig daraufsetzen, zu einem runden Laib vorformen und 20 Minuten entspannen lassen.
Daran erkennst du es: Der Teig lässt sich nach der Ruhezeit weiterformen, ohne stark zurückzuspringen.
Die Teigränder zur Mitte falten und den Laib mit gespannter Oberfläche rundwirken. Mit dem Schluss nach oben in ein gut bemehltes Gärkörbchen oder ein mit Tuch ausgelegtes Sieb legen. Abdecken und 60–90 Minuten gehen lassen.
Daran erkennst du es: Der Laib ist sichtbar aufgegangen und hält seine runde Form.
Während der zweiten Gare den Backofen mit Ober-/Unterhitze auf 240 °C vorheizen. Den Backstein oder das schwere Blech auf mittlerer Schiene mindestens 45 Minuten mit aufheizen. Ein leeres, hitzefestes Metallgefäß auf den Ofenboden stellen.
Wichtig: Das Metallgefäß muss leer und hitzefest sein, bevor es in den Ofen gestellt wird.
Den Laib vorsichtig auf den heißen Backstein oder das schwere Blech stürzen. Die Oberfläche mit einem scharfen Messer etwa 1 cm tief kreuzförmig einschneiden.
Daran erkennst du es: Der Laib liegt mit der bemehlten Oberfläche auf der heißen Backfläche und trägt einen klaren Kreuzschnitt.
Wichtig: Beim Stürzen und Einschneiden vorsichtig arbeiten, da Backstein oder Blech sehr heiß sind.
Den Laib in den Ofen geben und vorsichtig etwa 100 ml heißes Wasser in das Metallgefäß gießen. 15 Minuten bei 240 °C backen.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche beginnt sichtbar zu bräunen und der Kreuzschnitt öffnet sich.
Wichtig: Heißes Wasser vorsichtig in das vorgeheizte Metallgefäß gießen, da Dampf und Gefäß Verbrennungsgefahr darstellen.
Das Metallgefäß vorsichtig aus dem Ofen entfernen, die Temperatur auf 210 °C senken und den Laib weitere 35–40 Minuten backen, bis die Kruste tief goldbraun ist.
Daran erkennst du es: Die Kruste ist tief goldbraun.
Wichtig: Das Metallgefäß nur mit geeignetem Hitzeschutz entnehmen.
Das Brot auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen, mindestens 2 Stunden. Erst danach in dicke Scheiben schneiden.
Daran erkennst du es: Der Laib ist vollständig ausgekühlt und lässt sich sauber in dicke Scheiben schneiden.
Gut zu wissen
Semola rimacinata ist fein nachgemahlener Hartweizengrieß. Sie prägt Farbe, Duft und Biss des Brotes und ist in italienischen Feinkostläden, größeren Supermärkten oder im Fachhandel erhältlich.
Die Krume fällt etwas weniger rustikal aus.
Bis zu 150 g der Semola rimacinata durch feines Hartweizenmehl ersetzen. Die übrige Semola-Menge unverändert verwenden.
Die im Rezept angegebene Wassermenge verwenden und den Teig bis zur weichen, elastischen, leicht klebrigen Konsistenz kneten.
Wenn der Teig noch nicht fertig geknetet ist, die Konsistenz durch gründliches Weiterkneten prüfen, statt sofort weiteres Mehl zuzugeben.
Die Backfläche mindestens 45 Minuten bei 240 °C mit aufheizen.
Den Laib entsprechend der angegebenen Backphasen vollständig fertig backen, bis die Kruste tief goldbraun ist.
Das Brot mindestens 2 Stunden auf dem Gitter auskühlen lassen.
Den restlichen Laib vollständig auskühlen lassen und erst danach weiter schneiden.
Häufig gefragt
Bis zu 150 g der Semola rimacinata können durch feines Hartweizenmehl ersetzt werden. Die Krume fällt dann etwas weniger rustikal aus.
600 ml Wasser werden zunächst mit der Trockenhefe vermischt. Die übrigen 80 ml dienen dazu, das Salz aufzulösen und anschließend nach und nach in den Teig einzuarbeiten.
Verwendet werden ein Backstein oder ein schweres Blech von etwa 28–30 cm, das mindestens 45 Minuten mit dem Ofen vorgeheizt wird.
Der Laib soll mindestens 2 Stunden vollständig auf einem Gitter auskühlen. Erst danach wird er in dicke Scheiben geschnitten.
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