Geeignete Äpfel
Feste, süß-säuerliche Äpfel behalten beim kurzen Garen besser ihre Form und bringen ausreichend Frische in das Dessert.
Löffeldessert aus Südtirol
Modernes Südtiroler Löffeldessert aus geschichteten Amarettini, gekochten Apfelwürfeln mit Vanille und einer luftigen Mascarpone-Quark-Creme.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Süß-säuerliche Äpfel, knusprige Amarettini und eine milde Vanillecreme werden in vier Gläsern zu einem unkomplizierten Dessert geschichtet. Die Apfelschicht bleibt leicht stückig, während Mascarpone, Quark und Sahne für eine cremige, luftige Textur sorgen.
Cremig und luftig mit mildem Vanillearoma, fruchtig-säuerlichen Apfelstücken und einem feinen Mandelgebäck-Biss am Boden und als Dekoration.
Schritt für Schritt
100 g Amarettini fein zerdrücken und mit der weichen Butter vermengen. Die Mischung gleichmäßig auf 4 Gläser verteilen und mit einem Löffel leicht andrücken.
Daran erkennst du es: Die Brösel sollen gleichmäßig mit Butter verbunden sein und als lockerer Boden in den Gläsern liegen.
500 g Äpfel schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. 50 g Apfelwürfel für die Dekoration beiseitestellen. Die übrigen Apfelwürfel mit 50 g Zucker, 15 ml Zitronensaft und 10 g Vanillepaste in eine beschichtete Pfanne geben und bei mittlerer Hitze etwa 8 bis 10 Minuten garen, bis sie weich, aber noch leicht stückig sind.
Daran erkennst du es: Die Apfelwürfel sind weich, behalten aber ihre Form und zerfallen nicht.
Wichtig: Die heiße Pfanne vorsichtig handhaben.
Etwa 30 ml Flüssigkeit aus der Pfanne abnehmen und mit dem Vanillepuddingpulver glatt rühren. Die Mischung unter die Äpfel rühren und alles noch 1 bis 2 Minuten sanft köcheln lassen, bis die Apfelschicht leicht bindet. Die Äpfel in eine Schüssel geben und vollständig abkühlen lassen.
Daran erkennst du es: Die Flüssigkeit bindet leicht und überzieht die Apfelstücke, ohne eine feste puddingartige Masse zu bilden.
Wichtig: Die Apfelschicht vor dem Weiterverarbeiten abkühlen lassen, damit die Sahnecreme nicht warm wird.
Die kalte Schlagsahne steif schlagen. Mascarpone, Quark, 30 g Zucker, die übrigen 10 g Vanillepaste und 10 ml Zitronensaft glatt rühren. Die geschlagene Sahne vorsichtig unterheben, bis eine gleichmäßige Creme entsteht.
Daran erkennst du es: Die Creme ist glatt und luftig, die Sahne vollständig, aber schonend untergehoben.
Die abgekühlte Apfelschicht auf den Amarettiniboden verteilen. Die Mascarpone-Quark-Creme daraufgeben und die Oberfläche glatt streichen.
Daran erkennst du es: Die Schichten sind gleichmäßig verteilt und die Creme bildet eine glatte obere Schicht.
Die Gläser abdecken und mindestens 2 Stunden im Kühlschrank kühlen. Vor dem Servieren mit den beiseitegestellten frischen Apfelwürfeln und den übrigen 20 g Amarettini dekorieren.
Daran erkennst du es: Das Dessert ist gut durchgekühlt und die Creme bleibt beim Servieren standfest.
Wichtig: Die Gläser bis zum Servieren durchgehend gekühlt halten.
Gut zu wissen
Feste, süß-säuerliche Äpfel behalten beim kurzen Garen besser ihre Form und bringen ausreichend Frische in das Dessert.
Quark mit 20 % Fett unterstützt eine cremige, aber nicht zu schwere Füllung. Sehr trockener Quark kann die Creme fester machen.
Die Amarettini für den Boden fein zerdrücken. Die Dekorationsmenge erst beim Servieren darübergeben, damit der Biss erhalten bleibt.
Der Boden kann etwas weniger buttrig schmecken; die Bindung bleibt ähnlich, wenn die Margarine weich ist.
Die weiche Margarine im gleichen Arbeitsgang wie die Butter mit den zerdrückten Amarettini vermengen.
Die Creme wird etwas säuerlicher und meist leicht fester als mit Mascarpone.
Den Frischkäse glatt rühren und wie die Mascarpone mit Quark, Zucker, Vanillepaste und Zitronensaft vermengen.
Die Creme wird etwas weicher und milder; gut gekühlter Joghurt hält die Schichtung besser.
Griechischen Joghurt direkt anstelle des Quarks verwenden und die Creme ausreichend lange kühlen.
Die Würfel nur so lange garen, bis sie weich, aber noch formstabil sind.
Die Apfelschicht vollständig abkühlen lassen und beim Schichten vorsichtig verteilen; zusätzliche frische Apfelwürfel können etwas Struktur zurückbringen.
Das Pulver zunächst mit der abgenommenen Flüssigkeit in einer kleinen Schüssel glatt rühren.
Die Schicht durch ein Sieb streichen, sofern sie noch warm und ausreichend flüssig ist.
Die Sahne nur standfest schlagen und vorsichtig unterheben.
Etwas zusätzliche, halbsteif geschlagene Sahne vorsichtig unterheben, falls vorhanden.
Die Brösel gleichmäßig andrücken und das Dessert mindestens 2 Stunden kühlen.
Die Gläser länger kühlen und beim Servieren mit einem Löffel bis zum Boden schöpfen.
Die Apfelschicht wird glatter und gleichmäßiger, während der Vanillegeschmack stärker in den Vordergrund tritt.
Eine warme Gewürznote ergänzt die süß-säuerlichen Äpfel und passt besonders gut in der kühleren Jahreszeit.
Eine pflanzliche Version mit geeigneten Produkten für die Creme und den Boden.
Das Dessert kann bis zu 24 Stunden vor dem Servieren geschichtet und abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden. Apfelwürfel und Amarettini für die Dekoration möglichst erst kurz vor dem Servieren auflegen.
Die geschichteten Gläser durchgehend im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 2 Tagen verzehren. Die Dekoration aus Apfelwürfeln und Amarettini möglichst frisch ergänzen.
Milchprodukte und die fertigen Gläser bis zum Servieren gekühlt halten.
Die Creme kann nach dem Auftauen ihre luftige Struktur verlieren; auch der Amarettiniboden wird voraussichtlich weich.
Häufig gefragt
Ja. Die Äpfel etwas länger garen und anschließend teilweise oder vollständig zerdrücken. Für die vorgesehene stückige Textur nur weich garen und nicht pürieren.
Ja. Die Gläser können bis zu 24 Stunden vorher geschichtet und abgedeckt gekühlt werden. Die Apfelwürfel und Amarettini für die Dekoration am besten erst kurz vor dem Servieren ergänzen.
Für einen ähnlichen Boden eignen sich andere trockene Mandelkekse oder einfache Butterkekse. Geschmack und mögliche Allergene ändern sich je nach Produkt.
Die kalte Sahne nur standfest schlagen und anschließend vorsichtig unter die glatt gerührte Mascarpone-Quark-Mischung heben.
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