Mistrà finden
Mistrà ist ein trockener, anisbetonter Likör aus den Marken. Er ist am ehesten in italienischen Feinkostläden, gut sortierten Spirituosenhandlungen oder im Fachhandel erhältlich.
Warme Süßspeise aus den Marken
Kleine frittierte Karnevalsgebäcke aus den Marken: Der feste Teig wird zuerst in Wasser gegart, anschließend getrocknet und in heißem Öl goldgelb ausgebacken. Warm mit flüssigem Honig serviert, verbinden die Scroccafusi eine knusprige Hülle mit einem mürben Inneren.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Scroccafusi fritti werden aus einem einfachen Teig mit Mehl, Eiern, Zucker, Olivenöl, Mistrà und Zitronenschale zubereitet. Die charakteristische doppelte Zubereitung macht sie besonders: Nach dem Formen garen die Teigstücke zunächst in Salzwasser, bevor sie portionsweise frittiert werden. Warm mit flüssigem Honig serviert, passen sie besonders gut zur Karnevalszeit.
Außen sind die Scroccafusi goldgelb und knusprig, innen mürbe und kompakt. Zucker und Honig sorgen für eine klare Süße, Zitronenschale bringt Frische und Mistrà eine feine, trockene Anisnote.
Schritt für Schritt
Mehl, Zucker und das Salz für den Teig in einer großen Schüssel mischen. Eier, Olivenöl, Mistrà und Zitronenschale dazugeben und alles zu einem glatten, eher festen Teig verkneten.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt und fest, ohne trockene Stellen.
Den Teig zu einer Kugel formen, abdecken und 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Nach der Ruhezeit lässt sich der Teig gleichmäßig ausrollen und formen.
Den Teig in vier Stücke teilen. Jedes Stück zu einer Rolle von etwa 3 cm Durchmesser formen, in 3 bis 4 cm lange Stücke schneiden und die Enden leicht abrunden.
Daran erkennst du es: Die Stücke sind ähnlich groß und an den Enden leicht abgerundet.
Das Wasser mit dem Salz für das Kochwasser in einem großen Topf aufkochen. Die Teigstücke portionsweise hineingeben und 6 bis 8 Minuten garen, bis sie an die Oberfläche steigen. Mit der Schaumkelle herausheben und auf einem sauberen Küchentuch vollständig abtrocknen lassen.
Daran erkennst du es: Die Teigstücke steigen an die Oberfläche.
Wichtig: Beim Herausheben auf heißes Kochwasser und Dampf achten.
Das neutrale Öl in einem hohen Topf auf 170 °C erhitzen. Die vollständig abgetrockneten Scroccafusi portionsweise hineingeben und pro Portion 3 bis 4 Minuten frittieren. Dabei wenden, bis sie rundum goldgelb sind. Mit der Schaumkelle herausheben und auf Küchenpapier abtropfen lassen.
Daran erkennst du es: Die Scroccafusi sind rundum goldgelb und außen knusprig.
Wichtig: Nur vollständig abgetrocknete Teigstücke in das heiße Öl geben und vorsichtig wenden; heißes Öl kann spritzen.
Den Honig in einem kleinen Topf bei niedriger Hitze vorsichtig erwärmen, ohne ihn stark aufzukochen. Die noch warmen Scroccafusi damit beträufeln und sofort servieren.
Daran erkennst du es: Der Honig ist flüssig und warm, aber nicht stark aufgekocht.
Wichtig: Den warmen Honig vorsichtig handhaben.
Gut zu wissen
Mistrà ist ein trockener, anisbetonter Likör aus den Marken. Er ist am ehesten in italienischen Feinkostläden, gut sortierten Spirituosenhandlungen oder im Fachhandel erhältlich.
Mistrà gibt dem Teig eine trockene Anisnote. Dadurch wirkt die Süße weniger eindimensional und passt gut zur Zitronenschale und zum Honig.
Das Gebäck schmeckt meist süßer und stärker nach Anis.
Mistrà im Teig durch Sambuca ersetzen. Die übrige Zubereitung bleibt unverändert.
Die Stücke nach dem Herausheben vollständig auf einem sauberen Tuch abtrocknen lassen.
Bei starkem Spritzen die Stücke vorsichtig aus dem Öl nehmen, besser trocknen lassen und die nächste Portion erst danach frittieren.
Portionsweise frittieren und das Öl zwischen den Portionen wieder auf etwa 170 °C bringen.
Die nächste Portion erst einlegen, wenn das Öl wieder die richtige Temperatur erreicht hat.
Den Honig nur bei niedriger Hitze erwärmen, ohne ihn stark aufzukochen.
Den Honig vom Herd nehmen und kurz abkühlen lassen, bevor er über die warmen Scroccafusi gegeben wird.
Häufig gefragt
Mistrà ist ein trockener, anisbetonter Likör aus den Marken. Du findest ihn am ehesten in italienischen Feinkostläden, gut sortierten Spirituosenhandlungen oder im Fachhandel.
Als Alternative eignet sich Sambuca. Er schmeckt meist süßer und stärker nach Anis.
Das Vorgaren in Wasser ist Teil der charakteristischen doppelten Zubereitung. Danach werden die Stücke getrocknet und in heißem Öl goldgelb frittiert.
Die frittieren Scroccafusi werden noch warm mit flüssigem Honig beträufelt und sofort serviert. Alternativ kannst du sie mit Zucker servieren.
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