Grober Maisgrieß
Grober Maisgrieß bildet die Grundlage der Polenta und sorgt später für die leicht körnige Struktur der Fladen.
Polenta-Fladen aus den Marken
Rustikale Fladen aus gekühlter Polenta, Weizenmehl und Maisgrieß: außen kräftig geröstet, innen weich und leicht körnig.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Crescia di polenta ist eine Spezialität aus den Marken, bei der gekochte Polenta zu kleinen Fladen verarbeitet und auf einer heißen Platte gebacken wird. Die Zubereitung eignet sich besonders gut, wenn feste Polenta vom Vortag übrig ist. Nach dem Kühlen wird sie mit wenig Weizenmehl verknetet, geformt und portionsweise ausgebacken.
Die Cresce di polenta duften kräftig nach geröstetem Mais. Ihre Oberfläche wird goldbraun und fest, während das Innere weich, leicht körnig und herzhaft mild bleibt.
Schritt für Schritt
Wasser und Salz in einem schweren Topf aufkochen. Den groben Maisgrieß unter ständigem Rühren langsam einrieseln lassen, damit keine Klümpchen entstehen.
Daran erkennst du es: Der Maisgrieß ist gleichmäßig eingerührt und die Mischung beginnt zu binden.
Wichtig: Beim Einrieseln in die kochende Flüssigkeit vorsichtig arbeiten, da heiße Polenta spritzen kann.
Die Hitze auf niedrig stellen und die Polenta 35–40 Minuten garen. Dabei regelmäßig vom Topfboden lösen und rühren, bis sie dick und glatt ist.
Daran erkennst du es: Die Polenta ist dick und glatt und lässt sich vom Topfboden lösen.
Die heiße Polenta etwa 1,5 cm dick auf Backpapier oder ein leicht angefeuchtetes Brett streichen. 20 Minuten bei Raumtemperatur abkühlen lassen, anschließend mindestens 40 Minuten kalt stellen, bis sie fest ist.
Daran erkennst du es: Die Polenta ist vollständig fest und lässt sich vom Backpapier oder Brett lösen.
Die feste Polenta zerbröseln und mit dem Weizenmehl zu einem zusammenhängenden Teig verkneten. Falls die Masse sehr trocken wirkt, die Polenta gründlicher zerdrücken und länger kneten; zusätzliches Wasser ist normalerweise nicht nötig.
Daran erkennst du es: Die Masse hält zusammen und lässt sich zu einem Teig verbinden.
Den Teig in 6 gleich große Stücke teilen, zu Kugeln formen und abgedeckt 20 Minuten ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Die Teigkugeln sind gleichmäßig geformt und bleiben unter der Abdeckung geschmeidig.
Jede Kugel auf wenig Mehl zu einem runden Fladen von etwa 16–18 cm Durchmesser und 3–4 mm Dicke drücken oder ausrollen.
Daran erkennst du es: Die Fladen sind rund, gleichmäßig dünn und weisen keine dicken Ränder auf.
Eine gusseiserne Platte oder schwere Pfanne ohne Fett auf mittlere bis hohe Hitze vorheizen. Die Fladen portionsweise jeweils 4–5 Minuten pro Seite backen, bis sie goldbraune Röststellen zeigen und sich fest anfühlen.
Daran erkennst du es: Die Fladen zeigen goldbraune Röststellen und fühlen sich fest an.
Wichtig: Die Platte und die Fladen werden sehr heiß; beim Wenden vorsichtig arbeiten.
Die Cresce di polenta kurz auf einem Tuch ausdampfen lassen und warm servieren.
Daran erkennst du es: Die Fladen sind warm und die Oberfläche ist nicht mehr feucht vom Backen.
Gut zu wissen
Grober Maisgrieß bildet die Grundlage der Polenta und sorgt später für die leicht körnige Struktur der Fladen.
Das Weizenmehl verbindet die gekühlte Polenta zu einem formbaren Teig, ohne den Charakter des Maisgrießes zu überdecken.
Den Maisgrieß langsam einrieseln lassen und dabei ohne Unterbrechung rühren.
Die Polenta während des Garens weiter kräftig rühren und feste Klümpchen am Topfrand zerdrücken.
Die Polenta erst bei Raumtemperatur abkühlen und anschließend mindestens 40 Minuten kalt stellen.
Die Polenta länger kühlen, bevor sie mit dem Mehl verknetet wird.
Die Polenta fein zerbröseln und länger mit dem Weizenmehl verkneten.
Die Masse erneut gründlich zerdrücken und weiterkneten; zusätzliches Wasser ist normalerweise nicht nötig.
Alle Fladen auf ähnliche Maße bringen und die Platte vollständig vorheizen.
Dickere Fladen bei etwas niedrigerer Hitze länger fertig backen.
Die Polenta kann am Vortag gekocht, abgekühlt und fest gekühlt werden. Anschließend die feste Polenta zerbröseln, mit dem Weizenmehl verkneten und wie beschrieben zu Fladen verarbeiten.
Häufig gefragt
Ja. Feste Polenta vom Vortag eignet sich besonders gut für die Crescia di polenta. Sie wird zerbröselt, mit dem Weizenmehl verknetet und anschließend zu Fladen geformt.
Normalerweise nicht. Wirkt die Masse trocken, die Polenta gründlicher zerdrücken und länger kneten.
Ja. Eine schwere Pfanne eignet sich als Alternative. Sie wird ohne Fett auf mittlere bis hohe Hitze vorgeheizt.
Die Fladen werden kurz auf einem Tuch ausgedampft und warm serviert. Sie können pur oder mit einer herzhaften Beilage auf den Tisch kommen.
Unabhängig von Google Analytics verwenden wir eine cookielose, selbst betriebene Reichweitenstatistik mit Plausible. Sie erhält keine Kontodaten, Suchbegriffe oder URL-Parameter. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Aus unserer Küche
Kommentare zum Rezept
Wie hat es dir geschmeckt? Teile deine Erfahrungen oder stelle eine Frage.
Kommentare werden geladen …