Crescia al formaggio

Herzhaftes Käsebrot aus den Marken

Luftiges, herzhaftes Käsebrot aus den Marken mit Pecorino, Parmesan und kleinen Käsewürfeln im Hefeteig. Die hohe Crescia wird goldbraun gebacken, ruht kurz in der Form und lässt sich anschließend in dicke Scheiben schneiden.

Zum Rezept
Würzige Käsekruste aus den Marken
Vorbereitung 35 Minuten
Kochen / Backen 50 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 3 Stunden
Gesamtzeit ca. 4 Std. 25 Min.
Menge 1 Crescia, etwa 8–10 Scheiben
Gerichtsform und Gerichtsart Brote
Prägende Zutatenfamilie Milchprodukte, Weizen
Prägende Zubereitungsverfahren Backen
Geprüfte Rezept-Eignung Vegetarisch (Ei und Milch möglich)

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Der Hefeteig verbindet Weizenmehl, Eier, Milch und Olivenöl zu einer elastischen, reichhaltigen Grundlage.
  • Pecorino und Parmesan würzen den Teig von innen und sorgen für ein kräftiges Käsearoma.
  • Die Käsewürfel werden erst nach der ersten Gehzeit eingearbeitet und bleiben dadurch als einzelne, schmelzende Stücke erkennbar.
  • Das Backen in einer hohen Form ergibt eine kompakte Crescia, die sich sauber in dicke Scheiben schneiden lässt.

Crescia al formaggio ist ein würziges, luftiges Käsebrot aus den Marken. Geriebener Pecorino und Parmesan geben dem Hefeteig Tiefe, während kleine Käsewürfel beim Backen herzhafte Schmelzstellen schaffen. Die kompakte Form passt als rustikaler Auftakt oder zum Teilen auf den Tisch und schmeckt lauwarm ebenso wie vollständig ausgekühlt.

Außen goldbraun und leicht fest, innen weich, elastisch und luftig. Geriebener Pecorino und Parmesan schmecken würzig und kräftig, während die Käsewürfel für milde, geschmolzene Stellen mit zartem Biss sorgen.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Teig ansetzen und kneten

  1. Hefemilch ansetzen

    Die lauwarme Milch in die kleine Schüssel geben, die frische Hefe hineinbröseln und 5 Minuten stehen lassen. Währenddessen das Mehl in die große Schüssel geben und in der Mitte eine Mulde formen.

    5 Minuten
    • Die Milch nur lauwarm verwenden, damit die Hefe nicht beeinträchtigt wird.
  2. Teig kneten und Käse einarbeiten

    Eier, Olivenöl, Salz, Pfeffer und die Hefemilch zum Mehl geben. Alles zunächst vermengen und anschließend 8–10 Minuten zu einem glatten, elastischen Teig kneten. Den geriebenen Pecorino und Parmesan gründlich einarbeiten.

    10 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt und elastisch.

    • Der Teig darf zunächst weich wirken, sollte nach dem Kneten aber zusammenhängend und elastisch sein.

Teig gehen lassen und formen

  1. Teig gehen lassen

    Die Schüssel abdecken und den Teig an einem zugfreien Ort etwa 90 Minuten gehen lassen, bis er sich deutlich vergrößert hat.

    90 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Teig hat sich deutlich vergrößert.

    • Die Gehzeit kann je nach Raumtemperatur leicht variieren.
  2. Käsewürfel einarbeiten und zweite Gehzeit

    Die Käsewürfel vorsichtig unter den gegangenen Teig kneten. Eine hohe Form mit Backpapier auslegen, den Teig hineingeben und weitere 60 Minuten gehen lassen.

    60 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Teig ist in der Form sichtbar aufgegangen.

    • Die Käsewürfel nur vorsichtig einarbeiten, damit die Luftigkeit des Teigs erhalten bleibt.

Backen und servieren

  1. Crescia backen

    Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Crescia auf der unteren Schiene 45–50 Minuten backen. Wird die Oberfläche zu schnell dunkel, die Form locker mit Backpapier abdecken.

    50 Minuten 180 °C

    Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist goldbraun und ein Holzstäbchen kommt ohne feuchten Teig heraus.

    • Die Backzeit liegt je nach Form und Ofen bei etwa 45–50 Minuten.
    • Backpapier locker auflegen und nicht direkt an die Teigoberfläche drücken.
  2. Ruhen lassen und schneiden

    Die Form aus dem Ofen nehmen und die Crescia 20 Minuten darin ruhen lassen. Anschließend vorsichtig herauslösen und auf einem Gitter weitere 10 Minuten abkühlen lassen. In dicke Scheiben schneiden und lauwarm oder vollständig ausgekühlt servieren.

