Mehl und Kartoffelstärke
Tipo 00 oder Weizenmehl Type 405 bilden die Mehlbasis. Die Kartoffelstärke lockert die Struktur und unterstützt die zarte, weiche Textur.
Italienweit verbreitete Küche
Etwa 30 weiche Zitronenbiscotti mit Butter, Zitronenschale und Zitronensaft. Der gekühlte Teig wird zu Kugeln geformt, erst in Zucker und anschließend in Puderzucker gewälzt und gebacken, bis die Ränder leicht Farbe bekommen und die Mitte weich bleibt.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Biscotti al limone morbidi verbinden ein klares Zitronenaroma mit einer zarten, weichen Textur. Kartoffelstärke und Butter machen den Teig besonders mürbe, während die doppelte Zuckerschicht beim Backen eine helle, leicht rissige Oberfläche bildet. Die unkomplizierten Kugeln passen wunderbar zu Kaffee oder Tee.
Außen umhüllt eine feine, leicht rissige Zuckerschicht die Biscotti. Die Ränder sind zart gebacken, die Mitte bleibt weich und mürbe. Geschmacklich stehen frische Zitronenschale, milde Butter und eine deutliche Süße im Vordergrund.
Schritt für Schritt
Mehl, Kartoffelstärke, Backpulver und Salz in einer Rührschüssel vermischen. Die unbehandelten Zitronen heiß abwaschen und trocken reiben. Nur die gelbe Schale fein abreiben und anschließend 30 ml Saft aus den Zitronen pressen.
Butter, 130 g Zucker und Zitronenabrieb mit den Quirlen des Handrührgeräts 2 bis 3 Minuten cremig rühren. Das Ei einarbeiten und anschließend den Zitronensaft unterrühren.
Daran erkennst du es: Die Masse wirkt cremig und gleichmäßig.
Die Mehlmischung nach und nach zur Buttermasse geben und nur so lange verrühren, bis ein weicher, leicht klebriger Teig entstanden ist. Den Teig zu einer flachen Scheibe formen, abdecken und 60 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist nach dem Kühlen deutlich formbarer.
Den Backofen auf 170 °C Ober-/Unterhitze oder 160 °C Umluft vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Den gekühlten Teig in etwa 30 Portionen von jeweils ungefähr 20 g teilen und mit leicht angefeuchteten Händen zu Kugeln rollen.
Jede Teigkugel zuerst im Zucker und danach großzügig im Puderzucker wenden. Die Kugeln mit ausreichend Abstand auf die vorbereiteten Bleche setzen, da sie beim Backen leicht auseinanderlaufen.
Die Biscotti im vorgeheizten Ofen 12 bis 14 Minuten backen. Sie sollen an den Rändern gerade eben Farbe bekommen, in der Mitte aber noch weich wirken. Bei Umluft die Bleche nacheinander oder mit genügend Abstand backen.
Daran erkennst du es: Die Ränder sind gerade eben leicht gebräunt, während die Mitte noch weich wirkt.
Wichtig: Den Teig vollständig backen und nicht roh verzehren.
Die Kekse 5 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen. Anschließend vorsichtig auf ein Kuchengitter setzen und vollständig auskühlen lassen, damit die Oberfläche zart bleibt und die Zuckerschicht gut haftet.
Daran erkennst du es: Die Biscotti sind vollständig ausgekühlt und lassen sich vorsichtig vom Gitter lösen.
Gut zu wissen
Tipo 00 oder Weizenmehl Type 405 bilden die Mehlbasis. Die Kartoffelstärke lockert die Struktur und unterstützt die zarte, weiche Textur.
Für den Abrieb nur die gelbe Schale verwenden. Der Saft wird frisch gepresst und erst nach dem Ei unter die Buttermasse gerührt.
Die Kugeln werden zuerst in Kristallzucker und anschließend großzügig in Puderzucker gewälzt. Diese Reihenfolge unterstützt die sichtbare helle Oberfläche.
Das Ergebnis bleibt ähnlich; kleine Unterschiede in der Mehlaufnahme können die Klebrigkeit des Teigs leicht verändern.
Die Mehlmenge beibehalten und den Teig nur so lange mischen, bis er weich und leicht klebrig ist.
Die Biscotti können etwas weniger kartoffelig, aber weiterhin zart werden.
Kartoffelstärke im gleichen Gewicht durch Maisstärke ersetzen und die Mehlmenge unverändert lassen.
Das Zitronenaroma bleibt erhalten, sofern Schale und Saft frisch und aromatisch sind.
Nur unbehandelte Zitronen für den Abrieb verwenden und die Saftmenge von 30 ml beibehalten.
Den Teig 60 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen und die Kugeln mit leicht angefeuchteten Händen formen.
Den Teig vor dem weiteren Formen nochmals kurz kühlen.
Nur so lange verrühren, bis keine trockenen Stellen mehr sichtbar sind.
Jede Kugel zuerst in Kristallzucker und anschließend großzügig in Puderzucker wenden.
Nach 12 bis 14 Minuten auf leicht gefärbte Ränder und eine noch weiche Mitte achten.
Häufig gefragt
Die Kühlzeit macht den weichen, leicht klebrigen Teig formbarer. Dadurch lassen sich die Kugeln leichter rollen und auf den Blechen verteilen.
Ja. Dafür den Ofen auf 170 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Bei Umluft sind 160 °C vorgesehen.
Die Ränder sollen gerade eben Farbe bekommen, während die Mitte noch weich wirkt. Nach dem Abkühlen festigt sich die Struktur weiter.
Die erste Schicht aus Kristallzucker unterstützt die Oberfläche, die zweite Schicht aus Puderzucker bildet die helle, leicht rissige Zuckerschicht.
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