Rosolio aus Ligurien

Likör aus Ligurien

Ein zarter Rosenlikör aus duftenden, essbaren Rosenblättern, nicht vergälltem Trinkalkohol, Wasser und Zucker. Die Rosenblätter mazerieren sieben Tage im Alkohol; anschließend wird der Auszug mit kaltem Zuckersirup vermischt und weitere 14 Tage gereift.

Zum Rezept
Rosolio aus Ligurien
Vorbereitung 30 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 168 Stunden
Gesamtzeit ca. 168 Stunden
Menge Ergibt etwa 650 ml
Gerichtsform und Gerichtsart Getränke
Prägende Zubereitungsverfahren Ziehenlassen und Aufgießen

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Die Alkoholmazeration löst das feine Duft- und Aromaprofil der Rosenblätter, ohne dass sie lange erhitzt werden müssen.
  • Der vollständig abgekühlte Zuckersirup verbindet den konzentrierten Rosenauszug mit runder Süße und bewahrt das klare Blütenaroma.
  • Die zusätzliche Ruhezeit nach dem Mischen lässt Alkohol, Zucker und Rosenauszug harmonischer zusammenfinden.

Rosolio ist ein zarter Rosenlikör mit floralem Duft und runder Süße. Diese Hausversion verwendet essbare Rosenblätter, nicht vergällten Trinkalkohol, Wasser und Zucker. Nach sieben Tagen Mazeration wird der Rosenauszug mit kaltem Zuckersirup vermischt und weitere 14 Tage dunkel und ruhig gelagert.

Klarer bis leicht rosiger Likör mit intensiv floralem Rosenduft, weicher Süße und einem langen, zarten Blütennachhall.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung

  1. Rosenblätter vorbereiten

    Prüfe die Rosenblätter sorgfältig. Entferne Kelchblätter, Staubgefäße und die hellen, bitteren Ansätze. Verwende nur Blüten, die ausdrücklich zum Verzehr geeignet und unbehandelt sind.

    Daran erkennst du es: Nur sauber vorbereitete, ausdrücklich essbare und unbehandelte Blütenblätter verwenden.

    • Rosen aus dem klassischen Floristikhandel sind ungeeignet.

    Wichtig: Nur ausdrücklich essbare und unbehandelte Rosenblätter verwenden.

  2. Rosenblätter mazerieren

    Gib die Rosenblätter in ein sauberes, heiß ausgespültes Schraubglas. Übergieße sie mit dem Trinkalkohol, verschließe das Glas und stelle es sieben Tage dunkel und bei Raumtemperatur beiseite. Schüttle das Glas einmal täglich vorsichtig.

    Daran erkennst du es: Der Rosenauszug ist nach sieben Tagen deutlich aromatisch und blumig duftend.

    • Das Glas während der Mazeration dunkel und ruhig aufbewahren.
    • Nur vorsichtig schütteln, damit die Blütenblätter nicht stark zerreiben.

    Wichtig: Alkohol von offenen Flammen und starken Wärmequellen fernhalten.

  3. Zuckersirup herstellen

    Erwärme am siebten Tag das Wasser mit dem Zucker in einem Topf auf etwa 80 °C, bis sich der Zucker vollständig gelöst hat. Lass den Sirup anschließend vollständig auf Raumtemperatur abkühlen.

    80 °C

    Daran erkennst du es: Der Zucker ist vollständig gelöst und der Sirup anschließend vollständig auf Raumtemperatur abgekühlt.

    • Der Sirup soll nicht lange sprudelnd kochen.
    • Vor dem Mischen vollständig abkühlen lassen.
  4. Auszug filtern und mischen

    Gieße den Rosenauszug durch ein feines Sieb oder Filtertuch. Drücke die Rosenblätter leicht aus, ohne sie stark zu zerreiben. Vermische den gefilterten Auszug mit dem kalten Zuckersirup.

    Daran erkennst du es: Der Likör ist gleichmäßig vermischt und enthält möglichst keine groben Blütenrückstände.

    • Nur leicht ausdrücken, damit keine bitteren oder trüben Noten durch starkes Zerreiben entstehen.
    • Der Zuckersirup muss vollständig kalt sein.
  5. Abfüllen und reifen lassen

    Fülle den Likör in eine saubere, heiß ausgespülte 750-ml-Flasche, verschließe sie und lass ihn weitere 14 Tage dunkel und ruhig stehen.

