Semola rimacinata
Der fein gemahlene Hartweizengrieß gibt dem Teig eine leicht kernige Struktur und eine goldene Farbe. Er ist in italienischen Lebensmittelgeschäften, gut sortierten Supermärkten und bei Mühlen erhältlich.
Runde Pizza aus der Basilikata
Runde Pizza aus der Basilikata mit weichem Hefeteig, goldener Unterseite und schlichtem Belag aus passierten Tomaten, Oregano, Pecorino und Olivenöl. Der Teig wird in gut geölten 26-cm-Formen gebacken und erhält durch das zweistufige Backen einen kräftigen Boden sowie einen goldbraunen Rand.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Die Pizza nel ruoto potentina ist eine runde Pizza aus der Basilikata, die in einer gut geölten Form gebacken wird. Der weiche, kräftige Teig bekommt eine goldene Unterseite und trägt klassisch Tomate, Oregano und Pecorino. In Potenza ist diese Pizza auch als „ruccolo“ bekannt – eine schlichte, regionale Variante der Pizza in teglia.
Die Pizza duftet nach warmem Hefeteig, Tomate und Oregano. Der Rand wird goldbraun, die Unterseite kräftig gebacken und leicht knusprig, während die Mitte weich und saftig bleibt. Pecorino bringt einen salzigen, würzigen Abschluss.
Schritt für Schritt
Weizenmehl und Semola rimacinata in der großen Schüssel mischen. Die frische Hefe zerbröseln, 300 ml vom Wasser und das Olivenöl für den Teig hinzufügen und alles etwa 2 Minuten verrühren.
Salz und die übrigen 25 ml Wasser dazugeben. Den Teig weiter mischen, bis er zusammenkommt. 5–10 Minuten ruhen lassen, anschließend auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche etwa 8–10 Minuten kneten, bis er glatt und elastisch ist.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, elastisch und lässt sich zu einer zusammenhängenden Kugel formen.
Den Teig zu einer Kugel formen, zurück in die Schüssel legen und abgedeckt 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen.
Den Teig in 3 gleich große Stücke von jeweils etwa 285 g teilen. Jedes Stück zu einer glatten Kugel schleifen, abdecken und 1 Stunde ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Die Teigkugeln sind entspannt und lassen sich anschließend leicht in die Formen drücken.
Drei runde Metallformen mit je 26 cm Durchmesser mit einem Teil des Olivenöls für Formen und Belag ausstreichen. Die Teigkugeln hineinlegen und mit den Fingerspitzen vorsichtig bis zum Rand drücken. Abdecken und 2–4 Stunden weitergehen lassen.
Daran erkennst du es: Der Teig hat sich sichtbar gelockert und reicht bis an den Rand der Formen.
Den Backofen mit Ober-/Unterhitze auf 250 °C vorheizen. Die passierten Tomaten mit dem Salz für die Tomatensauce verrühren.
Jeweils ein Drittel der Tomatensauce auf einer Pizza verteilen und dabei einen schmalen Rand frei lassen. Insgesamt 15 ml des Olivenöls darübergeben. Die Formen einzeln auf der unteren Schiene 5–7 Minuten backen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist stabilisiert, die Sauce liegt gleichmäßig auf der Oberfläche und der Rand beginnt fest zu werden.
Wichtig: Die Metallformen sind sehr heiß; zum Herausnehmen hitzebeständige Topfhandschuhe verwenden.
Die Pizzen vorsichtig herausnehmen, jeweils 40 g Pecorino und ein Drittel des Oreganos daraufgeben und die Formen auf die obere Schiene zurückstellen. Weitere 5–7 Minuten backen, bis der Rand goldbraun ist und die Unterseite kräftig gebacken wirkt.
Daran erkennst du es: Der Rand ist goldbraun, der Pecorino geschmolzen und die Unterseite kräftig gebacken.
Wichtig: Die Formen bleiben während des gesamten Backvorgangs sehr heiß und dürfen nur mit Hitzeschutz bewegt werden.
Die Pizza nel ruoto potentina kurz abkühlen lassen, in Stücke schneiden und heiß servieren.
Daran erkennst du es: Die Pizza lässt sich schneiden, ohne dass der Belag vollständig verrutscht.
Wichtig: Vor dem Anschneiden kurz abkühlen lassen, da Form, Teig und Belag direkt aus dem Ofen sehr heiß sind.
Gut zu wissen
Der fein gemahlene Hartweizengrieß gibt dem Teig eine leicht kernige Struktur und eine goldene Farbe. Er ist in italienischen Lebensmittelgeschäften, gut sortierten Supermärkten und bei Mühlen erhältlich.
Gereifter Pecorino bringt einen würzigen, salzigen Geschmack auf die Pizza. Er ist an italienischen Käsetheken, in Feinkostläden und in gut sortierten Supermärkten erhältlich.
Der Belag schmeckt milder und weniger würzig als mit Pecorino.
Den Pecorino im gleichen Gewicht durch fein geriebenen gereiften Parmesan ersetzen und ihn im zweiten Backschritt auf die vorgebackene Pizza geben.
Die Teigkugeln vollständig abgedeckt ruhen lassen und den Teig bei Widerstand einige Minuten entspannen lassen, bevor du weiterdrückst.
Den Teig kurz ruhen lassen und anschließend mit den Fingerspitzen vorsichtig weiter bis zum Rand drücken.
Die Sauce bis nahe an den Rand verstreichen und das Öl gleichmäßig auf der Oberfläche verteilen.
Die Pizza nach dem Backen mit etwas bereits vorhandener Tomatensauce oder Olivenöl servieren.
Die erste Backphase auf der unteren Schiene durchführen und die Pizza erst umsetzen, wenn der Teig stabilisiert ist.
Die Pizza noch kurz auf der unteren Schiene weiterbacken und dabei aufmerksam beobachten.
Häufig gefragt
Pizza nel ruoto potentina ist eine runde Pizza aus der Basilikata, die in einer geölten Form gebacken wird. Der weiche Hefeteig wird klassisch mit Tomate, Oregano, Pecorino und Olivenöl belegt.
Ja. Gereifter Parmesan eignet sich als Ersatz im gleichen Gewicht. Der Belag schmeckt dadurch milder und weniger würzig.
Zuerst gart der Teig mit der Tomatensauce auf der unteren Schiene. Anschließend kommen Pecorino und Oregano dazu, bevor die Pizza auf der oberen Schiene fertig gebacken wird.
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