Grobes Maismehl verwenden
Grobes Maismehl gibt der Polenta ihre charakteristische Struktur und bildet nach dem Kühlen eine stabile Grundlage zum Schneiden.
Frittierte Polenta aus Sizilien
Goldbraune Scagliozzi alla messinese werden aus dick gekochter, gekühlter Polenta geschnitten und in heißem neutralem Öl knusprig frittiert. Die etwa 24 Dreiecke werden heiß und pur serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Scagliozzi alla messinese sind goldbraune Dreiecke aus fester Polenta, die in Messina als einfaches frittiertes Gericht bekannt sind. Dafür wird Maispolenta gekocht, vollständig gekühlt, portioniert und anschließend in heißem Öl knusprig ausgebacken. Die sizilianische Zubereitung lebt vom Kontrast zwischen krosser Hülle und weichem Kern und wird am besten sofort serviert.
Außen knusprig und goldbraun, innen weich und cremig-fest mit dem milden, leicht körnigen Charakter grober Maispolenta.
Schritt für Schritt
Eine flache Form von etwa 24 × 20 cm mit Backpapier auslegen.
Das Wasser in einem schweren Topf aufkochen und 10 g Salz einrühren. Das Maismehl unter ständigem Rühren langsam einrieseln lassen. Die Hitze klein stellen und die Polenta 40–45 Minuten garen, dabei häufig rühren, bis sie sehr dick ist und sich vom Topfrand löst.
Daran erkennst du es: Die Polenta ist sehr dick und löst sich vom Topfrand.
Die heiße Polenta 1,5–2 cm dick in die vorbereitete Form streichen und glatt ziehen. 30 Minuten abkühlen lassen, dann abdecken und mindestens 4 Stunden, besser über Nacht, im Kühlschrank fest werden lassen.
Daran erkennst du es: Die Polenta ist vollständig kalt und fest genug, um sauber geschnitten zu werden.
Die feste Polenta aus der Form heben und in 24 Dreiecke schneiden. Die Stücke mit Küchenpapier sorgfältig trocken tupfen; eine trockene Oberfläche sorgt für eine gleichmäßigere Kruste.
Daran erkennst du es: Die Oberflächen der Dreiecke fühlen sich trocken an.
Das Öl in einem hohen, schweren Topf auf 175 °C erhitzen. Es sollte die Polentastücke gut umgeben, der Topf darf aber höchstens zur Hälfte gefüllt sein. Die Dreiecke portionsweise 3–4 Minuten pro Seite frittieren, bis sie goldbraun und außen knusprig sind. Die Temperatur zwischen 170 und 180 °C halten.
Daran erkennst du es: Die Dreiecke sind goldbraun und außen knusprig.
Wichtig: Den Topf höchstens zur Hälfte mit Öl füllen und die trockenen Polentastücke vorsichtig einlegen.
Die Scagliozzi mit einer Schaumkelle herausheben, kurz auf Küchenpapier abtropfen lassen und mit den restlichen 2 g Salz bestreuen. Sofort heiß servieren.
Daran erkennst du es: Das überschüssige Öl ist kurz abgetropft und die Scagliozzi sind noch heiß.
Gut zu wissen
Grobes Maismehl gibt der Polenta ihre charakteristische Struktur und bildet nach dem Kühlen eine stabile Grundlage zum Schneiden.
Das neutrale Öl lässt den Maisgeschmack im Vordergrund und wird auf 175 °C erhitzt.
Die Polenta mindestens 4 Stunden, besser über Nacht, kühlen und erst dann schneiden.
Das Öl auf etwa 175 °C erhitzen, zwischen 170 und 180 °C halten und portionsweise frittieren.
Die Dreiecke vor dem Frittieren sorgfältig mit Küchenpapier trocken tupfen.
Häufig gefragt
Scagliozzi sind gekochte, gekühlte und in Dreiecke geschnittene Polenta, die anschließend goldbraun frittiert wird.
Durch das vollständige Kühlen wird die Polenta fest genug, um in saubere Dreiecke geschnitten und anschließend frittiert zu werden.
Sie werden direkt nach dem Frittieren heiß, mit Salz bestreut und pur serviert.
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