Gerda finden
Gerda sind fein gehackte sardische Schweinegrieben. Du findest sie am ehesten in italienischen Feinkostläden, bei gut sortierten Metzgereien oder auf sardischen Spezialitätenmärkten.
Sardischer Brotlaib
Herzhafter sardischer Brotlaib aus Semola rimacinata, Weizenmehl Type 0 und fein gehackter Gerda.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Pani cun Gerda ist ein sardischer Brotlaib, dessen herzhafter Teig mit Gerda, also kleinen Schweinegrieben, bereichert wird. Hartweizenmehl und Weizenmehl Type 0 ergeben eine kräftige Kruste und eine saftige, aromatische Krume. Das Brot wird in zwei Backphasen gebacken und vor dem Anschneiden vollständig abgekühlt.
Außen kräftig gebräunt und knusprig, innen saftig und elastisch mit gelblicher Krume. Die fein gehackte Gerda bringt würzige, herzhafte Schweinearomen in den getreidigen Brotgeschmack.
Schritt für Schritt
Semola rimacinata und Weizenmehl Type 0 in der großen Schüssel mischen. Die frische Hefe in 280 ml des lauwarmen Teigwassers auflösen, zur Mehlmischung geben und alles kurz vermengen, bis kein trockenes Mehl mehr sichtbar ist. Die Schüssel abdecken und den Teig 20 Minuten ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Das Mehl ist vollständig befeuchtet und der Teig wirkt noch weich und unentwickelt.
Das Salz im restlichen Teigwasser auflösen. Die Flüssigkeit nach und nach in den Teig einarbeiten und den Teig 8 bis 10 Minuten kneten, bis er glatt, elastisch und nur leicht klebrig ist.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, elastisch und nur leicht klebrig.
Den Teig zu einer Kugel formen, abdecken und 90 Minuten bei Raumtemperatur gehen lassen. Nach 45 Minuten den Teig einmal von allen Seiten zur Mitte falten.
Daran erkennst du es: Der Teig hat sichtbar an Volumen gewonnen.
Den Teig vorsichtig auf die Arbeitsfläche geben, leicht auseinanderziehen und die fein gehackte Gerda gleichmäßig darauf verteilen. Den Teig mehrmals über die Füllung legen, damit die Schweinegrieben gut eingearbeitet sind. Anschließend zu einem runden Laib formen und mit dem Schluss nach unten auf Backpapier setzen.
Daran erkennst du es: Die Gerda ist gleichmäßig im Teig verteilt und der Laib hält seine runde Form.
Den Laib abdecken und 60 bis 75 Minuten gehen lassen. Inzwischen den Backofen mit dem leeren Backblech und der kleinen feuerfesten Schale auf 240 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Daran erkennst du es: Der Laib ist sichtbar aufgegangen und der Backofen vollständig vorgeheizt.
Wichtig: Beim Vorheizen werden Backblech und Schale sehr heiß; nur mit geeignetem Hitzeschutz anfassen.
Die Oberfläche des Laibs mit dem scharfen Messer zwei- bis dreimal einschneiden. Das Brot auf das heiße Backblech setzen, 100 ml kochendes Wasser in die feuerfeste Schale gießen und die Ofentür sofort schließen. Das Brot 15 Minuten bei 240 °C backen.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche beginnt kräftig zu bräunen und die Einschnitte öffnen sich.
Wichtig: Kochendes Wasser kann schlagartig Dampf erzeugen. Gesicht und Hände von der Schale und der Ofenöffnung fernhalten.
Die feuerfeste Schale vorsichtig herausnehmen, die Temperatur auf 210 °C senken und den Laib weitere 25 Minuten backen.
Daran erkennst du es: Die Kruste ist kräftig gebräunt und die Unterseite klingt beim Klopfen hohl.
Wichtig: Die Schale und das Backblech bleiben sehr heiß; beim Herausnehmen Hitzeschutz verwenden.
Das Brot aus dem Ofen nehmen und vor dem Anschneiden mindestens 60 Minuten auf dem Kuchengitter abkühlen lassen.
Daran erkennst du es: Das Brot ist vollständig abgekühlt und lässt sich sauber anschneiden.
Gut zu wissen
Gerda sind fein gehackte sardische Schweinegrieben. Du findest sie am ehesten in italienischen Feinkostläden, bei gut sortierten Metzgereien oder auf sardischen Spezialitätenmärkten.
Fein gemahlener Hartweizengrieß sorgt für die gelbliche Farbe, den kräftigen Getreidegeschmack und die typische Struktur des Brotes. Er ist in italienischen Lebensmittelgeschäften, größeren Supermärkten und vielen gut sortierten Onlineshops erhältlich.
Der Brotlaib bleibt herzhaft, schmeckt aber weniger regional geprägt.
Gerda im gleichen Arbeitsschritt durch ungesalzene Schweinegrieben ersetzen und die Salzmenge im Teig nicht automatisch verändern.
Das Brot erhält weiterhin eine herzhafte Schweinekomponente, der Geschmack weicht jedoch von sardischer Gerda ab.
Ciccioli im Arbeitsschritt zum Einarbeiten der Gerda verwenden.
Das Salzwasser nach der ersten Teigruhe portionsweise zugeben und den Teig anschließend gründlich kneten.
Den Teig weiterkneten, bis er glatt und elastisch wird, und ihm anschließend die vorgesehene Gehzeit geben.
Die fein gehackte Gerda gleichmäßig auf dem leicht auseinandergezogenen Teig verteilen und durch wiederholtes Falten einarbeiten.
Den Teig vorsichtig erneut falten und zu einem Laib formen, ohne ihn stark zu entgasen.
Den Laib mindestens 60 Minuten auf dem Kuchengitter abkühlen lassen.
Das Brot vollständig auskühlen lassen und erst danach anschneiden.
Häufig gefragt
Gerda sind fein gehackte sardische Schweinegrieben, die in den Brotteig eingearbeitet werden.
Fein gemahlener Hartweizengrieß sorgt für eine gelbliche Farbe, kräftigen Getreidegeschmack und die typische Struktur des Brotes.
Das Wasser erzeugt zu Beginn der ersten Backphase Dampf und unterstützt die kräftige Krustenbildung.
Die Krume braucht diese Zeit, um sich zu setzen und beim Anschneiden stabil zu werden.
Unabhängig von Google Analytics verwenden wir eine cookielose, selbst betriebene Reichweitenstatistik mit Plausible. Sie erhält keine Kontodaten, Suchbegriffe oder URL-Parameter. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Aus unserer Küche
Kommentare zum Rezept
Wie hat es dir geschmeckt? Teile deine Erfahrungen oder stelle eine Frage.
Kommentare werden geladen …