    Daran erkennst du es: Nach der Ruhezeit wirkt der Rosolio geschmacklich harmonischer und runder.

    • Die Flasche nicht unnötig bewegen.
    • Die Reifezeit von 14 Tagen einhalten.

    Wichtig: Nur eine saubere, geeignete und verschließbare Flasche verwenden.

  6. Bei Bedarf nachfiltern

    Filtere den Rosolio vor dem Servieren bei Bedarf ein zweites Mal durch ein feines Filtertuch und fülle ihn wieder in die verschlossene Flasche.

    Daran erkennst du es: Der Likör ist klarer und frei von sichtbaren Blütenrückständen.

    • Nur bei sichtbaren Trüb- oder Blütenrückständen ein zweites Mal filtern.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Während der Mazeration dunkel lagern: Lichtgeschützte Lagerung während der sieben Tage unterstützt eine möglichst schonende Extraktion des feinen Rosenaromas.
  • Sirup vollständig abkühlen: Der Zuckersirup muss vor dem Vermischen vollständig auf Raumtemperatur abgekühlt sein.
  • Ruhezeit nach dem Mischen: Die 14-tägige Ruhezeit nach dem Mischen ist Teil der Rezeptur und sollte nicht übersprungen werden.

Zutatenwissen

Nur unbehandelte Duftrosen verwenden

Die Rosenblätter müssen ausdrücklich essbar und aus unbehandelter, kontrollierter Kultur stammen. Rosen aus dem klassischen Floristikhandel sind ungeeignet.

Nicht vergällter Alkohol

Verwende ausschließlich nicht vergällten Trinkalkohol mit 96 % vol in Lebensmittelqualität.

Typische Fehler und ihre Lösung

Der Rosolio schmeckt bitter oder die verwendeten Blüten sind nicht zum Verzehr geeignet.

Nur ausdrücklich essbare Rosenblätter aus unbehandelter, kontrollierter Kultur verwenden.

Das Blütenaroma wirkt flach oder verändert.

Den Sirup vollständig auf Raumtemperatur abkühlen lassen, bevor er mit dem Auszug vermischt wird.

Der Likör wird trüb oder bekommt bittere Noten.

Die Blütenblätter nur leicht ausdrücken und nicht stark zerreiben.

Den Likör bei Bedarf ein zweites Mal durch ein feines Filtertuch filtern.

Der Likör schmeckt unausgewogen oder der Alkohol tritt zu stark hervor.

Den abgefüllten Rosolio weitere 14 Tage dunkel und ruhig stehen lassen.

Servieren und kombinieren

  • Pur im kleinen Glas: Den Rosolio gut verschlossen aufbewahren und pur in einem kleinen Glas servieren, damit der florale Duft und die runde Süße zur Geltung kommen.
  • Als feine Dessertbegleitung: Eine kleine Menge Rosolio kann als feine Begleitung zu einem Dessert gereicht werden.

Planen und Reste genießen

Vorbereiten

Der Rosolio wird vollständig im Voraus angesetzt und benötigt nach dem Mischen weitere 14 Tage Ruhezeit.

Einfrieren

Das Einfrieren ist für diesen Likör nicht beschrieben und kann die Qualität beeinträchtigen.

Lebensmittelsicherheit

  • Auswahl der Rosenblätter: Nur ausdrücklich essbare und unbehandelte Rosenblätter aus kontrollierter Kultur verwenden. Rosen aus dem klassischen Floristikhandel sind ungeeignet.
  • Verwendeter Alkohol: Ausschließlich nicht vergällten Trinkalkohol in Lebensmittelqualität verwenden und während der Zubereitung von offenen Flammen und starken Wärmequellen fernhalten.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Welche Rosenblätter eignen sich für Rosolio?

Verwende nur ausdrücklich essbare, duftende Rosenblätter aus unbehandelter, kontrollierter Kultur. Rosen aus dem klassischen Floristikhandel sind ungeeignet.

Warum muss der Zuckersirup vollständig abkühlen?

Der Sirup wird kalt mit dem gefilterten Rosenauszug vermischt. Dadurch bleibt das feine Blütenaroma klarer erhalten.

Wie wird Rosolio serviert?

Serviere den Rosolio pur in einem kleinen Glas, damit der florale Duft und die runde Süße zur Geltung kommen, oder reiche ihn als feine Begleitung zu einem Dessert.

Aus unserer Küche

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