Kräftige Wurstspezialität
Ventricina del Vastese ist eine grob gehackte, kräftig gewürzte Wurstspezialität aus den Abruzzen. In der Pasta sorgt sie für eine pikante, herzhafte Note.
Pasta fredda aus den Abruzzen
Kalte kurze Pasta mit würziger Ventricina del Vastese, gerösteten roten Paprika, Kirschtomaten, Petersilie und einem frischen Dressing aus Olivenöl und Weißweinessig.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
In dieser sommerlichen Variante aus den Abruzzen treffen kurze Pasta, würzige Ventricina del Vastese und süß geröstete Paprika zusammen. Petersilie, Knoblauch und ein wenig Weißweinessig halten den kräftigen Geschmack frisch. Nach dem Abkühlen wird die Pasta als unkompliziertes kaltes Hauptgericht serviert.
Saftige Kirschtomaten und weiche, süß geröstete Paprika treffen auf bissfeste Pasta und kleine, würzige Ventricina-Würfel. Das Dressing wirkt frisch und leicht säuerlich, während Knoblauch, Petersilie und schwarzer Pfeffer für Tiefe sorgen.
Schritt für Schritt
Den Backofen auf 230 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Paprika waschen, halbieren und Kerne sowie weiße Innenhäute entfernen. Mit der Schnittfläche nach unten auf ein Backblech legen und 25–30 Minuten rösten, bis die Haut dunkel wird und Blasen wirft. Die heißen Paprikahälften in eine Schüssel geben, abdecken und 10 Minuten ruhen lassen. Anschließend die Haut abziehen und das Fruchtfleisch in mundgerechte Streifen schneiden.
Daran erkennst du es: Die Haut ist dunkel und wirft Blasen.
Wichtig: Backblech und Paprika sind direkt nach dem Rösten sehr heiß.
Während die Paprika im Ofen ist, reichlich Wasser mit 5 g Salz aufkochen. Die Pasta nach Packungsangabe al dente garen und dabei eine Minute vor Ende der angegebenen Zeit probieren. Abgießen, mit 15 ml Olivenöl vermengen und auf einer breiten Platte ausbreiten. Etwa 10 Minuten bei Raumtemperatur abkühlen lassen, danach für 20 Minuten in den Kühlschrank stellen.
Daran erkennst du es: Die Pasta ist al dente und hat noch Biss.
Die Kirschtomaten halbieren. Die rote Zwiebel sehr fein würfeln. Knoblauch schälen und fein hacken. Petersilie waschen, trocken schütteln und fein schneiden. Olivenöl, Weißweinessig, Knoblauch, das restliche Salz und den Pfeffer in einer kleinen Schüssel verrühren.
Die Ventricina aus der Hülle lösen und in kleine Würfel schneiden. Die abgekühlte Pasta mit Paprika, Tomaten, Zwiebel, Petersilie und Ventricina in einer großen Schüssel vermengen.
Das Dressing über die Pasta geben und alles gründlich mischen. Die Schüssel abdecken und die Pasta 30 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen. Vor dem Servieren noch einmal vorsichtig durchheben und bei Bedarf mit einer kleinen Prise Salz abschmecken.
Daran erkennst du es: Das Dressing ist gleichmäßig verteilt und die Pasta schmeckt frisch und würzig.
Gut zu wissen
Ventricina del Vastese ist eine grob gehackte, kräftig gewürzte Wurstspezialität aus den Abruzzen. In der Pasta sorgt sie für eine pikante, herzhafte Note.
Das Rösten bringt die natürliche Süße der roten Paprika hervor und ergänzt die würzige Ventricina mit einem weicheren, leicht rauchigen Aroma.
Sie schmeckt meist etwas trockener und weniger paprika-aromatisch als Ventricina del Vastese.
Die Ventricina im gleichen Arbeitsschritt durch pikante Soppressata ersetzen, aus der Hülle lösen und klein würfeln.
Eine Minute vor Ende der angegebenen Garzeit probieren und die Pasta direkt abgießen, sobald sie al dente ist.
Die Pasta gründlich abkühlen lassen und das Dressing erst danach einarbeiten; vollständig verkochte Pasta lässt sich jedoch nur begrenzt retten.
Die Schoten rösten, bis die Haut dunkel wird und Blasen wirft, und anschließend 10 Minuten abgedeckt ruhen lassen.
Die Paprika nochmals kurz unter die starke Ofenhitze geben und erneut abgedeckt ruhen lassen.
Die Pasta erst nach 30 Minuten im Kühlschrank vorsichtig durchheben und dann bei Bedarf Salz ergänzen.
Die Pasta nochmals kurz ziehen lassen und anschließend mit einer kleinen Prise Salz nachwürzen.
Häufig gefragt
Als Alternative eignet sich pikante Soppressata. Sie schmeckt meist etwas trockener und weniger paprika-aromatisch.
Am besten passen kurze ungefüllte Pastasorten wie Fusilli, die das Dressing und die kleinen Zutaten gut aufnehmen.
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