Mascarpone gut gekühlt verwenden
Gut gekühlte Mascarpone lässt sich zu einer glatten, standfähigen Creme verarbeiten.
Süße Mascarponecreme, lombardische Art
Eine luftige Mascarponecreme aus dem Lodigiano mit Eigelb, Zucker, aufgeschlagenem Eiweiß und einem Hauch Rum. Kalt gestellt wird sie in kleinen Tassen serviert und von trockenen Keksen begleitet.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Crema lodigiana ist eine feine lombardische Mascarponecreme aus dem Lodigiano. Eigelb und Zucker bilden die vollmundige Basis, Mascarpone sorgt für Cremigkeit, während aufgeschlagenes Eiweiß eine leichte, luftige Struktur einbringt. Ein wenig Rum rundet das Aroma ab; nach der Kühlzeit wird die Creme frisch mit trockenen Keksen serviert.
Die Creme ist glatt, kühl und luftig, mit einer milden Mascarponefülle, feiner Süße und einem dezenten Rumduft. Trockene Kekse bringen einen angenehmen knusprigen Kontrast.
Schritt für Schritt
Die pasteurisierten Eier trennen. Eigelb und Zucker in der Rührschüssel mit dem Handrührgerät 4 bis 5 Minuten hell und dickcremig aufschlagen.
Daran erkennst du es: Die Masse ist hell, deutlich dicker und fällt cremig vom Rührbesen.
Wichtig: Für die ungegarte Creme ausschließlich pasteurisierte Eier verwenden.
Die gekühlte Mascarpone portionsweise unter die Eigelb-Zucker-Masse rühren, bis eine glatte Creme entsteht. Den Rum kurz einarbeiten, ohne die Creme unnötig lange zu schlagen.
Daran erkennst du es: Die Creme ist glatt und gleichmäßig, ohne sichtbare Mascarponeklümpchen.
Das Eiweiß in der sauberen, fettfreien Schüssel mit dem Handrührgerät steif schlagen. Ein Drittel des Eischnees kräftig unter die Mascarponecreme rühren. Den restlichen Eischnee mit dem Teigschaber vorsichtig unterheben, bis keine großen weißen Streifen mehr sichtbar sind.
Daran erkennst du es: Der Eischnee ist steif und die fertige Creme locker, aber gleichmäßig vermischt.
Die Creme auf 6 kleine Tassen oder Dessertgläser verteilen, abdecken und etwa 2 bis 3 Stunden im Kühlschrank kühlen. Die Kühlzeit gibt der Creme Struktur und verbindet die Aromen.
Daran erkennst du es: Die Creme ist gut durchgekühlt und behält ihre luftige, cremige Struktur.
Wichtig: Die Creme wird nicht erhitzt. Pasteurisierte Eier verwenden und die portionierte Creme bis zum Servieren im Kühlschrank aufbewahren.
Die gut gekühlte Crema lodigiana kurz vor dem Servieren mit den trockenen Keksen reichen.
Daran erkennst du es: Die Creme ist kalt und die Kekse bleiben trocken und knusprig.
Wichtig: Frisch verzehren und Reste nicht mehrere Tage aufbewahren.
Gut zu wissen
Gut gekühlte Mascarpone lässt sich zu einer glatten, standfähigen Creme verarbeiten.
Die trockenen Kekse erst kurz vor dem Servieren zur Creme reichen, damit sie ihren knusprigen Kontrast behalten.
Eine saubere, fettfreie Schüssel verwenden und das Eiweiß getrennt von Eigelb oder Fett schlagen.
Den letzten Teil des Eischnees behutsam mit dem Teigschaber unterheben.
Mascarpone in kleinen Portionen unterrühren und nur so lange arbeiten, bis die Creme glatt ist.
Die Creme kann nach der Zubereitung abgedeckt 2 bis 3 Stunden im Kühlschrank kühlen und bis zum Servieren vorbereitet werden.
Die Creme bis zum Servieren durchgehend im Kühlschrank aufbewahren und frisch verzehren.
Da die Creme nicht erhitzt wird, pasteurisierte Eier verwenden. Reste nicht mehrere Tage aufbewahren.
Häufig gefragt
Nein. Die Creme wird kalt zubereitet und im Kühlschrank gekühlt. Verwende deshalb pasteurisierte Eier und halte die Creme bis zum Servieren kalt.
Das Eiweiß wird steif geschlagen. Ein Teil wird kräftiger eingerührt, der restliche Eischnee wird vorsichtig untergehoben, damit die Luftigkeit erhalten bleibt.
Sie wird in kleinen Tassen oder Dessertgläsern kalt serviert und von 6 bis 12 trockenen Keksen begleitet.
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