Grappa für die Pastella
Grappa ist ein italienischer Tresterbrand. Er ist in gut sortierten Spirituosenabteilungen oder italienischen Lebensmittelgeschäften erhältlich und gibt der Pastella ein würziges, klares Aroma.
Warme Süßspeise aus Venetien
Venetische Apfel-Frittelle mit säuerlichen Apfelringen, einer dünnen Pastella aus Ei, Grappa und Zitronenschale und einer goldbraun knusprigen Hülle. Warm serviert und mit Puderzucker bestäubt, ergeben sie etwa 20 kleine Frittelle für 4 Portionen.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Frittelle di mele gehören zu den frittierten Süßspeisen der venetischen Karnevalsküche. Für diese Variante werden Apfelringe durch eine cremige Pastella mit Ei, Grappa, Zitronenschale und Vanille gezogen und in heißem Öl goldbraun ausgebacken. Die Äpfel bleiben als klar erkennbarer Fruchtkern erhalten, während die dünne Hülle zart knusprig wird. Noch warm mit Puderzucker serviert, schmecken die Frittelle besonders aromatisch.
Außen goldbraun und zart knusprig, innen weich und fruchtig mit deutlich erkennbarem Apfelkern. Die Frittelle schmecken süß-säuerlich, duften nach Zitronenschale und Vanille und zeigen im Abgang ein feines, würziges Grappaaroma.
Schritt für Schritt
Die Äpfel waschen, nach Wunsch schälen und mit einem Apfelausstecher entkernen. In etwa 5 mm dicke Ringe schneiden und mit Küchenpapier vorsichtig trocken tupfen.
Eier, Zucker, Weizenmehl, Grappa, Zitronenschale, Vanilleextrakt und Salz mit einem Schneebesen zu einer glatten, dickflüssigen Pastella verrühren. Den Teig 10 Minuten ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Die Pastella ist glatt und dickflüssig.
Das Olivenöl in einem hohen Topf auf 170–175 °C erhitzen. Es sollte so hoch stehen, dass die Apfelringe darin schwimmend ausgebacken werden können. Die Temperatur zwischendurch mit einem Küchenthermometer prüfen.
Wichtig: Vorsichtig mit dem heißen Öl arbeiten und den Topf nicht überfüllen.
Die Apfelringe einzeln durch die Pastella ziehen und kurz abtropfen lassen. Jeweils nur wenige Ringe gleichzeitig in das heiße Öl geben, damit die Temperatur nicht zu stark fällt.
Wichtig: Die beschichteten Apfelringe langsam in das heiße Öl geben, um Spritzer zu vermeiden.
Die Apfelringe etwa 2 Minuten pro Seite frittieren, bis die Hülle goldbraun ist und die Apfelränder weich werden. Mit einer Schaumkelle herausheben und auf Küchenpapier abtropfen lassen.
Daran erkennst du es: Die Hülle ist goldbraun, die Apfelränder sind weich.
Wichtig: Die Frittelle vorsichtig aus dem heißen Öl heben und gut abtropfen lassen.
Die Frittelle di mele noch warm mit Puderzucker bestäuben und sofort servieren.
Daran erkennst du es: Die Frittelle sind warm und mit Puderzucker gleichmäßig bestäubt.
Gut zu wissen
Grappa ist ein italienischer Tresterbrand. Er ist in gut sortierten Spirituosenabteilungen oder italienischen Lebensmittelgeschäften erhältlich und gibt der Pastella ein würziges, klares Aroma.
Nur wenige Ringe gleichzeitig frittieren und die Temperatur mit dem Küchenthermometer prüfen.
Vor dem nächsten Durchgang warten, bis das Öl wieder 170–175 °C erreicht hat.
Die Ringe vor dem Eintauchen vorsichtig mit Küchenpapier trocknen.
Immer nur wenige Ringe pro Durchgang ausbacken.
Die Ringe gegebenenfalls portionsweise weiterfrittieren, sobald das Öl wieder im Zielbereich ist.
Häufig gefragt
Für diese Variante werden säuerliche Äpfel verwendet. Ihr fruchtiger Geschmack bildet einen guten Kontrast zur süßen Pastella und zum Puderzucker.
Nein. Die Äpfel können nach Wunsch geschält werden. Wichtig ist vor allem, dass sie entkernt, in etwa 5 mm dicke Ringe geschnitten und vorsichtig trocken getupft werden.
Grappa gibt der Pastella ein würziges, klares Aroma. Verwendet werden 30 ml italienischer Tresterbrand.
Das Öl sollte 170–175 °C heiß sein. Die Temperatur während des Frittierens mit einem Küchenthermometer prüfen.
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