Baccalà einkaufen
Baccalà ist gesalzener und getrockneter Kabeljau. Erhältlich ist er an gut sortierten Fischtheken, in italienischen Feinkostläden oder in größeren Supermärkten, oft bereits gewässert oder vakuumverpackt.
Frittierte Fischpolpette
Gesalzener, gewässerter Kabeljau wird mit eingeweichtem Weißbrot, Zwiebel, Knoblauch und Petersilie zu kleinen Kugeln geformt, paniert und goldbraun frittiert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Polpette di baccalà sind herzhafte Fischpolpette aus den Marken. Der gewässerte Baccalà wird mit Brot, Zwiebel, Knoblauch und Petersilie verbunden, zu kleinen Kugeln geformt und frisch frittiert. So werden sie außen knusprig und innen zart; sie passen als warmes zweites Gericht ebenso wie als kleiner Auftakt.
Außen knusprig und goldbraun, innen zart, saftig und faserig mit würzigen Noten von Zwiebel, Knoblauch und Petersilie.
Schritt für Schritt
Den gesalzenen Baccalà 24 bis 36 Stunden in reichlich kaltem Wasser wässern und das Wasser drei- bis viermal wechseln. Anschließend Haut und Gräten entfernen, das Filet abspülen und mit Küchenpapier gut trocken tupfen. Bereits gewässerter Baccalà kann direkt verwendet werden.
Wichtig: Den Fisch während des Wässerns kühl lagern.
Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Die Petersilie waschen, trocken schütteln und fein schneiden. Den Baccalà in etwa 3 cm große Stücke teilen.
15 ml Olivenöl in der breiten Pfanne erhitzen. Die Baccalà-Stücke darin bei mittlerer bis kräftiger Hitze rund 3 Minuten anbraten, bis sie an den Kanten leicht Farbe annehmen, und herausnehmen. Das restliche Olivenöl in die Pfanne geben und Zwiebel und Knoblauch darin 4 bis 5 Minuten weich dünsten.
Daran erkennst du es: Die Zwiebel ist weich, ohne stark gebräunt zu sein.
Den Baccalà zurück in die Pfanne geben, mit dem Weißwein ablöschen und 2 bis 3 Minuten offen einkochen lassen. Das Wasser angießen, die Pfanne abdecken und den Fisch bei mittlerer Hitze etwa 20 Minuten garen. Den Baccalà herausnehmen, 80 ml Kochsud abmessen und den Fisch 10 bis 15 Minuten abkühlen lassen.
Daran erkennst du es: Der Fisch lässt sich leicht zerpflücken und ist vollständig gegart.
Das Brot in kleine Stücke zupfen. 80 ml des Kochsuds mit der Milch mischen, über das Brot gießen und 5 Minuten einweichen lassen. Das Brot anschließend gründlich ausdrücken.
Daran erkennst du es: Das Brot ist weich, aber nicht mehr von Flüssigkeit durchtränkt.
Den abgekühlten Baccalà mit den Fingern oder einer Gabel fein zerpflücken. Mit dem ausgedrückten Brot, der Petersilie und etwas schwarzem Pfeffer vermengen. Salz erst nach dem Abschmecken ergänzen, da der Fisch trotz des Wässerns salzig sein kann. Aus der Masse etwa 20 Kugeln von jeweils 25 bis 30 g formen.
Daran erkennst du es: Die Masse hält zusammen und lässt sich zu gleichmäßigen Kugeln formen.
Die Eier in einem tiefen Teller verquirlen. Jede Kugel zuerst durch das Ei ziehen und anschließend rundum in den Semmelbröseln wenden. Die Panade leicht andrücken.
Daran erkennst du es: Jede Kugel ist vollständig und gleichmäßig mit Semmelbröseln bedeckt.
Das Erdnussöl in einem hohen Topf auf 170 bis 175 °C erhitzen. Die Polpette portionsweise 3 bis 4 Minuten frittieren und dabei vorsichtig wenden, bis sie rundum goldbraun sind. Mit dem Schaumlöffel herausnehmen, auf Küchenpapier abtropfen lassen und heiß servieren.
Daran erkennst du es: Die Polpette sind rundum goldbraun und die Panade ist knusprig.
Wichtig: Heißes Öl niemals unbeaufsichtigt lassen und Wasser vom Topf fernhalten.
Gut zu wissen
Baccalà ist gesalzener und getrockneter Kabeljau. Erhältlich ist er an gut sortierten Fischtheken, in italienischen Feinkostläden oder in größeren Supermärkten, oft bereits gewässert oder vakuumverpackt.
Das Weißbrot sollte trocken und altbacken, aber nicht schimmelig sein. Die Kruste entfernen und das eingeweichte Brot anschließend gründlich ausdrücken.
Die angegebene Menge dient als Orientierung für einen hohen Topf. Entscheidend ist, dass die Polpette beim Frittieren weitgehend vom Öl umgeben sind.
Die Zubereitung wird kürzer; Geschmack und Salzgehalt können je nach Produkt variieren.
Bereits gewässerten Baccalà direkt verwenden, abspülen, trocken tupfen und wie im Rezept in Stücke teilen. Vor dem Salzen die Masse abschmecken.
Der typische Geschmack des Erdnussöls entfällt; die Polpette bleiben bei geeigneter Frittiertemperatur knusprig.
Ein neutrales, zum Frittieren geeignetes Öl verwenden und auf 170 bis 175 °C erhitzen.
Den Fisch 24 bis 36 Stunden wässern, das Wasser drei- bis viermal wechseln und Salz erst nach dem Mischen prüfen.
Die Masse mit etwas zusätzlichem ungesalzenem ausgedrücktem Brot strecken, sofern die Konsistenz danach noch formbar ist.
Das Brot kräftig ausdrücken und den gegarten Baccalà 10 bis 15 Minuten abkühlen lassen.
Die Masse vor dem Formen kurz weiter abkühlen lassen und gegebenenfalls vorsichtig mit etwas Semmelbröseln stabilisieren.
Das Öl auf 170 bis 175 °C bringen und portionsweise frittieren.
Die nächste Portion erst einlegen, wenn die Öltemperatur wieder erreicht ist.
Die Öltemperatur mit dem Thermometer kontrollieren und gleich große Kugeln formen.
Die Temperatur reduzieren und die folgenden Portionen etwas kleiner formen.
Für einen kleinen Auftakt kleinere Polpette formen und sie in entsprechend kürzeren Frittierdurchgängen garen.
Die Variante mit bereits gewässertem Baccalà überspringt die lange Wässerungsphase.
Den gesalzenen Baccalà bis zu 36 Stunden vor der eigentlichen Zubereitung wässern und bis zur Weiterverarbeitung kühl halten. Die fertigen Polpette möglichst frisch panieren und frittieren.
Häufig gefragt
Ja. Bereits gewässerter Baccalà kann direkt verwendet werden. Er sollte abgespült, trocken getupft und von Haut und Gräten befreit werden.
Baccalà gibt es an gut sortierten Fischtheken, in italienischen Feinkostläden oder in größeren Supermärkten, oft bereits gewässert oder vakuumverpackt.
Erst nach dem Vermengen und Abschmecken. Der Baccalà kann trotz des Wässerns noch salzig sein.
Sie werden frisch frittiert, auf Küchenpapier abgetropft und heiß serviert. Sie passen als warmes zweites Gericht oder als kleiner Auftakt.
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