Mehltype
Weizenmehl Type 00 oder 405 ergibt einen feinen, hellen Teig. Entscheidend ist eine gleichmäßige, dickflüssige Konsistenz.
Umbrische Kräuterfrittelle
Patalocco alle erbe sind kleine, luftige herzhafte Frittelle aus einem dickflüssigen Kräuterteig mit Weizenmehl, Eiern und frischen Kräutern. Sie werden löffelweise in heißem Pflanzenöl goldbraun ausgebacken und heiß mit grobem Salz serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese umbrisch inspirierten Kräuterfrittelle verbinden Majoran, Petersilie, Rosmarin, Salbei und Thymian mit einem locker ausgebackenen Teig. Nach einer kurzen Ruhezeit wird der Teig portionsweise frittiert, sodass außen eine goldbraune Hülle und innen eine luftige, weiche Krume entsteht.
Außen goldbraun und leicht knusprig, innen weich und luftig. Die frischen Kräuter duften aromatisch, während Pfeffer und grobes Salz für eine herzhafte, würzige Note sorgen.
Schritt für Schritt
Majoran, Petersilie, Rosmarin, Salbei und Thymian waschen, gründlich trocken tupfen und fein hacken. Die Kräuter bis zur Verwendung beiseitestellen.
Mehl und Backpulver in einer Schüssel mischen. Eier, eiskaltes Wasser und Olivenöl hinzufügen. Feines Salz, Pfeffer und die gehackten Kräuter einarbeiten, bis ein dickflüssiger, gleichmäßiger Teig ohne Mehlnester entsteht.
Daran erkennst du es: Der Teig ist dickflüssig, gleichmäßig und frei von Mehlnestern.
Den Teig abdecken und 15 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen. Während dieser Zeit quillt das Mehl, und die Frittelle lassen sich gleichmäßiger ausbacken.
Daran erkennst du es: Der Teig ist nach der Ruhezeit leicht gebunden und weiterhin dickflüssig.
Das Pflanzenöl in einem tiefen Topf auf 175 °C erhitzen. Einen kleinen Tropfen Teig hineingeben: Er soll sofort aufsteigen und von feinen Bläschen umgeben sein, aber nicht dunkel werden.
Daran erkennst du es: Ein Tropfen Teig steigt sofort auf und wird von feinen Bläschen umgeben, ohne rasch dunkel zu werden.
Wichtig: Heißes Öl niemals unbeaufsichtigt lassen und Wasser vom Topf fernhalten.
Mit zwei Teelöffeln oder einem kleinen Löffel portionsweise jeweils etwa einen Esslöffel Teig ins heiße Öl geben. Pro Durchgang nur 3 bis 4 Frittelle frittieren, damit die Temperatur nicht zu stark fällt. Die Patalocchi etwa 1 bis 2 Minuten ausbacken und dabei einmal wenden, bis sie aufgegangen und rundum goldbraun sind.
Daran erkennst du es: Die Frittelle sind aufgegangen und rundum goldbraun.
Wichtig: Frittelle vorsichtig ins Öl geben, um Spritzer zu vermeiden.
Die Frittelle mit einer Schaumkelle herausheben und kurz auf Küchenpapier abtropfen lassen. Noch heiß mit dem groben Salz bestreuen und sofort servieren.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist nicht mehr stark ölig und die Frittelle sind noch heiß.
Wichtig: Beim Herausheben auf heißes Öl und abtropfende Fetttropfen achten.
Gut zu wissen
Weizenmehl Type 00 oder 405 ergibt einen feinen, hellen Teig. Entscheidend ist eine gleichmäßige, dickflüssige Konsistenz.
Ein mildes Pflanzenöl mit neutralem Geschmack eignet sich am besten. Die angegebene Menge bezieht sich auf den tiefen Topf; nicht das gesamte Öl muss von den Frittelle aufgenommen werden.
Das feine Salz würzt den Teig. Das grobe Salz wird erst nach dem Frittieren auf die heißen Frittelle gestreut und bleibt deshalb als eigene Zutat erhalten.
Der Geschmack bleibt neutral; die Frittelle werden ähnlich goldbraun.
Das Pflanzenöl durch mildes Rapsöl ersetzen und genauso auf 175 °C erhitzen.
Das Aroma verändert sich, die Teigstruktur bleibt nahezu gleich.
Einzelne Kräuter nach Verfügbarkeit ersetzen, aber insgesamt eine vergleichbare Menge fein gehackter frischer Kräuter verwenden.
Die Frittelle können etwas zarter oder weniger elastisch werden.
Eine glutenfreie Universal-Mehlmischung mit Backpulver verwenden und die Teigkonsistenz vor dem Ruhen prüfen; bei Bedarf sehr wenig Wasser ergänzen.
Das Öl auf 175 °C erhitzen und pro Durchgang nur 3 bis 4 Frittelle ausbacken.
Die nächsten Durchgänge erst beginnen, wenn das Öl wieder deutlich heiß ist.
Die Kräuter vor dem Hacken sorgfältig trocknen.
Bei zu dünnem Teig eine kleine Menge Mehl einarbeiten und den Teig kurz erneut ruhen lassen.
Den Topf nicht überfüllen und die Frittelle mit Abstand einsetzen.
Die verbleibenden Frittelle in kleineren Durchgängen ausbacken.
Etwa einen Esslöffel Teig pro Stück verwenden und die Temperatur bei 175 °C halten.
Die Hitze reduzieren und kleinere Portionen etwas länger ausbacken.
Eine kräftigere, mediterrane Variante mit fein gehacktem Knoblauch im Kräuterteig.
Eine würzigere Version mit zusätzlicher Schärfe.
Die Kräuterkombination lässt sich an das saisonale Angebot anpassen, solange insgesamt eine aromatische frische Kräutermenge verwendet wird.
Vollständig abkühlen lassen und anschließend abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren. Vor dem Servieren wieder erhitzen, damit die Oberfläche etwas knuspriger wird.
Nicht längere Zeit warm oder ungekühlt stehen lassen.
Beim Einfrieren leidet die knusprige Oberfläche; deshalb nicht empfohlen.
Häufig gefragt
Die 15-minütige Ruhezeit lässt das Mehl quellen. Dadurch wird der Teig gleichmäßiger und die Frittelle lassen sich stabiler ausbacken.
Ein kleiner Tropfen Teig soll sofort aufsteigen und von feinen Bläschen umgeben sein, aber nicht rasch dunkel werden.
Eine kleine Menge verhindert, dass die Öltemperatur zu stark fällt. So werden die Frittelle gleichmäßiger goldbraun und weniger fettig.
Ja. Die Kräutermischung kann saisonal angepasst werden, solange insgesamt eine vergleichbare Menge fein gehackter frischer Kräuter verwendet wird.
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