Wildfenchel auswählen
Frischen Wildfenchel findest du am ehesten auf italienischen Wochenmärkten, in mediterranen Gemüsegeschäften oder gelegentlich tiefgekühlt. Sein Aroma ist würziger und intensiver als das von gewöhnlichem Fenchelgrün.
Sizilianische Getreidespeise
Eine weiche sizilianische Hartweizenspeise aus cremig gekochtem Semola, Brokkoli, Mangold und Wildfenchel, verfeinert mit Knoblauchöl und Chiliflocken.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Frascatula 'cco miscaturi ist eine löffelbare sizilianische Getreidespeise aus dem Inselinneren. Fein gemahlener Hartweizengrieß gart in der aromatischen Gemüsekochbrühe von Brokkoli, Mangold und Wildfenchel zu einer dicken, cremigen Masse. Das gemischte Gemüse wird separat mit Knoblauch und Chiliflocken erwärmt und anschließend unter den Grieß gehoben. Diese vegetarische Fassung bleibt weich, herzhaft und direkt servierfertig.
Die Frascatula ist dick, cremig und weich, aber nicht glatt püriert. Brokkoli und Mangold bringen milde Gemüsewürze, Wildfenchel eine fein anisartige, wild-würzige Note. Knoblauch, Chili und natives Olivenöl sorgen für Wärme, leichte Schärfe und einen aromatischen Abschluss.
Schritt für Schritt
Brokkoli putzen und in kleine Röschen teilen. Die zarten Stiele schälen und ebenfalls klein schneiden. Mangold waschen und grob schneiden. Beim Wildfenchel harte Stiele entfernen und die zarten Teile hacken.
Daran erkennst du es: Alle Gemüseteile sind klein genug geschnitten, damit sie gleichmäßig garen.
Wasser mit 10 g Salz in einem großen Topf zum Kochen bringen. Brokkoli, Mangold und Wildfenchel hineingeben, die Hitze reduzieren und das Gemüse zugedeckt etwa 20 Minuten sanft garen, bis es weich ist. Das Gemüse mit einer Schaumkelle herausheben und die Kochbrühe im Topf behalten.
Daran erkennst du es: Das Gemüse ist weich und lässt sich leicht mit der Schaumkelle teilen.
25 ml Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen. Knoblauch und Chiliflocken kurz darin erwärmen, ohne den Knoblauch zu bräunen. Das gekochte Gemüse dazugeben und bei mittlerer Hitze etwa 5 Minuten unter gelegentlichem Wenden anbraten.
Daran erkennst du es: Der Knoblauch duftet, bleibt hell und das Gemüse ist rundum mit Öl und Gewürzen überzogen.
Die Gemüsebrühe wieder zum Kochen bringen. Den Hartweizengrieß langsam unter ständigem Rühren einrieseln lassen, damit keine Klümpchen entstehen. Die Hitze niedrig stellen und den Grieß 8 bis 10 Minuten rühren, bis eine dicke, cremige Masse entsteht. Mit dem restlichen Salz abschmecken.
Daran erkennst du es: Die Masse ist dick, cremig und ohne sichtbare Klümpchen; sie bleibt löffelbar.
Das angebratene Gemüse unter die Getreidemasse rühren und alles weitere 2 bis 3 Minuten sanft erhitzen. Die Frascatula soll weich und löffelbar bleiben.
Daran erkennst du es: Das Gemüse ist gleichmäßig verteilt und die Masse bleibt weich und löffelbar.
Die Frascatula auf tiefe Teller verteilen und mit dem restlichen Olivenöl beträufeln. Sofort servieren.
Daran erkennst du es: Die Frascatula ist heiß, weich und direkt servierfertig.
Gut zu wissen
Frischen Wildfenchel findest du am ehesten auf italienischen Wochenmärkten, in mediterranen Gemüsegeschäften oder gelegentlich tiefgekühlt. Sein Aroma ist würziger und intensiver als das von gewöhnlichem Fenchelgrün.
Fein gemahlener Hartweizengrieß, Semola rimacinata, ergibt eine besonders seidige Konsistenz. Feiner Hartweizengrieß funktioniert ebenfalls, wird aber etwas körniger.
Das Fenchelaroma wird milder und weniger wild-würzig.
Wildfenchel im gleichen Rezeptschritt durch Fenchelgrün ersetzen und eine kleine Prise Fenchelsamen zum Gemüse geben.
Die Frascatula wird etwas körniger und weniger seidig.
Die gleiche Menge feinen Hartweizengrieß verwenden und wie beschrieben langsam in die kochende Brühe einrieseln lassen.
Den Grieß langsam in einem dünnen Strahl einrieseln lassen und sofort ständig rühren.
Die Masse kräftig weiterrühren und bei Bedarf mit etwas heißer Kochbrühe geschmeidiger machen.
Knoblauch und Chiliflocken nur kurz im Öl erwärmen und den Knoblauch hell lassen.
Verbrannte Knoblauchstücke entfernen und das Gemüse mit frischem Olivenöl weiterführen.
Die Garzeit beobachten und die Masse weich sowie löffelbar halten.
Mit etwas heißer zurückbehaltener Gemüsebrühe verdünnen und kurz glatt rühren.
Brokkoli, Mangold und Wildfenchel können durch eine andere saisonale Mischung aus aromatischem Gemüse ersetzt werden, während die cremige Hartweizenbasis erhalten bleibt.
Häufig gefragt
Als Ersatz eignet sich Fenchelgrün mit einer kleinen Prise Fenchelsamen. Das Aroma wird dadurch milder und weniger wild-würzig.
Ja. Feiner Hartweizengrieß funktioniert ebenfalls, ergibt aber eine etwas körnigere und weniger seidige Konsistenz als Semola rimacinata.
10 g Salz würzen die Gemüsekochbrühe. Das verbleibende Salz wird später zum Abschmecken der cremigen Grießmasse verwendet.
Sie soll dick, cremig, weich und löffelbar bleiben. Der Hartweizengrieß darf nicht trocken oder schnittfest werden.
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