Geeignete Erdbeeren
Reife, feste Erdbeeren verbinden intensives Aroma mit genügend Struktur für kleine Fruchtstücke in der fertigen Konfitüre.
Italienweit verbreitete Küche
Reife Erdbeeren, Zucker und frisch gepresster Zitronensaft werden nach einer langen Mazeration langsam zu einer leuchtend roten, streichfähigen Konfitüre eingekocht. Kleine Fruchtstücke bleiben erhalten und sorgen für eine fruchtige Struktur.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese italienische Erdbeerkonfitüre bringt den Geschmack reifer Erdbeeren in konzentrierter Form auf den Tisch. Die Früchte ziehen zunächst mit Zucker und Zitronensaft Saft, bevor sie bei mäßiger Hitze einkochen. So entsteht eine aromatische, glänzende Konfitüre, die besonders gut auf geröstetem Brot schmeckt und sich auch für eine Crostata eignet.
Leuchtend rot, glänzend und streichfähig, mit intensivem Erdbeerduft, ausgewogener Süße und einer frischen Zitronennote. Kleine weiche Erdbeerstücke sorgen für eine angenehm fruchtige Textur.
Schritt für Schritt
Die Erdbeeren vorsichtig unter fließendem Wasser waschen, gut abtrocknen, entkelchen und in kleine Stücke schneiden.
Erdbeeren, Zucker und Zitronensaft in einen ausreichend großen Edelstahltopf geben und gründlich vermengen. Den Topf abdecken und die Mischung 7–12 Stunden mazerieren lassen, damit die Früchte Saft ziehen.
Daran erkennst du es: Die Erdbeeren haben Saft abgegeben und die Zuckerkristalle sind weitgehend gelöst.
Den Topf auf mittlere Hitze setzen und die Mischung unter gelegentlichem Rühren zum Kochen bringen. Entstehenden Schaum mit einer Schaumkelle abnehmen.
Daran erkennst du es: Die Fruchtmasse kocht gleichmäßig und der Schaum ist weitgehend entfernt.
Wichtig: Die heiße Fruchtmasse kann spritzen; beim Rühren ausreichend Abstand halten.
Die Konfitüre 30–40 Minuten bei mäßiger Hitze köcheln lassen, bis sie etwa 108 °C erreicht. Sie soll streichfähig sein und noch kleine Erdbeerstücke enthalten. Ohne Thermometer einen Tropfen auf einen kalten Teller geben: Er soll beim Neigen nur langsam verlaufen.
Daran erkennst du es: Die Konfitüre ist streichfähig, enthält noch kleine Erdbeerstücke und verläuft auf dem kalten Teller nur langsam.
Wichtig: Beim Umgang mit der heißen, sprudelnden Konfitüre vorsichtig arbeiten.
Die heiße Confettura in vorbereitete, sanifizierte Gläser füllen und dabei etwa 1 cm Rand frei lassen. Die Gläser verschließen und abkühlen lassen. Für die Aufbewahrung eine aktuelle, verlässliche Anleitung zur häuslichen Konservenverarbeitung beachten.
Daran erkennst du es: Die Gläser sind verschlossen und die Konfitüre kühlt vollständig ab.
Wichtig: Heiße Gläser und Konfitüre vorsichtig handhaben.
Gut zu wissen
Reife, feste Erdbeeren verbinden intensives Aroma mit genügend Struktur für kleine Fruchtstücke in der fertigen Konfitüre.
Frisch gepresster Zitronensaft bringt Säure in die süße Fruchtmasse und unterstützt ein klares, frisches Erdbeeraroma.
Die Früchte gut abtrocknen und beim Einkochen die Zieltemperatur sowie die kalte-Teller-Probe beachten.
Die Konfitüre vorsichtig weiter einkochen, bis sie auf dem kalten Teller nur noch langsam verläuft.
Bei mäßiger Hitze einkochen und den Topfboden beim Rühren regelmäßig erreichen.
Die Kochzeit nicht allein nach der Uhr beurteilen, sondern Temperatur und kalte-Teller-Probe zusammen verwenden.
Häufig gefragt
Einen Tropfen der heißen Konfitüre auf einen kalten Teller geben und den Teller leicht neigen. Verläuft der Tropfen nur langsam, ist die gewünschte streichfähige Konsistenz erreicht.
Beim Mazerieren ziehen die Erdbeeren mit Zucker und Zitronensaft Saft. Dadurch verteilt sich die Süße gleichmäßiger und die Fruchtmasse kann anschließend kontrolliert einkochen.
Ja. Bei mäßiger Hitze und gelegentlichem, vorsichtigem Rühren bleiben kleine Erdbeerstücke in der streichfähigen Konfitüre erhalten.
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