Kategorie: Zutaten & Lebensmittel
Sultaninen
Sultaninen sind getrocknete Weinbeeren, die traditionell als große, helle und kernlose Rosinen beschrieben werden. Sie werden in Backwaren, Müslis, Desserts, Reisgerichten und herzhaften Speisen verwendet.
Bedeutung und Verwendung
Sultaninen entstehen durch das Trocknen geeigneter Weintrauben. Im Handel sind sie meist hellgelb bis goldbraun und besitzen ein weiches, süßes Fruchtaroma. Sie können direkt verzehrt oder vor der Verwendung in Flüssigkeit eingeweicht werden, etwa für Teige, Füllungen, Kompotte und Schmorgerichte. Auch in herzhaften Kombinationen mit Fleisch, Gemüse, Getreide oder Gewürzen kommen sie vor. Die Bezeichnung beschreibt vor allem die typische Größe, Farbe und Kernlosigkeit; je nach Herkunft und Verarbeitung kann das Aussehen abweichen.
Herkunft
Der Name wird von „Sultan“ abgeleitet und vermutlich im Sinn von „fürstliche Rosine“ auf die besondere Größe bezogen. Diese Herleitung wird in Wörterbuchquellen vorsichtig als wahrscheinlich angegeben.
Varianten und Abgrenzung
- Sultaninen gehören wie Korinthen und andere Rosinen zu den getrockneten Weinbeeren, sind aber typischerweise größer und heller als Korinthen.
- Die Begriffe Rosinen und Sultaninen werden im Alltag teilweise unscharf verwendet.
- Die tatsächliche Farbe kann durch Rebsorte und Verarbeitung von hellgelb bis braun variieren.
Passende Rezepte
Rezepte aus dem TahayHub-Netzwerk, in denen dieser kulinarische Begriff verwendet wird.