    30 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Crescia lässt sich aus der Form lösen und in dicke Scheiben schneiden.

    • Für besonders saubere Scheiben die Crescia vollständig auskühlen lassen.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Die Formhöhe ist wichtig: Eine hohe Springform oder Panettoneform mit etwa 20 cm Durchmesser gibt der Crescia ihre kompakte, hohe Form und unterstützt das saubere Schneiden in dicke Scheiben.
  • Oberfläche im Blick behalten: Wenn die Oberfläche während der langen Backzeit zu schnell dunkel wird, die Form locker mit Backpapier abdecken.
  • Vor dem Schneiden abkühlen lassen: Die Crescia kann lauwarm serviert werden. Für besonders saubere, dicke Scheiben sollte sie vollständig ausgekühlt sein.

Zutatenwissen

Pecorino passend einsetzen

Für den geriebenen Anteil eignet sich ein kräftiger Pecorino, etwa Pecorino Romano. Für die Käsewürfel ist ein junger, milder Pecorino besser geeignet, damit die Stücke schmelzen und der Geschmack ausgewogen bleibt.

Käsewürfel gleichmäßig schneiden

Etwa 1 cm große Würfel verteilen sich gut im Teig und sorgen beim Backen für einzelne herzhafte Schmelzstellen.

Sinnvolle Alternativen

Milder Provolone

Die Crescia schmeckt etwas milder und die Käsewürfel schmelzen tendenziell weicher.

Den jungen Pecorino in gleicher Menge durch milden Provolone ersetzen und ebenfalls in etwa 1 cm große Würfel schneiden.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die Hefe geht nicht richtig auf und der Teig bleibt kompakt.

Die Milch nur lauwarm verwenden und die zerbröselte Hefe darin 5 Minuten stehen lassen.

Wenn die Hefe nach dieser Zeit keine Aktivität zeigt, die Hefemilch vor dem Kneten durch eine neue Mischung ersetzen.

Die Crescia wird dicht und wenig luftig.

Den Teig jeweils so lange gehen lassen, bis er sich deutlich vergrößert hat beziehungsweise in der Form sichtbar aufgegangen ist.

Eine noch ungebackene, deutlich zu kompakte Teigkugel an einen zugfreien Ort zurückstellen und die Gehzeit verlängern.

Die Käsewürfel sind kaum noch als einzelne Schmelzstellen erkennbar.

Die Käsewürfel vorsichtig und nur so lange einarbeiten, bis sie gleichmäßig verteilt sind.

Die Oberfläche bräunt stark, obwohl die Crescia noch nicht fertig gebacken ist.

Die Crescia auf der unteren Schiene backen und die Oberfläche bei Bedarf locker mit Backpapier abdecken.

Die Oberfläche sofort locker abdecken und die Crescia weiterbacken, bis ein Holzstäbchen ohne feuchten Teig herauskommt.

Servieren und kombinieren

  • Als rustikaler Auftakt: Die Crescia in dicke Scheiben schneiden und lauwarm oder ausgekühlt als würzigen Auftakt auf den Tisch bringen.
  • Zum Teilen servieren: Die Crescia vollständig auskühlen lassen, in dicke Scheiben schneiden und in der Mitte des Tisches zum gemeinsamen Teilen anbieten.

Allergene und Nährwerte

  • Glutenhaltiges Getreide (Weizen): enthält · Das Rezept enthält Weizenmehl.
  • Milch: enthält · Milch und mehrere Käsesorten sind Bestandteil des Teigs.
  • Eier: enthält · Der Teig enthält Eier.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Welcher Pecorino eignet sich für die Crescia al formaggio?

Für den geriebenen Anteil eignet sich ein kräftiger Pecorino, etwa Pecorino Romano. Für die Käsewürfel ist ein junger, milder Pecorino passend.

Kann ich den Pecorino für die Käsewürfel ersetzen?

Ja. Milder Provolone eignet sich als Ersatz in gleicher Menge. Die Crescia schmeckt dadurch etwas milder und die Käsewürfel schmelzen weicher.

Welche Form brauche ich?

Eine hohe Springform oder Panettoneform mit etwa 20 cm Durchmesser ist vorgesehen. Die Form sollte mit Backpapier ausgelegt werden.

Wie wird die Crescia serviert?

Sie lässt sich lauwarm oder vollständig ausgekühlt servieren. Für besonders saubere dicke Scheiben sollte sie vollständig ausgekühlt sein.

Aus unserer Küche

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