Butter kalt verwenden
Die gewürfelte Butter direkt aus dem Kühlschrank verarbeiten. So bleibt der Mürbeteig kompakt und wird nicht schmierig.
Italienweit verbreitete Pasticceria
Mürbe italienische Doppelkekse aus zarter Pasta frolla mit fruchtiger Aprikosenkonfitüre und einem charakteristischen Loch im oberen Plätzchen.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Für Occhi di bue werden buttrige Mürbeteigplätzchen ausgestochen und paarweise mit Aprikosenkonfitüre zusammengesetzt. Das kleine Loch im oberen Keks gibt den Blick auf die Füllung frei und macht das italienische Feingebäck unverwechselbar.
Mürbe, buttrige Kekse mit leicht goldgelben Rändern, feinem Puderzucker und einer fruchtig-säuerlichen Aprikosenfüllung.
Schritt für Schritt
Mehl und kalte Butter in eine Schüssel geben und mit den Fingerspitzen rasch zu feinen Streuseln verreiben.
Daran erkennst du es: Die Mischung ist gleichmäßig krümelig und enthält keine großen Butterstücke mehr.
Puderzucker, Eigelb, Vanillemark und Salz hinzufügen. Alles zunächst mit einer Gabel, dann kurz mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Nicht länger als nötig arbeiten.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt und zusammenhängend, ohne lange geknetet worden zu sein.
Den Teig zu einer flachen Platte formen, abdecken und 60 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist nach der Kühlzeit fest und lässt sich ausrollen.
Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und das Backblech mit Backpapier belegen.
Den Teig auf leicht bemehlter Fläche etwa 4–5 mm dick ausrollen. 40 Kreise ausstechen. Bei 20 Kreisen mit dem kleinen Ausstecher mittig ein Loch ausstechen. Die Teiglinge in zwei Durchgängen auf dem Blech verteilen und jeweils 10–12 Minuten backen.
Daran erkennst du es: Die Ränder sind leicht goldgelb.
Wichtig: Beim Öffnen des heißen Backofens und beim Herausnehmen des Blechs vorsichtig arbeiten.
Die Kekse vollständig auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Die gelochten Oberteile mit Puderzucker bestäuben.
Daran erkennst du es: Die Kekse sind vollständig abgekühlt und die Oberteile gleichmäßig bestäubt.
Die Aprikosenkonfitüre glatt rühren und auf jedes ungelochte Unterteil etwa 9 g davon geben. Je ein gelochtes Oberteil aufsetzen und leicht andrücken, sodass die Konfitüre durch die Öffnung sichtbar bleibt.
Daran erkennst du es: Die Oberteile sitzen gerade, und die Aprikosenkonfitüre ist durch die Öffnung sichtbar.
Gut zu wissen
Die gewürfelte Butter direkt aus dem Kühlschrank verarbeiten. So bleibt der Mürbeteig kompakt und wird nicht schmierig.
Weizenmehl Type 405 oder italienisches Tipo 00 eignet sich für den feinen Mürbeteig.
Die Aprikosenkonfitüre vor dem Auftragen glattrühren, damit sie sich gleichmäßig dosieren lässt.
Das Ergebnis bleibt ein feiner Mürbeteig; die angegebene Mehlmenge bleibt gleich.
Das Weizenmehl Type 405 vollständig durch 250 g italienisches Weizenmehl Tipo 00 ersetzen.
Die Zutaten nur kurz zu einem glatten Teig verbinden und anschließend sofort kühlen.
Die Kühlzeit einhalten und den Teig zügig ausrollen.
Den ausgerollten Teig vor dem Ausstechen nochmals kurz kühlen.
Die Kekse nach 10–12 Minuten prüfen und herausnehmen, sobald die Ränder leicht goldgelb sind.
Häufig gefragt
Das Rezept ergibt 20 Stück, also 40 runde Teigscheiben: 20 Unterteile und 20 gelochte Oberteile.
Auf jedes ungelochte Unterteil kommen etwa 9 g Aprikosenkonfitüre. Anschließend wird ein gelochtes Oberteil aufgesetzt.
Die 60-minütige Kühlzeit macht den Teig fester und erleichtert das Ausrollen und Ausstechen.
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