Semola rimacinata
Feiner Hartweizengrieß wird in italienischen Lebensmittelgeschäften, gut sortierten Supermärkten und im Mehlregal größerer Märkte angeboten. Er sorgt für eine etwas körnigere, knusprige Kruste.
Sizilianisches Fischgericht
Geöffnete Sardinen werden kurz in Weißweinessig mariniert, mit feinem Hartweizengrieß umhüllt und portionsweise knusprig frittiert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Sarde allinguate sind eine schlichte sizilianische Fischzubereitung mit viel Charakter: Die geöffneten Sardinen nehmen in kurzer Essigmarinade eine feine Säurenote an, bevor sie in Hartweizengrieß gewendet und goldbraun ausgebacken werden. Mit Zitronenspalten serviert, verbinden sie saftiges Fischfleisch, eine knusprige Kruste und mediterrane Frische.
Außen goldbraun und knusprig, innen saftig und zart. Die Sardinen schmecken herzhaft und leicht säuerlich, während Zitronensaft am Tisch für zusätzliche Frische sorgt.
Schritt für Schritt
Falls die Sardinen noch nicht vorbereitet sind, Köpfe und Innereien entfernen, die Fische vorsichtig aufklappen und die Mittelgräte sowie größere Gräten herauslösen. Kurz abspülen und gründlich trocken tupfen.
Die Sardinen nebeneinander in eine flache, säurefeste Form legen. Mit dem Weißweinessig übergießen, mit einem Teil des Salzes würzen und 30 Minuten abgedeckt im Kühlschrank marinieren.
Die Sardinen aus dem Essig nehmen und sehr gründlich abtropfen lassen. Mit Küchenpapier trocken tupfen, damit die Panade später gut haftet.
Das Erdnussöl in einer breiten, tiefen Pfanne auf 170 bis 175 °C erhitzen. Die Sardinen portionsweise im Hartweizengrieß wenden und überschüssigen Grieß leicht abschütteln.
Wichtig: Beim Arbeiten mit heißem Öl vorsichtig vorgehen und Wasser von der Pfanne fernhalten.
Die Sardinen portionsweise in das heiße Öl geben und auf jeder Seite etwa 2 bis 3 Minuten goldbraun und knusprig frittieren. Die fertigen Fische auf einem Gitter oder Küchenpapier abtropfen lassen. Während eine Portion frittiert, kann die nächste Portion vorbereitet werden.
Daran erkennst du es: Die Sardinen sind goldbraun und knusprig.
Wichtig: Die Sardinen vorsichtig ins Öl geben, damit es nicht spritzt.
Die Sardinen mit dem restlichen Salz abschmecken und sofort mit der in Spalten geschnittenen Zitrone servieren.
Gut zu wissen
Feiner Hartweizengrieß wird in italienischen Lebensmittelgeschäften, gut sortierten Supermärkten und im Mehlregal größerer Märkte angeboten. Er sorgt für eine etwas körnigere, knusprige Kruste.
Geöffnete und entgrätete Sardinen verkürzen die Vorbereitung. Falls die Fische noch nicht vorbereitet sind, werden Kopf, Innereien, Mittelgräte und größere Gräten vor dem Marinieren entfernt.
Die Kruste wird feiner und weniger körnig.
Den Hartweizengrieß im gleichen Mengenverhältnis durch Weizenmehl Type 405 ersetzen und die Sardinen wie beschrieben darin wenden.
Die Fische nach dem Herausnehmen aus dem Essig gründlich abtropfen lassen und mit Küchenpapier trocknen.
Lose Stellen vor dem Frittieren nochmals vorsichtig mit Hartweizengrieß bestreuen und überschüssigen Grieß abschütteln.
Das Öl auf 170 bis 175 °C erhitzen und portionsweise frittieren.
Die nächste Portion erst einlegen, wenn das Öl wieder deutlich heiß ist.
Die Sardinen in mehreren kleinen Portionen ausbacken und zwischen den Chargen kurz warten, bis das Öl wieder heiß ist.
Die bereits frittierten Fische auf dem Gitter lassen und die restlichen Chargen mit mehr Abstand zubereiten.
Häufig gefragt
Ja. 80 g Weizenmehl Type 405 eignen sich als Ersatz. Die Kruste wird dadurch feiner und weniger körnig.
Eine trockene Oberfläche lässt den Hartweizengrieß besser haften und verhindert, dass die Kruste im heißen Öl weich wird oder stärker spritzt.
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