Semola rimacinata
Semola rimacinata di grano duro ist fein gemahlener Hartweizengrieß. Sie macht den Teig elastisch und verleiht ihm eine leicht kernige Struktur.
Herzhafte Fritti aus Apulien
Goldbraun frittierte apulische Teigtaschen aus luftigem Hefeteig mit dick eingekochter Tomatensauce, Mozzarella und Pecorino.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Panzerotti pugliesi al pomodoro e mozzarella gehören zur herzhaften Streetfood-Küche Apuliens. Der luftige Hefeteig umschließt eine würzige, bewusst dick eingekochte Tomatenfüllung, Mozzarella und etwas Pecorino. So bleiben die Halbmonde außen knusprig und innen saftig, ohne dass die Füllung beim Frittieren ausläuft.
Außen knusprig und goldbraun, innen weich und luftig mit saftiger, würziger Tomatenfüllung. Die Mozzarella schmilzt cremig, während Pecorino und Oregano für eine kräftige, herzhaft-pikante Note sorgen.
Schritt für Schritt
Die Frischhefe oder Trockenhefe mit dem Zucker und etwa 100 ml vom lauwarmen Wasser in einer kleinen Schüssel verrühren. Die Mischung kurz stehen lassen.
Weizenmehl und Semola in der großen Schüssel mischen. Hefemischung, das restliche lauwarme Wasser und Olivenöl zugeben, zunächst vermengen und anschließend das Salz einarbeiten. Den Teig 8 bis 10 Minuten kneten, bis er glatt und elastisch ist.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, elastisch und löst sich weitgehend vom Schüsselrand.
Den Teig zu einer Kugel formen, in der Schüssel abdecken und an einem zugfreien Ort etwa 2 Stunden gehen lassen, bis er sich deutlich vergrößert hat.
Daran erkennst du es: Der Teig hat sich deutlich vergrößert.
Während der Teig geht, passierte Tomaten mit Oregano und 3 g Salz in einem kleinen Topf ohne Deckel sanft einkochen. Nach 12 bis 15 Minuten soll eine dicke Sauce von etwa 250 g entstanden sein. Die Sauce vollständig abkühlen lassen. Die Mozzarella gut abtropfen lassen und in kleine Würfel schneiden.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist deutlich eingedickt und läuft nicht mehr wässrig vom Löffel.
Den gegangenen Teig auf die Arbeitsfläche geben, in 10 gleich große Portionen von jeweils etwa 80 bis 85 g teilen und zu glatten Kugeln schleifen. Abdecken und nochmals etwa 45 Minuten ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Die Teigkugeln sind entspannt und lassen sich leicht ausrollen.
Jede Teigkugel auf wenig Mehl zu einer runden, etwa 14 bis 15 cm großen und 3 mm dicken Teigscheibe ausrollen. Die Scheiben nicht zu dünn ausrollen, damit sie beim Frittieren stabil bleiben.
Daran erkennst du es: Die Teigscheiben sind gleichmäßig dick und haben keine dünnen Stellen.
Auf eine Hälfte jeder Teigscheibe etwa 25 g Tomatensauce, 40 g Mozzarella und einen Teil des geriebenen Pecorino geben. Einen kleinen Rand frei lassen. Die freie Teighälfte darüberklappen, die Ränder mit etwas Wasser befeuchten und zuerst mit den Fingern, dann mit einer Gabel sorgfältig verschließen.
Daran erkennst du es: Die Ränder sind rundum fest verschlossen und weisen keine offenen Stellen auf.
Das Erdnussöl in einem hohen Topf auf 170 bis 175 °C erhitzen. Die Panzerotti portionsweise, höchstens zwei oder drei gleichzeitig, hineingeben und insgesamt etwa 3 bis 4 Minuten frittieren. Dabei vorsichtig wenden, bis sie rundum aufgegangen und goldbraun sind.
Daran erkennst du es: Die Panzerotti sind rundum aufgegangen und goldbraun.
Wichtig: Heißes Öl vorsichtig handhaben und die Panzerotti langsam hineingeben, um Spritzer zu vermeiden.
Die Panzerotti mit einer Schaumkelle herausheben, kurz auf Küchenpapier abtropfen lassen und heiß servieren.
Daran erkennst du es: Das überschüssige Öl ist abgetropft und die Panzerotti werden noch heiß serviert.
Wichtig: Die heiße Füllung vor dem ersten Bissen vorsichtig prüfen.
Gut zu wissen
Semola rimacinata di grano duro ist fein gemahlener Hartweizengrieß. Sie macht den Teig elastisch und verleiht ihm eine leicht kernige Struktur.
Gut abgetropfte Mozzarella bringt weniger zusätzliche Flüssigkeit in die Füllung und erleichtert dadurch das Verschließen der Panzerotti.
Fein geriebener Pecorino Romano ergänzt die milde Mozzarella mit einer kräftigen, würzigen Käsenote.
Der Teig wird etwas weicher und verliert die leicht kernige Struktur der Semola.
Die Semola rimacinata durch dieselbe Menge Weizenmehl Type 550 ersetzen und den Teig wie beschrieben kneten.
Das Ergebnis bleibt ein luftiger Hefeteig.
Die Frischhefe durch 6 g Trockenhefe ersetzen und die Trockenhefe wie im Rezept beschrieben mit Zucker und lauwarmem Wasser verrühren.
Das Ergebnis bleibt ein luftiger Hefeteig.
Die Trockenhefe durch 12 g Frischhefe ersetzen und die Frischhefe wie im Rezept beschrieben mit Zucker und lauwarmem Wasser verrühren.
Die Sauce ohne Deckel bis zu einer dicken Konsistenz einkochen, vollständig abkühlen lassen und die Mozzarella gut abtropfen lassen.
Offene oder weiche Ränder vor dem Frittieren nochmals mit den Fingern und einer Gabel fest verschließen.
Die Scheiben etwa 3 mm dick ausrollen und die Füllung nicht bis an den Rand geben.
Die betroffene Teigscheibe vorsichtig mit einem kleinen Stück Teig verstärken und erneut verschließen.
Höchstens zwei oder drei Panzerotti gleichzeitig frittieren und die Temperatur bei 170 bis 175 °C halten.
Die nächste Portion erst einlegen, wenn das Öl wieder die richtige Temperatur erreicht hat.
Die Öltemperatur mit einem Thermometer kontrollieren und die Panzerotti vorsichtig wenden.
Die Hitze reduzieren und die folgenden Stücke bei 170 bis 175 °C frittieren.
Für eine weichere Teigstruktur die Semola rimacinata durch dieselbe Menge Weizenmehl Type 550 ersetzen.
Häufig gefragt
Du kannst dieselbe Menge durch Weizenmehl Type 550 ersetzen. Der Teig wird dann etwas weicher und weniger kernig.
Eine dicke Sauce enthält weniger Flüssigkeit und verhindert, dass die Füllung die Teigränder aufweicht oder beim Frittieren ausläuft.
Frittiere höchstens zwei oder drei gleichzeitig, damit die Öltemperatur möglichst stabil bleibt.
Lass einen kleinen Rand frei, befeuchte ihn mit etwas Wasser und drücke ihn zuerst mit den Fingern und anschließend mit einer Gabel sorgfältig zusammen.
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